Angekommen

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Ich wurde von meinem neuen "Schwesterherz" an meinem Arm in den riesigen Palast bezogen. Die Tür schlug laut zu als alle Anwesenden in der riesigen und wirklich extrem glamourösen Eingangshalle standen. 

Mit einem mal fingen alle an zu lachen. Ich verstand zunächst nich ganz wieso doch als mir meine neue Mutter behutsam über den Rücken streichelte und meinte, dass alles gut sei wurde mir klar, dass sie über mich lachten. "Guck nicht so wie ein Auto." lachte mich Clarissa aus. 

"Aber ich kann nicht anders. Ich hab noch nie so eine riesige Eingangshalle gesehen. Nicht mal die von der Uni war so riesig und die sich einer die Säulen an.." Ich kam aus dem Staunen gar nicht mehr raus. 

"Für meinen Geschmack ist das alles etwas zu groß. Es ist zwar schick aber es ist echt anstrengend jeden Tag durch dieses große Haus zu rennen." erklärte Clarissa und lächelte mir fröhlich ins Gesicht. 

Jetzt wurde mir klar, wem ich hier eigentlich gegenüber stand. Der echt wunderschönen Prinzessin Clarissa, die eine perfekte Kombination aus Schneewittchen und Merida bildete. Königin Anette, die so ein liebes und warmes lächeln auf dem Gesicht trug mit dem sie mir sofort sympathisch wurde. Und Christoph, dem König von England. Ich meine, Hallo? Dem KÖNIG von England. 

"Ich glaube, ich bin hier falsch." Ich sah sie der Reihe nach an und wollte mich grad in Richtung Ausgang begeben. Doch bevor ich auch nur daran denken konnte lachten mich schon wieder alle aus. "Was ist denn nun schon wieder?" fragte ich völlig verwirrt von der Gesamtsituation. 

"Du bist echt niedlich Schatz." Anette zog mich in ihre Arme und drückte mich mit einem leisen Lachen. Die anderen beiden zog sie mit in die Umarmung. "Schön dass wir alle wieder zusammen sind." Murmelte Christoph und der Rest stimmte ihm zu. Ich dagegen war leicht verwirrt und ich wusste nicht ganz ob ich jetzt lachen oder weinen sollte. Wo bin ich denn hier gelandet? Das ist mir echt ein bisschen zu schräg. Langsam löste ich mich aus der Umarmung: "Es tut mir leid, aber.." 

"Ich weiß." erwiderte Anette. "Es muss ehr schwer und bestimmt sehr verwirrend für dich sein. Aber ich kann dir versichern, du wirst bei uns gut aufgehoben sein und du wirst auch das bekommen, was du dir wünscht." 

"Vielen Dank. Aber was passiert mit meinen anderen Eltern. ich möchte sie gerne wieder sehen und ihnen alles erklären und dann noch mein Mike, mein kleiner Bruder.." vereinzelt rollten mir Tränen über die Wange, die jedoch sofort von Christoph weggestrichen wurden. Er legte mein Gesicht in seine Hände und zwang mich zu ihm aufzusehen: "Selbstverständlich kannst du sie jederzeit wiedersehen. Sie haben dich damals von der Straße gerettet und dafür werden wir ihnen für ewig zu Dank verpflichtet sein. Sie werden von uns auch finanzielle Unterstützung erhalten. Wenn du willst kannst du sie gleich morgen sehen." Ich nickte nur und umarmte ihn zum Dank noch einmal. 

"Komm jetzt, ich muss dir dein Zimmer zeigen." Clarissa riss mich aus der Umarmung und zog mich die breite Treppe hinauf."Ich habe es selbst eingerichtet aber wenn du willst kannst du es auch wieder umgestalten. Aber nur wenn du willst." 

Clair Maos - die Geschichte einer KöniginLies diese Geschichte KOSTENLOS!