Kapitel 4

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München. München hat sich echt verändert. München ist eine richtig schöne Großstadt geworden. Früher haben wir in einem Stadtviertel gewohnt, dass ziemlich klein und eher außerhalb war. Jetzt wohnen wir in einem großen, sau teurem aber auch wunderschönen Viertel. Es heißt Nymphenburg. Ich kann mich gar nicht mehr so genau an hier erinnern.

,,Wie gefällt es dir hier, Süße?"

,,Es ist echt schön hier, Mom. Ganz anders als früher."

Sie grinst wie ein Honigkuchenpferd.

,,Warte erst mal, bis du unser Haus siehst.

Ok? Was kommt denn da doch.

Ich bin mit Mom, Fine und July im Auto mit Mom.

Dad ist mit dem Umzugswagen schon mal vorgefahren und räumt die ganzen Sachen ein, mit Hilfe von meinem Onkel Frederik, für mich Freddie. Mom fährt mit uns solange ein Bisschen durch die Stadt und zeigt uns alles. Ach ja Eve ist letzte Woche 18 geworden und ist deshalb zu Jordan gezogen. Kann ich mir zwar nicht vorstellen aber egal. Jonas ist in die WG seiner Band gezogen. Na gut. Mit July und Fine kann ich es aushalten. Wir fahren durch die ganze Stadt. Zuerst fahren wir an meiner neuen Schule vorbei. Sie heißt übrigends nicht ,,Okskar-der-Müller" sondern ,,Oskar-von-Miller". So was krieg auch nur ich hin. Dann waren wir in die Stadt.

,,Du kannst shoppen gehen und wir gehen solange in 'ne Eisdiele oder so."

,,Jaa, cool, Danke."

Wir fahren noch ewig rum, um einen Parkplatz zu suchen. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir einen gefunden.

,,Hier, nimm das und geh schön shoppen."

Sie gibt mir einen 200 € Schein.

,,Danke Mom."

,,Mach ich doch gerne."

,,Die sehen so anders aus."

Kein Wunder. Amderes Land. Anderes Geld.

,,Wenn du da lang gehst" sie zeigt nach links, ,,dann siehst du ganz viele schöne Läden."

,,Ok, Bye."

Mom geht mit Fine und July in eine Eisdiele und ich gehe den Weg lang, den Mom mir beschrieben hat.

Dort sehe ich auch schon ganz viele Läden: New Yorker, Pimkie, Forever 21, H&M, Only, Zara.

Ich bin zwar keine Tussi, aber ich liebe es shoppen zu gehen.

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Nach ca. 3 Stunden und 200€ weniger, suche ich die Eisdiele, in der die Anderen auf mich warten. Ich hab mir echt viel gekauft. Ein Kleid mit Blumenaufdruck, Chucks, eine Jacke, 3 Hosen, mehrere Tops und mehrere Oberteile.

,,Hi Mom."

,,Da bist du ja, ich dachte schon du kommst gar nicht mehr."

Ach, meine Mom.

,,Lass uns los!"

Wir gehen zurück zu unserem Auto und fahren weiter.

Wir kommen an mehreren Sehenswürdigkeiten vorbei: dem Fernsehturm, dem Olympiastadion, dem Olympiapark und an der Theresienwiese. Mom hat gesagt, dass dort das Oktoberfest stattfindet.

,,München ist echt cool. Hab ich mir nicht so vorgestellt, ich meine im Vergleich zu Manchester."

,,Das beste Sight kommt noch."

Wir fahren ungefähr ne viertel Stunde, bis wir an einem Schloss angekommen sind. Mom erklärt uns, dass das Schloss Nymphenburg ist.

,,Ach deswegen, der Name des Stadtviertels."

,,Ja genau."

,,Wohnen wir also da drinnen."

,,Ach nein. Süße."

Sie erklärt mir alles über das Schloss. Es wurde von irgendeinem Ludwig dem I. oder Ludwig dem II. erbaut. Der ist aber schon lange tot.

,,Regiert da der König?"

In dem ist es mir eingefallen. Klar. England: Monarchie = Königin. Deutschland: Demokratie= kein König.

Naja ist alles noch so ungewohnt.

,,Ach Schatz, in Deutschland-"

,,Ja, ich weis Mom. Ist mir auch grade eingefallen."

,,Haha, ach Klara."

,,Seit wann nennst du mich Klara. Ich heiße Clary!"

,,Ich nenn dich so wie ich will. Ich bin deine Mutter. Mit mir redest du gefälligst anständig. Und du heißt nicht Clary, sondern Klara Franziska Elisabeth Anna-Maria Emilia Winkler."

,,Jaa, Mom, tut mir leid."

Wir fahren rechts ran.

,,Ich ruf 'mal deinen Vater an und frag ihn wie weit sie sind."

Sie holt ihr Handy raus und telefoniert mit Dad.

,,Also sie sind noch nicht so weit. Wir sollen in einem Hotel einchecken."

,,Aber wir haben doch gar keine Klamotten und alles dabei."

,,Dein Vater bringt uns alles nötige später vorbei."

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