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Pen Your Pride

17. die Organisation

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Von meiner letzten Erkenntnis musste ich mich ersteinmal erholen. Nie hatte ich in Rob jemand anderen gesehen als meinen Bruder. Schießlich wollte ich mich nicht länger mit der Erkenntis quälen das ich keine ahnung gahabt hatte. Auffordert wandt ich mich meinem Bewacher zu. Er trug eine beige Uniform und einen Helm so das ich sein Gesicht nich sah, aber vom Körperbau her nahm ich an das er ein alter Mann war. "Wo sind die anderen?", fragte ich ihn leise. Der Alte antwortete nicht und starrte mich duch seinen Helm unentwegt an. Seufzend lehnte ich mich gegen die Gitterstäbe des Käfigs und betrachtete die karge vorrüber ziehende Landschaft. "Wisst Ihr, mein Leben war schon immer schwer. Ich bin in den Krieg hinein geboren, habe nie sichere Zeiten erlebt und mich immer verstecken müssen. Australien erschien mir als Kind immer wie das Paradies. Doch ich vergaß das hier schon Menschen lebten, die uns nicht haben wollten. Wir kamen hier an: am verhungern, fast verdurstet, allein... und alles was man uns gab war eine Decke! Kein Wasser, nicht mal ein krümmel Brot! Aber wir waren trotzdem dankbar, weil wir endlich von diesem grausamen Schiff herunter waren. Man gab uns Land und lies uns unsere eigenen Behausungen bauen in dem Glauben wir könnten eine eigene Stadt habe... von wegen, wir bauten unsere eigenen Gefängniszellen. Aber immernoch waren wir dankbar und zufrieden, weil wir überlebt hatten.", erzählte ich und erinnerte mich zurück.

Der alte Mann schwieg. Das allein war schon komisch und als er mir dann zunickte wurde ich stuzig. Nach einem weiterm Nicken redete ich weiter: "Man trennte Familien und sagte den Kindern es würde für sie eine bessere Zukunft ohne ihre Eltern geben, man verbot uns neue Familien zu gründen und unsere Kulturen weiter zu führen... Australien will uns alle vernichten!", schloss ich und starrte den Mann wütend an. Eine einzelne Träne floss meine Wange hinunter und tropfte auf die Ladefläche.

Lange Zeit sagte niemand ein Wort. Doch als ich schon nicht mehr daran geglaubt hatte, räusperte der Mann sich. "Damit die Menschheit überleben kann müssen Opfer gebracht werden. Die Regierung denkt allein an das überleben der Menschheit." Fassungslos starrte ich ihn an. Hatte er gerade wirklich gesagt das wir das alles nur durchmachen müssen damit die Menschheit überlebt? "Wir sind auch Menschen!", schrie ich außer mir vor Wut. Der Mann nickte. "Und deswegen werden wir dir auch helfen, wenn du mir versprichst aus Australien zu fliehen."

Ungläubig starrte ich den Mann an und nickte. "Wenn ich ein paar Leute mitnehmen darf." Einverstanden streckte der Mann die Hand aus und ich schlug ein. "Um auf deine erste Frage zurückzukommen. Die Außenseiter haben sie im Dschungellager gelassen, einen Jungen jedoch haben sie mitgenommen, er fährt vor uns in einem Auto mit. Wir bringen euch an die Nordküste in ein besser bewachtes Gefängnis wo schon vorgestern ein junger Mann hingeschafft wurde.", erklärte der Mann. "Even.", flüsterte ich und musste lächeln, "Er und seine Familie muss auch mit. Und Rob, der Junge in dem anderen Auto." Der Mann nickte. Wir werden euch auf die Insel Bairiki im Pazifik bringen. Auf ihr lebt niemand mehr, aber es gibt noch Grundmauern von Häusern und die Erde ist sehr fruchtbar. Ab jetzt musst du alles tun was wir dir sagen..." 

"Moment!", unterbrach ich ihn, "Wen meinen sie mir 'Wir'?" Der Maann krämpelte seinen Ärmel der Uniform nach oben und entblöste seinen nackten Arm. Auf ihm war mit schwarzer Schrift geschrien: Neilartsau. "Ich gehöre einer Gemeinschaft an die für die Rechte der Flüchtlinge eintritt. Jedem der dieses Tatoo trägt, kannst du vertrauen. Mehr brauchst du nicht zu wissen. Wirst du alles tun was wir dir sagen, damit du auf die Insel gelangst?" 

Ich schluckte. Entweder ich bekam eine Chance aus Austarlien zu fliehen oder würde am Ende im Kerker wohnen. So oder so wollte ich das Risiko eingehen. Aber eins wollte ich noch wissen. "Aber wo ist der Haken? Was muss ich tun damit sie uns auf diese Insel lassen?" Der Mann lachte leise. "Du hast mich falsch verstanden. Wir werde dir helfen aus der Gewalt der Australischen Regierung zu kommen und dafür wirst du aus Australien verschwinden. Es ist das Beste wenn Besserwisser, wie ihr, unserer Organisation nicht im Weg stehen." So richtig verstand ich seine Worte nicht... wir haben doch nie jemandem im Weg gestanden der auch gegen die Regierung war, oder? Ich beschloss mich später mit Rob oder Even darüber zu unterhalten und seine Forderungen hinzunehmen. "Gut ich höre auf Ihre Organisation, aber vorher möchte ich noch Ihr Gesicht sehen."

"Gut und dann erzähl mir etwas über deine Freunde die du mitnehmen willst, damit wir sie aufsuchen können.", erklärte der Mann nahm endlich seinen Helm an. Er war tatsächlich schon etwas älter, aber kein alter Mann. Eher so Anfang vierzig. Sein Gesicht war ausgezerrt und die Augen strahlten in einem hellen Braun. Bei einem Grinsen offenbarte er seine gelben Zähne und mir lief ein Schauder über den Rücken. Konnte ich diesem Mann tatsächlich vertrauen? 

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