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Never kiss a finnish idiot (40) Niemals endende Küsse

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Die Luft entwich aus meinen Lungen schlagartig.

Nur wenige Zentimeter trennten uns. Mein Atem ging stoßweise. Ich traute mich nicht ihn abzuschauen, also ruhte mein Blick auf seiner Brust.

Was stellte er nur mit mir an? Ich werde noch ganz kirre!

Ich rührte mich keinen Millimeter, wie denn auch? Hinter mir die Tür, und vor mir ein Mann, der mich außer Gefecht setzten konnte. Wo war mein Selbstbewusstsein wenn man es mal brauchte?!

Ich spürte Samu Hand, als er mit ihr über meine Wange strich. Es war eine sanfte Berührung, und ich bekam eine Gänsehaut. Dennoch verspannte ich mich mit jeder Faser meines Körpers. Mein Blick war noch immer auf seine Brust gerichtet, mein Atem ging schneller.

"Relax Lex" Ich hörte sein Lächeln aus seiner rauen Stimme raus. Er amüsierte sich über seinen eigenen Reim.

'Das ist schon ein bisschen arm ne....'

'Also ich find's süß'

Ich schluckte und sah endlich zu ihm auf.

Er sah mich lüstern an, aber war ich nicht hier um mit ihm zu reden?

"Samu... Wir wollten reden...." Meine Stimme klang atemlos.

Wie sollte es auch anders sein? Ich hielt seit einer gefühlten Minute die Luft an. Ich stieß meinen Atem aus und sah in seine Augen. Ich drohte darin zu ertrinken und versuchte einen Rettungsring zu finden.

"We can make it later too..." Seine Stimme klang rauchig, ja sogar verführerisch. Erneut schluckte ich schwer. 'Der bringt mich noch um!' Samu beugte sich langsam nach vorne.

Sein Atem spürte ich auf meinen Lippen und seine Nase sachte an meiner. Die letzten Millimeter überwand ICH. Ich konnte nicht länger warten, wollte endlich seine Lippen wieder auf meinen spüren! Sie waren weich, und doch wieder rau. Es war ein befreiendes Gefühl. Tausende und abertausende Schmetterlinge flatterten wie auf Drogen durch meinen Bauch. Ich legte eine Hand in seinen Nacken, und die andere in seine Haare, die ihn näher zu mir zog. Ich spürte sein Lächeln an meinen Lippen. Er trat näher und schlang einen Arm um meine Hüfte. Die andere lag auf meinen Rücken. Ich wurde von ihm an sich gepresst. Der Kuss wurde Leidenschaftlicher und mein Herz pochte so laut, ich meinte er müsste es hören. Wie hatte ich solange widerstehen können? Wir tauschten Seiten, und ich lief Rückwerts auf irgendetwas zu, bis meine Beine an etwas stießen. Es war eine Couch. Samu platzierte mich darauf, ohne von meinen Lippen abzulassen.

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