Gefühlschaos

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Hey Leute, hier ist mein drittes Kapitel zur meiner Taddl-FanFiction. Bitte schreibt mir was ich an der Geschichte verändern könnte. Ich hoffe euch gefällt dieses Kapitel und viel Spaß. :)

LG Ramona

Langsam kam das Gesicht von Ardy immer näher. Seine Augen schlossen sich. Ich war so starr vor Schreck das ich mich nicht bewegen konnte. Als seine Lippen meine berührten, wachte ich schreiend auf.

„Brudi, was los?“ kam Ardy in mein Zimmer gestürzt.

„Nichts“ verwirrt setzte ich ich auf und rieb mir die Augen. Ardy setzte sich auf mein Bett und sah mir in die Augen.

„Albtraum?“ fragte er und ich nickte.

„Möchtest du darüber reden?“ Ich schüttelte den Kopf und stand auf.

„Du würdest mich nur auslachen“ rief ich und zog mir was an.

„Du weißt ganz genau das ich dich niemals auslachen würde.“ sagte er verwundert und stand ebenfalls auf.

„Wenn du wissen würdest, woraus dieser Traum bestand dann würdest du deine Meinung ändern“ rief ich und ging ins Badezimmer und schloss die Tür hinter mir. Ich stieg wieder aus meine Klamotten, keine Ahnung warum ich sie gerade angezogen habe, und drehte die Dusche ein. Vom Flur ertönte Ardy's verzweifelte Stimme: „Du weißt das du mit mir über alles reden kannst oder?“

„Ja“ rief ich genervt und seifte mich ein. Duschen ist die beste Zeit zum Nachdenken. Wieso bestand Ardy darauf das ich ihm von meinen Traum erzähle? Sonst verstand er wenn ich ihn etwas nicht erzählen will! Ich hatte doch auch nicht darauf bestanden die Handlung seines Albtraums zu erfahren als er einen letztens hatte. Aber was mich eigentlich beschäftigte war, warum ich geträumt hatte, dass er mich geküsst hatte. Verwirrt wusch ich mir die Seife vom Körper, ging aus der Dusche, trocknete ich ab und ging nur mit Boxershorts bekleidet ins Wohnzimmer. „Na Brudi, alle klar?“fragte Ardy als er mich bemerkt hatte. „Läuft bei mir“ sagte ich und setzte mich auf das Sofa.

„Willst du nichts essen?“ fragte Ardy und schaute mich verwundert an. Erschöpft lehnte ich mich zurück und schloss die Augen.

„Komm schon, wenigstens eine Semmel“ sagte er aufmunternd und ging zu mir und hielt mir eine Semmel hin. Lustlos griff ich nach dem Gebäck und riss es auf, um es mir kurz darauf in den Mund zustopfen. „Hast du gestern deine „What the Fact-Folge“ aufgenommen.“ fragte er und sah mich an. Erschrocken sprang ich auf und lief in mein Zimmer und machte den Pc an. Schnell lud ich die Folge hoch. „Du hast sie schon gedreht und geschnitten“ sagte Ardy als er mein Zimmer ebenfalls betrat.

„Jo bin ja fleißig“ sagte ich und verdrehte die Augen.

„Auf jeden man“ rief er und setzte sich neben mich.

„Wollen wir zusammen eine Let's Taddl Folge aufnehmen“ fragte ich und klickte auf das Minecraft Zeichen am rechten oberen Rand meines Bildschirms.

„Zusammen oder soll ich auf meinen Account gehen“

„Geh in dein Zimmer“ sagte ich und nickte.

„Ok“ sagte er. Irgendwie klang er traurig. Verwirrt schaute ich mich zu ihm um. „Ist alles in Ordnung?“ fragte ich. „Ja alles in Butter“ rief er und verschwand aus dem Raum.

„Wir können anfangen.“ kam Ardy's Stimme aus seinen Raum zwei Minuten später.

Wir gingen beide auf Teamspeak und begannen mit der Aufnahme. Es war schön mal wieder etwas mit Ardy alleine aufzunehmen ohne Manuel oder Simon. Wir hatten richtig viel Spaß, was man auch später in der Aufnahme bemerkte. Auch in den Kommentaren stand fast nur positives. Neben Kommentaren wie: „Spielt bitte öfters wieder zusammen ihr seid sooooooo cool“ oder „Mehr Let's Play's mit Ardy“ gab es auch Kommentare wie: „ Ihr beiden seid so süß zusammen eine Schande das ihr nicht zugeben wollt das ihr zusammen seid.“ Als auch Ardy den Kommentar laß, lachte er doch sein Lachen klang nicht echt. Sondern etwas traurig und deprimiert. Verwundert schaute ich ihn an. Momentan kam es mir vor als würde ich ihn überhaupt nicht mehr verstehen. Als er merkte das ich ihn anschaute, näherte sich sein Gesicht immer näher dem meinen und er schloss seine Augen. Verwirrt bemerkte ich das seine Lippen eindeutig auf die meinen zusteuerten und er keine Anstalten machten das er das alles nur als Witz meinte. Als seine Lippen nur noch ein paar Zentimeter von meine Lippen entfernt waren fragte ich leise: „Ardy was machst du da?“ Doch er schien mich nicht zuhören denn eine Sekunde später lagen seine Lippen auf meinen. Ich war wie erstarrt vor Schreck. Ein paar Sekunden saßen wir einfach so da, seine Lippen auf meinen, ich mit schreckgeweiteten Augen und seine geschlossen. Als er plötzlich anfing seine Lippen zu bewegen, blieb mir nichts anders übrig und ich stieß ich ihn weg. Er schaute mich erschrocken an. Stand auf und lief aus dem Zimmer. Wieder saß ich ein paar Sekunden lang da um zu realisieren was gerade passiert ist. Schnell rannte ich aus meinen Zimmer und schaute mich im Flur um. Sein Longboard das normalerweise neben meinen stand war verschwunden und die Haustür stand offen. Fluchend zog ich mir meine Jacke an und rannte mit dem Longboard in der Hand aus dem Haus. Vor der Tür schaute ich mich um und suchte nach Ardy. Ungefähr 400 Meter von mir entfernt sah ich eine Gestalt auf einen Longboard davonfahren. Fluchend sprang ich auf mein Longboard und fuhr ihn hinterher. Ardy war schon immer besser beim Longboarden gewesen, und es schien mir unmöglich ihn einzuholen da er immer schneller zu werden schien. Er kam an eine Straße und er musste warten bis alle Autos an ihn vorbei gefahren waren. Dies war meine Chance. Ich beschleunigte noch mal und schaffte es tatsächlich ihn einzuholen.

Taddl in einer anderen WeltLies diese Geschichte KOSTENLOS!