"I've been waiting all night for you

to tell me what you want"

-Rudimental

*Chapter 91*

PAIGES POV

Als ich morgens meine Augen öffnete, war das erste auf was ich starrte mein Handy.

Ich hoffte auf verpasste Anrufe und Nachrichten. Das hatte ich dann auch wie erwartet, aber keine von Harry. Jemand anders hatte sich mit einer unbekannten Nummer gemeldet.

Ich fragte mich wer es sein könnte und dachte an viele Sachen.

Vielleicht war es Harry. Vielleicht hatte jemand sein Handy geklaut und er hatte sich ein neues Handy und Rufnummer besorgt.

Oder war es doch bloß meine Mutter? Ich hatte ihr meine Nummer gegeben, aber ihre hatte ich nicht.

Ich beschloss die Nummer zurückzurufen, die mich vor 2 Stunden angerufen hatte.

Es klingelte ein Mal als die Person an den Hörer ging.

"Paige"

Ich schauderte, weil es gruselig war.

"Ashton" atmete ich aus

"Wo bist du?" fragte er mich

"Ich bin nicht Zuhause"

"Wer ist dann in eurer Wohnung drinnen?"

"Niemand"

"Wo ist Harry?"

"Nicht da"

"Ich will mit dir reden"

"Ich habe dir schonmal gesagt, dass du mich in Ruhe lassen sollst"

"Es ist wichtig"

"Ich kann nicht. Ich bin nicht da" log ich

"Gut, dann leg ich auf. Ach und außerdem, du siehst scharf aus in deinem Nachthemd"

Mein Atem stockte.

"Paige" hörte ich es, drehte mich erschrocken um und ließ versehentlich mein Smartphone fallen

"Wie bist du hier reingekommen?"

Stell nicht soviel Fragen und hör mir zu" sagte er und ging auf mich zu

"Michael ist wieder zurück"

Mein Herz machte einen Sprung, meine Augen wurden größer, ich zuckte leicht.

Er hatte mir gesagt, dass er zurückkommen würde, doch ich hatte Ashton nicht geglaubt.

"Ich werde ihn töten...Ich werde diesen Bastard umbringen" ,er starrte auf den Boden und sah für einen Moment aus wie ein Verrückter.

In diesem Moment wurde mir erst bewusst wie gefährlich er eigentlich war.

Er war krank. Er würde ihn ja nicht wirklich umbringen, würde er?

"Er hat meine Familie zerstört und sich nicht an seine Versprechen gehalten"

"Du redest Müll" meinte ich und hoffte es auch

"Nein"

"Du gefährdest dein eigenes Leben damit. Das ist idiotisch. Du wirst ins Gefängnis kommen!"

"Nennst du das Leben? Ein Leben ohne die Person die ich liebe? Du kannst ja so leicht reden, aber stell' dir vor es hätte Harry getroffen"

Ich wollte nicht daran denken. Von Harry so getrennt zu sein war schon schlimm genug, aber ein Getrennt sein das für immer anhält...In meinen Ohren hörte sich das Wort Tod viel harmloser an.

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