Die Herzensbrecherin

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Kapitel 1:

Mein Leben

Wumps“„guten morgen meine süße, aufstehen !“ Wie jeden Morgen kam meine Mutter in mein zimmer, um mich zu wecken, natürlich machte sie sich dabei nicht die Mühe, die Türe mal langsam und vorsichtig zu öffnen und so gab es jedes mal einen riesen Lärm. So laut wie sie in mein Zimmer kam, um mich zu wecken, genauso ging sie auch wieder heraus und schloss die Tür mit einem lauten wumps. Ich blieb noch eine weile in meinem Bett liegen, bis ich die Decke beiseite schob und mich aufrichtete, gerade als ich von meinem bett aufgestanden war, kam meine Mutter auch schon zum zweiten mal herein, um mir zu sagen, dass ich nicht so trödeln solle, doch als sie sah, dass ich schon auf dem weg war schloss sie die Tür schnell wieder und ging zum Esstisch im Wohnzimmer.  Ich öffnete meine Zimmer Tür und schlenderte zum Esstisch. Dort saß meine Mutter vor ihrem Laptop und spielte irgendein Farm Spiel auf Facebook, nebenbei schob sie sich ein Brot nach dem anderen in den Mund. Nun lächelte sie mich an und wünschte mir erneut einen guten morgen. Langsam und noch nicht ganz wach setzte ich mich auf einen Stuhl neben ihr. Ganz verträumt sah ich auf meinen Müsli, dann auf die Uhr, dann wieder auf die Müsli schale, die fast Rand voll gefüllt war. Ich warf noch einen letzten blick auf die Uhr, bevor ich die Milch in meinen Müsli kippte und begann zu essen. Während ich meinen Müsli Löffel für Löffel zu mir nahm sah ich hin und wieder mal auf die Uhr. Die Zeit vergang rasend schnell und mir wurde klar, dass wenn ich weiterhin so langsam essen würde, ich mich gleich ganz schnell duschen und mich fertig machen müsste, da ich es nicht kann kurz zu duschen, sondern immer einen halbes Jahr dafür brauche, schlung ich meinen Müsli schnell herunter und brachte die leere Müslischale in die Küche. Als ich dann in mein zimmer gehen wollte, währe ich beinahe hin gefallen, da sich mein Hund wieder mal mitten in den Gang gelegt hatte. Er ist ein brauner Labrador rüde und heißt Linus

Kalle, er ist erst ein Jahr alt und hört deswegen auch noch nicht ganz so gut, was aber auch durchaus lustig sein kann. Ich beugte mich  zu ihm runter und streichelte ihn noch kurz, bevor ich in mein zimmer ging. Als ich dann in meinem Zimmer angelangt war, musste ich mir erst noch einen weg zu meinem Kleiderschrank bahnen, weil es in meinem zimmer aussah als hätte eine Bombe  eingeschlagen, doch auch das sollte sich bald ändern. Dann ging ich durch den gebahnten weg zu meinem Kleiderschrank, er ist zwar nicht sonderlich groß und viel ist auch nicht drin aber ich brauche trotzdem immer eine halbe Ewigkeit bis ich mir das passende outfit rausgesucht habe. Meine Mutter und ich haben nicht soviel Geld deswegen trage ich auch nicht so teure Marken Klamotten sondern einfach nur Sachen aus C&A. Also nahm ich mir einen warmen nicht gerade Figur betonten Pulli der mir bis über den po geht und eine dunkle röhren Jeans heraus. Dann ging ich mit meinen Sachen über den zuvor gebahnten weg wieder aus dem Zimmer, und ins Badezimmer. Während ich meinen Schlafanzug auszog ließ ich das Wasser schon einmal laufen, da wir einen geiser haben und unser Wasser mit gasflammen erwärmt wird.

Wie gesagt wir sind nicht gerade die reichsten und habem deswegen auch eine günstige wohnung und dort gibt es auch so etwas noch... Als das Wasser dann endlich warm war stieg ich in die Dusche und schaltete den Duschkopf an, dummer weise hatte ich vergessen den großen Duschkopf an zu schalten und so wurde ich von dem noch kaltem Wasser in dem kleinen Duschkopf schon einmal kalt geduscht. Was für ein Tages Anfang... Als ich fertig mit duschen war, zog ich mich noch an, putzte nur die Zähne und ging wieder in mein Zimmer. Nur noch Haare föhnen und dann kann ich machen was ich will... Also kroste ich meinen Föhn aus dem Schrank setzte ihm den Aufsatz auf und steckte ihn in die Steckdose. Dann nahm ich mir den Bürostuhl und schob ihn zum Föhn hin, schnappte mir noch mein Handy und begann mir die Haare über Kopf zu föhnen. Nach nur 20 Minuten waren meine Haare trocken. Ich ging zum Spiegel und betrachtete mich, meine roten Lippen stachen aus meinem weißen makellosen Gesicht, meine braunen  Augenbrauen wie immer in einem schön geschwungenen bogen über meinen braunen Augen, die Wimpern nicht getuscht und trotzdem schön schwarz. Ich gingen zu einem kleinen Schrank in meinem zimmer und holte eine dünne Haarspange heraus und stellte mich wieder vor den Spiegel. Nun betrachtete ich meine Haare, mein blick blieb an meinem Pony hängen der, wegen meiner großen Engelslocken, wild in alle Richtungen stand. Ich nahm mir meinen Pony, zog ihn mit den Händen so glatt es ging und strich ihn mir hinter mein rechtes Ohr. Nun sah man meine ebenso makellose etwas zu hohe, wie ich fand, Stirn. Zufrieden grinste ich in den Spiegel, nahm mir die Haarspange und klemmte mir die Haare, die mir noch ins Gesicht fielen, an die Seite. Jetzt sah man mein komplettes Gesicht, umgeben von dunkelbraunen Engelslocken. Vollkommen zufrieden mit mir sah ich noch einmal in mein Spiegel Bild, um zu gucken ob auch wirklich alles in Ordnung ist. Dabei blieb mein blick an meiner etwas zu großen Nase hängen und das Gefühl, dass ich hübsch bin war hinfort. Plötzlich fühlte ich mich hässlich und betrachtete meinen Kinn um zu gucken ob man den Knochen der da an der Seite raus stand sehen kann, doch ich war erleichtert als ich ihn nicht erkennen konnte. Allerdings wusste ich, dass der da war und hatte angst, dass andere ihn nicht vielleicht doch sehen. Traurig setzte ich mich auf mein Bett und mein blick schweifte durch den Raum, bis er dann an meinem Keyboard hängen blieb. Erst zögerte ich und sah auf die Uhr in der Hoffnung, dass es zu spät ist und mir meine Entscheidung angenommen wurde, aber ich hatte noch genug zeit, also stand ich auf und setzte mich an mein Keyboard, das gerade nur so darauf wartete von mir gespielt zu werden. Also schloss ich meine Kopfhörer an und spielte the river flows in you. Es war einfach nur schön und ich hatte das Gefühl als würden alle meine sorgen verfliegen, bei diesem so wunderbaren Gefühl  vergaß ich leider die Zeit und als meine Mutter dann rein kam war es schon zu spät „ du musst los! Du verpasst sonst deinen Bus! Los!“ sagte sie hektisch. Also riss ich mir die Kopfhörer von den Ohren und ließ dieses wunderbare Gefühl gehen, schnell packte ich meine Schultasche, was ich am Abend zuvor vergessen hatte, schnappte mir meine Jacke und meine Schlüssel, ging aus der Wohnung und schloss die Tür. So schnell ich konnte zog ich mir meine Schuhe an, es sind lila nikes und damit so ziemlich die einzige Marke die ich habe. Ich nahm meinen Tornister und versuchte meine Jacke während ich, mit meinem Tornister in der Hand die Treppe runter lief, an zu ziehen. Als ich draußen war machte ich noch schnell meine Jacke zu, die ich mir erfolgreich angezogen hatte und schwang meinen Tornister über meine Schulter. Ich lief so schnell wie möglich ohne zu rennen zur Bushaltestelle und so wie es aussah war der Bus noch nicht weg. Beruhigt stellte ich mich vor eine Haustür. Nach einer weile war der Bus immer noch nicht da und ich hörte eine alte Dame zu einer anderen Frau sagen:„ sagen sie mal, wissen sie ob die 621  schon weg ist?“ Die Frau schüttelte den Kopf und antwortete:„ nein tut mir Leid, ich warte auch auf diesen Bus aber so wie es aussieht kommt er mal wieder nicht.“ Na klar bei meinem Glück war es auch nicht anders zu erwarten, da beeile ich mich so doll und war erleichtert zu sehen, dass noch so viele hier stehen, dachte der Bus ist noch nicht weg und dann kommt er mal wieder nicht... Doch ich konnte mich nicht lange in Gedanken aufregen, denn da kam auch schon die 609 um die Ecke. Ich nahm mir mein Ticket aus der Tasche und ging zum Eingang des Buses. Er öffnete die Tür und vor mir gingen noch einige andere Personen in den Bus, während dessen nahm ich mir die Zeit und sah von draußen in den Bus um zu gucken ob ich jemanden kenne neben den ich mich setzten könnte. Erst sah ich meine zwei besten Freundinnen aus der Grundschule Lisa und und Alex gegen über von Alex saß noch ein junge der früher im meiner parallel klasse war und neben ihm.... tja da saß mein ex Karim. Es war nichts ernstes:

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