58. Papa

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Stegi saß unten im Wohnzimmer und spielte mit Max Playmobil, als seine Mutter reinkam. "Wir haben Tim jetzt zur Adoption freigegeben." Stegi schmunzelte leicht. Das klang schon komisch. "Du wurdest auch zur Adoption freigegeben." Nun kicherte Stegi leicht. "Das klingt so weird." "Wie klingt das?" Seine Mutter hatte sich zu ihnen auf den Teppich gesetzt. "Weird bedeutet seltsam. Es klingt also seltsam, wenn du das sagst." "Ja das tut es wohl." Sie lächelte leicht und strich beiden Söhnen einmal durch die Haare. "Aber das ist auch ein Zufall nh. Erst werdet ihr im Krankenhaus vertauscht, dann trefft ihr euch damals auf dem Spielplatz und werdet beste Freunde und jetzt seid ihr zusammen." Sie lächelte und begann Max zu helfen einen Zaun zusammen zu stecken. "Ja das stimmt, aber vielleicht wollte das Schicksal es so." Stegi zuckte lächelnd mit den Schultern und lehnte sich an das Sofa. Den Couchtisch hatte er vorhin weggeschoben, damit er mit Max auf dem gesamten Teppich spielen konnte. "Stegi?" Sein kleiner Bruder saß auf seinen Beinen und hielt ihm eine Figur hin. "Magst du Tim so wie Mama Papa mag?" Stegi schmunzelte leicht und sah zu seiner Mutter, so als wollte er fragen, ob es okay wäre ihm zu erzählen, dass sein großer Bruder einen Jungen mochte. Marcella schmunzelte bloß aufmunternd. "Ja Max das tue ich wohl.", lächelte er also und nahm die Figur. Ihn schien es nicht weiter zu interessieren, denn er spielte direkt weiter mit seinen anderen Playmobil Püppchen.
"Ach tust du das also?" Stegis Augen weiteten sich und er drehte den Kopf langsam um und sah nach oben in das Gesicht seines Vaters. "Stegi?" Er nickte in Richtung Küche, wohin Stegi ihm dann auch folgte. Seine Mutter hatte ihm aufmunternd zu gelächelt und weiter mit Max gespielt.
Stegi setzte sich also nervös zu seinem Vater an den Tisch. "Ich glaube du musst mir da was erklären, denn scheinbar weis Mama es ja schon." Pablos Stimme war sanft, aber auch streng. "J-Ja also..." Stegi war so nervös, dass er seine Hände, die er eigentlich verschränkt auf den Tisch gelegt hatte, nun knetete. "Stegi." Sein Vater legte sanft seine Hand auf die Hände seines Sohnes. "Was glaubst du was ich mache?" "Ich- Keine Ahnung.", gestand Stegi verlegen. "Wenn du glaubst, dass ich dich jetzt anschreie und beleidige oder sonst etwas mache, dann hast du dich aber geschnitten junger Mann. Du bist mein- ja nicht richtig, aber für mich bist und bleibst du mein Sohn. Ob du nun wirklich mein Fleisch und Blut bist oder nicht ist mir egal. Du warst es sechzehn Jahre lang und das wird sich jetzt nicht ändern. Weder durch diese Sache mit dem vertauschen im Krankenhaus, noch damit, dass du jetzt mit einem Jungen zusammen bist. Wenn du glücklich bist ist es so. Natürlich muss ich mich da erstmal dran gewöhnen, aber wenn ich sehe wie du Tim ansiehst..." Sein Vater schmunzelte und sah seinen Sohn liebevoll an. "Ich hab dich lieb Stegi und bin stolz auf dich. Egal was du tust. Ob es jetzt ein Junge ist den du heiratest oder Gott weiß wer." Stegi sah seinen Vater lange an, ehe er aufstand und ihn umarmte. Er drückte sich fest an ihn und war einfach unglaublich glücklich in dem Moment. "Danke Papa. Ich hab dich, und Mama natürlich auch, auch lieb!" Und nun war er sich sicher, dass alles wieder gut werden würde, wenn es das nicht eh schon war.

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Hallo meine Früchtchen^^

Soll ich euch mal was trauriges sagen? Das ist das vorletzte Kapitel.
Aber ich werde mit dem letzten Kapitel, erstens ein neues bei meiner anderen Story posten und dann das erste von meiner neuen Story.
Der Name ist übrigens: Aus Liebe zum Verbrechen ||Stexpert&Venation
Hier ist schon mal die Beschreibung^-^/:

••Tobi und Stegi, zwei Computerfreaks, die in einer kleinen ranzigen Vorstadt-WG wohnen und sich ein "bisschen" Geld verdienen, indem sie im Darknet geheime Informationen, sowie Geld verkaufen und weitergeben. Wie sie an diese Informationen kommen? Hacken.••

••Tim und Rafi, zwei gesuchte Verbrecher, dessen Identität niemand kennt. Als ihnen jedoch die Polizei zu nah auf die Pelle rückt, müssen sie untertauchen und wo geht das nicht besser, als in einem abgeranzten Mehrfamilienhaus kurz vor Berlin?••

Ihr könnt ja mal kurz schreiben was ihr davon haltet. :3

Bis denn meine Früchtchen<3
~Maddi

»Vertauschte Leben« Stexpert Lies diese Geschichte KOSTENLOS!