57. Das Thema

660 107 41

Tim lag müde neben Stegi und strich ihm durch die blonden Haare. Hin und wieder wickelte er eine Locke um seinen Finger.
Er ließ seinen Blick über seinen Freund wandern und musste echt sagen, dass Stegi wirklich heiß war. Er seufzte leise und glücklich bevor er Stegis Stirn küsste und ihn weiter kraulte und durch seine Haare kämmte.
Nach einiger Zeit regte sich sein blonder Freund und brummte genüsslich. "Morgen." "Na, bin ich gemütlich?", witzelte Tim und Stegi lief bei dieser rauen Morgenstimme ein angenehmer Schauer über den Rücken. "Sehr gemütlich sogar.", grinste der auf ihm liegende verpennt. Leicht lachend knuddelte Tim Stegi und vergrub dann seine Nase in dessen blonden Locken und atmete seinen Geruch ein. "Mhm... du riechst gut.", brummte er und Stegi schüttelte grinsend den Kopf ehe er sich aufsetzte und grinsend aus dem Bett und von Tim runter kletterte. "Komm, ich hab Hunger.", begründete er sein plötzliches verschwinden aus dem gemütlichen Bett. "Aber.... Aber... Aber es ist so warm, weich und bequem!" Tim sah ihn aus großen Augen und mit einem Schmollmund an. Erneut musste Stegi lachen und beugte sich über ihn. Sanft biss er in seine Unterlippe und zog an ihr.
"Beweg dich danach können wir weiter kuscheln!", grinste er und schlüpfte in Tims Pulli von gestern in dem er dann gefolgt von Tim, der ein Shirt von sich trug, nach unten ging. "Morgen.", begrüßte er seine Mutter lächelnd und setzte sich an den gedeckten Frühstückstisch. Tim setzte sich neben ihn. Stegis Mutter musterte ihren Sohn belustigt. "Du trägst also seit neustem Tims Klamotten ja?" Sie trank einen Schluck Kaffee und grinste leicht wissend. "Öhm... ja manchmal.", gab der grünäugige verlegen lächelnd zu. Marcella seufzte. "Jungs, ich bin vielleicht alt, aber nicht dumm. Na ja eigentlich bin ich beides nicht," sie lachte kurz und sah dann die zwei Jungs wieder an ,"wann habt ihr gedacht es zu erzählen?" Tim, der gerade sein Wasser trank, verschluckte sich und fing an zu husten. "W-Was sollten wir denn e-erzählen wollen?" Marcella schmunzelte. "Stegi...", sprach sie sanft zu ihrem erstgeborenen Sohn. "Du hast mir vor ein paar Wochen- oder Monaten? Wie auch immer, du hast mir gesagt, dass du vermutlich schwul bist und dass du in Tim verliebt bist und jetzt sehe ich dich hier sitzen in seinem Pulli von gestern Abend und außerdem habe ich letztens den Knutschfleck an deinem Hals gesehen. Und da meistens bloß Tim oder Tobi hier sind habe ich einfach mal eins und eins zusammengezählt." Stegi sah seine Mutter etwas schockiert an, aber sie lächelte bloß warm. "Also, seid ihr zusammen?" Verlegen nickte Stegi und sah aus dem Augenwinkel wie auch Tims Wangen rot glühten. "Is' doch schön. Ich freue mich doch für euch und jetzt guckt nicht so beschämt auf den Tisch. Ich war doch auch mal jung.", lachte sie und trank ihren Kaffee aus. Stegi seufzte und lächelte seine Mutter verlegen an. Er nahm sich ein Brötchen und belegte es mit Salami. "Aber Jungs... auch wenn keiner von euch schwanger werden kann-" Stegi unterbrach sein Mutter hastig, bevor es noch peinlicher wurde: "Mama!" "Ich möchte bloß, dass ihr verhütete mehr will ich doch nicht." Stegi vergrub sein Gesicht in den Händen und wäre jetzt am liebsten in Grund und Boden versunken. Tim allerdings ging es nicht anders, der sich nun verlegen räusperte. "Braucht ihr denn schon-" "Mama bastante agora! Cale a boca!", (Mama genug jetzt! Halt den Mund!), rief Stegi entsetz und wäre am liebsten nach oben gerannt, wäre da nicht der Hunger gewesen. "Stegi!", empört und erschrocken sah die Brünette ihren Sohn an. "Tut mir leid Mama, aber das ist was, was dich nichts angeht und wir können das alles ganz prima alleine regeln." Er aß schnell sein Brötchen auf und trank sein Glas leer bevor er sich und Tim aus der peinlichen Situationen rettete.
"Sorry wegen meiner Mum...", nuschelte der kleinere oben im Zimmer verlegen, als er die Tür schloss. "Ach passt schon. Ich find's cool, dass sie so gelassen reagiert.", lächelte Tim immer noch leicht verlegen und legte sich wieder ins Bett. "Ja schon, aber trotzdem geht es sie nichts an... ich meine wir haben da ja selbst nicht mal drüber gesprochen." Stegi wurde zum Ende hin immer leiser und auch wieder röter. "Naww... komm schon her.", lachte Tim leicht und hob einladend die Decke an. Natürlich ließ sich Stegi das nicht zwei mal sagen und zog sich den Pulli wieder aus. Er kuschelte sich zu Tim und genoss die Nähe von ihm.
"Willst du denn das wir über das Thema Sex reden?", nuschelte Tim nach einer Weile in der er sanft durch Stegis Haare gefahren war. "Weiß nicht... müssen wir ja wohl oder?" Verlegen malte Stegi kleine Kreise auf Tims Brust. "Joa, ich denk schon, aber wir können uns Zeit lassen. Wir haben schließlich alle Zeit der Welt und davor können wir es ja so machen wie letztens. Bloß mit der Hand oder so." Stegi lächelte und küsste Tim. Er war definitiv der beste Freund den er sich wünschen konnte.

****
Hallo meine Früchtchen^^

Oh... nur noch zwei Kapitel.
Es wird immer knapper. xD
Hab euch lieb.^-^/

Bis denn meine Früchtchen<3
~Maddi

»Vertauschte Leben« Stexpert Lies diese Geschichte KOSTENLOS!