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Kapitel 158

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Als es dunkel wurde parkte Jonas seinen Wagen eine Straße entfernt von der alten Kirche. Lucas saß auf dem Beifahrersitz.

„Und jetzt sagst du mir wahrscheinlich wieder dass ich hier warten soll, oder?“, erkundigte er sich nervös und Jonas nickte. 

„Und ich hoffe du hältst dich daran! Wir wissen nicht womit wir es genau zu tun haben und ich kann dir nicht sagen dass du irgendwo auf dem Friedhof auf mich warten sollst. Dort wird der Dämon sich wahrscheinlich herum treiben!“

„Dann warte ich wirklich hier. Aber was soll ich machen wenn du nicht zurück kommst?“, fragte Lucas leise und unbehaglich.

„Ich komme zurück. Und wenn nicht, dann geh erst auf den Friedhof oder zur Kirche wenn es Tag wird,“ sagte Jonas und verließ den Wagen.

Mit seinem Schwert in der Hand betrat er kurz darauf den Friedhof und näherte sich der Kirchenruine. 

„Wo steckst du nur?“, fragte er in Gedanken. 

Jonas bemerkt dass er alle Einzelheiten der Kirche, einzelne Steine und sonstige Besonderheiten im Mauerwerk erkennen konnte. Das lag zum einen durch die Strahler die die Kirche bei Nacht in ein unheimliches orangenes Licht tauchten. Aber er konnte auch dort etwas sehen wohin das Licht nicht drang.

„Diese Veränderung ist gar nicht mal so schlecht denn im Inneren der Kirche ist es fast vollkommen dunkel. Gut dass ich was sehen kann.....“, dachte Jonas und betrat nun das Innere der Ruine und sah sich um.

Es sieht genau so aus wie am Tag,“ dachte er und lauschte auf irgend ein Geräusch aber es blieb totenstill.

Trotzdem war die Atmospähre eine andere als am hellen Tag. Irgend etwas war in der Nähe, etwas unheimliches und bedrohliches. Und es hatte ihn bereits entdeckt, da war Jonas sich sicher. Er fühlte sich beobachtet und dann fiel sein Blick auf den Boden und bleib an einem der großen Steine die den Boden bedeckten hängen. 

Dieser Stein schien rot zu glühen und dann drang roter Nebel hindurch. Jonas wich einen Schritt zurück als sich der Nebel zu einer schwarzen, etwas zwei Meter großen menschlichen Gestalt materialisierte. 

„Mit so einem Dämon hatte ich es noch nie zu tun,“ dachte Jonas und stürmte mit seinem Schwert auf das Wesen zu aber dieses machte einen  Satz auf ihn zu und um ein Haar wäre er zu Boden gestürzt. 

„Was für eine Art Dämon ist das? Das ist keine Statue,“fuhr es Jonas durch den Sinn als er mit seinem Schwert nach dem Dämon schlug aber dieser ihm schnell auswich.

Ein Lachen war zu hören. „Mich hat lange niemand mehr heraus gefordert! Aber dir wird es so ergehen wie den anderen auch!“

„Das haben schon andere Dämonen gesagt,“ antwortete Jonas und sprang nun seinerseits in Richtung des Dämons und es gelang ihm sein Schwert in den Unterleib des Wesens zu bohren und die Waffe schnell wieder heraus zu ziehen. 

Der Dämon machte einen Schritt auf Jonas zu, griff nach ihm und begann sich aufzulösen. 

Jonas stieß eine Fluch aus und trat gegen einen lose herum liegenden Stein. War das Ding ihm etwa entwicht? 

Wengstens hatte er ihn mit dem neuen Schwert verletzten und sich selbst schneller bewegen können. Auch hinter dem Stoß mit seinem Schwert hatte mehr Kraft als früher gewesen. Aber was nütze ihm dies wenn der Dämon entkommen war?

Doch dann kam ihm ein Gedanke. „Ich glaube ich weiß wohin das Ding verschwunden ist!“

Er eilte zu dem viereckigen großen Stein im Boden der vorhin rot geleuchtet hatte als das Wesen durch ihn hindurch geschwebt war. Wobei geschwebt nicht das richtige Wort war. Das klang irgendwie eher nach Geistern.

Dämonische StatuenLies diese Geschichte KOSTENLOS!