"Was willst du Justin?" fragte ich genervt und setzt mich im Schneidersitz aufs Bett. Er wich meiner Frage aus. "Warum hast du das gemacht?" Er guckte mich verwirrt an. "Ich weiß wie es ist seine Großeltern zu verlieren..." sagte ich und starrte auf meine Hände. "...ich wollte für einen kurzen Moment den Schmerz von dir nehmen, und das ist die einzigste Möglichkeit die ich kenne, um dich glücklich zu machen." sprach ich weiter und schaute ihn dabei an. Er guckte noch immer verwirrt, aber auch leicht enttäuscht. "Schätzt du mich echt so ein?" fragte er. Um ehrlich zu sein Ja. Ich schätze ihn als sexsüchtiges Arschloch ein, was keinerlei Gefühle hat, außer für seine Familie. Ich schaute ihn an und nickte nur. Ich stand auf und ging zu meinem Schrank. Ich öffnete ihn und suchte einen Pulli. "Willst du wissen was mich wirklich glücklich macht?" fragte er. Ich drehte mich um, verschränkte die Arme vor der Brust und schaute ihn erwartungsvoll an. Er sagte nichts. Er lief auf mich zu und direkt vor mir blieb er stehen. Er legte eine Hand auf meine Wange, die andere an meine Hüfte und zog mich leicht an sich. Ich sah in seine wunderschönen braunen Augen. Er schaute abwechselnd von meinen Augen zu meinen Lippen. Langsam kam er immer näher, bis seine Lippen schließlich meine berührten. In dem Kuss lag kein Verlangen, wie in den anderen. Dieser Kuss war anderst, so gefühlvoll. Er nagte vorsichtig an meiner Unterlippe, und bat somit um einlass. Unsere Zungen verschlangen sich ineinander, und ich hatte das Gefühl das mein Körper gleich explodierte. Langsam lösten wir uns voneinander. "Du solltest gehen." sagte ich schließlich, ging einen schritt zurück, sodass er nicht mehr direkt vor mir stand. Er sagte nichts mehr, sondern drehte sich um und ging.
Ich legte mich ins Bett und dachte darüber nach was gerade in mir vorging. Mein Handy brummte. Ich nahm es und sah das ich eine Nachicht hatte.

Von Justin:
Warum bist du vorhin einfach gegangen? Also nachdem du... du weißt schon.

An Justin:
Weil ich dich nicht besonders mag, und du sowieso kein Kuscheltyp bist. Ich hab das nur gemacht, weil ich wusste wie du dich gefühlt hast. Außerdem kann ich es nicht sehen, wenn jemand weint.

Justins POV Als ich ihre Nachicht las, wurde mir ganz schlecht. Was war los mit mir? Warum hab ich schon wieder den Drang zu ihr zu gehen und mich einfach nur neben sie zu legen und sie in den Arm zu nehmen. Ich konnte dieses Mädchen eigentlich nie leiden, doch das hatte sich geändert. Die Art, wie sie mit mir umging. Sie hatte keinen Respekt, doch das gefiehl mir irgendwie an ihr. Ich wollte mich nicht verlieben. Niemals. Ich wollte mein Singledasein genießen, und Spaß haben, aber ich glaube ich bin grade auf dem besten weg mich zu verlieben. Ich schnappte mein Handy und schrieb eine Nachicht.

An Lucie:
Hast du Zeit? Brauch ablenkung.

Von Lucie:
Klar süßer, komm vorbei ich hab Zeit ;)

Das lies ich mir nicht zweimal sagen. Ich schnappte meine Jacke vom Stuhl, zog meine Schuhe and lief raus zu Auto. Ich setzte mich rein, und fuhr in die nur zu gut bekannte Richtung.
Nach 10 Minuten war ich da und stieg aus. Ich klingelte an dem großen Haus, und sofort öffnete sich die Tür. "Justin. Gut siehst du aus." sagte sie mit bitchigen unterton und sah mich von oben bis unten an. Sie trug kaum was. Einen BH, einen Slip und einen Bademantel. "Lange nicht gesehen" sagte ich nur und lief direkt an ihr vorbei. Ich lief ins Schlafzimmer und zog mich bis auf die Unterhose aus. Sie kam direkt hinter mir rein und ließ den Mantel fallen. Sie kam auf mich zu und schuppte mich sanft aufs Bett. Sie beugte sich über mich und unsere Lippen trafen sich. Mit einer gekonnten bewegung lag ich nun auf ihr. Wenig später drang ich auch schon unsanft in sie ein. Sie fing an zu stöhnen und zu schreien. Sie wollte es härter und sie bekam es. Meine stöße wurden immer und immer härter bis wir schließlich beide zum Höhepunkt kamen. Wild atmend lagen wir nebeneinander. Kurze Zeit später zog ich mich an und ging.

Amy's POV
Ich lag noch lange im Bett und meine Gedanken waren bei dem, was hier eben passiert war. Der Kuss war anderst als sonst. Aber das kam wahrscheinlich nur mir so vor.  Dieser Kuss hatte definitiv was in mir ausgelöst. Ich musste wissen ob es bei ihm genauso war. Ich musste hoch und mit Justin reden. Also ging ich hoch und klopfte an seine Tür. Ich bekam keine Antwort also ging ich rein. Er war nicht da. Ich beschloss auf ihn zu warten und setze mich auf sein Bett. Plötzlich hörte ich aus irgendeiner ecke Musik. Ich schaute mich um und entdeckte sein Handy auf dem Tisch liegen. Er wurde angerufen. Ich ging dran, sagte aber nichts. "Baby, du hast deine Kette hier liegen lassen." sagte eine Frauen Stimme. Meine Kinnlade klappte runter, und aus irgendeinem Grund würde ich mich jetzt in irgendeiner Ecke zusammen kauern und heulen. "Baby?" fragte die Stimme nochmal als ich nicht antwortete. Aber ich konnte nichts sagen und legte auf. Geschockt starrte ich auf den schwarzen Bildschirm. Kurze Zeit später sprang die Tür auf und Justin kam rein. Geschockt starrte ich ihn an. "D-Du hast deine Kette b-bei Lucie liegen l-lassen." stotterte ich vor mich hin. Ich war gerade nicht fähig zu reden. Ich merkte wie mir Tränen in die Augen schossen. Ich legte sein Handy auf den Tisch und lief schnell an ihm vorbei und mein Zimmer.

I hate you. (German Justin Bieber Bad Boy Story)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!