Kapitel 31

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Währenddessen bei Marco im Auto:

Durch den Rückspiegel sah ich wie Sharon wieder aufblühte. Ich hatte sie zuvor noch nicht so gesehen. Sie kam so verstört und verwirrt rüber. Mario schwärmte immer von einem aufgeweckten und freudigem Mädchen, dass sie jetzt auch wieder ist. Sie war so glücklich in der Nähe von Mario, man merkte ihr an, dass sie vor Freude und Glück platzen könnte. Ich find sie ja wirklich schön und heiß, sie wäre auch mein Typ Traumfrau, aber Mario hat ja mal wieder mehr Glück wie ich. -.- „Wieso musste ich ihr auch seine Nummer zustecken und nicht meine?Ich bin doch selber dran Schuld,dass sie jetzt mit ihm zusammen ist und nicht mit mir.“,murmelte ich laut vor mich hin. „Was laber ich da gerade für eine Scheiße!!!Ich hab mich doch jetzt nicht in die Freundin meines besten Freundes verliebt oder tuhe ich das gerade?Man Marco vergess sie!!“,sagte ich zu mir selbst und fuhr die Einfahrt zur WG rauf. Das Auto von Ilkay stand in der Garage und ich packte mit Marios Wagen direkt daneben. Mein Wagen stand noch draußen ,aber den fahre ich gleich auch rein. Mario fuhr rückwärts rein, damit wir die Kartons besser reinschleppen konnten. Ich stieg aus und machte, nachdem Mario den Motor ausschaltete, den Kofferraum auf. Ich schnappte mir die erste Kiste und lief schon mal zur Haustür. Ich guckte zu Mario und Sharon, die schon wieder mit sich selbst beschäftigt waren, anstatt die Kisten ins Haus zu schleppen. „Ey...ich schlepp nicht allein die Kisten ins Haus“,sagte ich und guckte zu den beiden. Beide mussten grinsen und dann guckte ich mit einem lächeln zu Mario und sagte: „Mario,du kannst mit Sharon auch noch heute Abend schlafen, dass musst du jetzt nicht in aller Öffentlichkeit machen und erst Recht nicht vor mir!“ Sharon konnte sich das Lachen nicht verkneifen und Mario guckte mich gespielt wütend an.

Sharons Sicht:

Ich konnte mir das lachen einfach nicht verkneifen. Marcos satz war einfach nur zum Lachen. Ich lief jetzt verführerisch an Mario vorbei um ihn etwas zu quälen. Man sah ihm an, dass es ihm schwer fiel jetzt zu wiederstehen. Ich griff nach einer Kiste und wollte zur Haustür laufen, als sich Mario dirket vor mich stellte. „Die nehme ich!du schleppst mir hier keine einzige Kiste ins Haus,verstanden Süße?“,sagte er und riss mir halbwegs die Kiste aus den händen. Ich nickte und lief zu Marco, der immer noch vor der verschlossenden Haustür stand. „Ist Illy nicht zuhause?“,fragte Mario Marco. „Keine Ahnung....ich denke mal er ist da nur vielleicht ist er unter der Dusche oder steht nackt in seinem Zimmer.“,sagte Marco und ich fing an zu lachen und mich etwas zu ekeln. „Wer von euch hat den Haustürschlüssel in reichbarer Nähe?“,fragte ich und schaute erst zu Mario und dann zu Marco. „Ich“,sagte Marco und deutete mit den Augen an, dass er in seiner Hosentasche sei. Ich ging noch ein Stück näher zu Marco und ging geschickt mit meiner hand in seine hosentasche und holte sie raus. Ich stand Marco so dicht, das ich seinen warmen Atem auf meiner Haut spürte und sein Parfum bei jedem Atemzug in meine Nase kroch. „Welcher Schlüssel?“,fragte ich. „Der mit dem BVB-Zeichen drauf“,hauchte mir Marco entgegen. Ich nahm den Schlüssel und steckte ihn in das Türschloss. Ich schloss auf und ging als erstes rein. Als ich den hellen Flur entlang ging, dachte ich noch „Die jungs sind ja doch ganz schön ordentlich“, doch dann traf mich der Schlag. Im Wohnzimmer lagen überall Cola-Flaschen und angebrochende Chipstüten. Im raum waren noch Klamotten verstreut und eigentlich sah es eher aus, als wäre eine Bombe mit Müll in die Luft gegangen. Ich lief weiter und lief in die Küche, wo mir ein in Boxershorts stehender Ilkay gegenüber stand. „Wo ist das Putzzeug und der Staubsauger, Ilkay?“,fragte ich ihn. „Ähm...unter der Spühle und dort im Schrank“,sagte er und guckte mich verwirrt an. „Okay danke.Dann kannst du ja gleich mal die Colaflaschen und chipstüten einsammeln,Marco und Mario schleppen meine kisten rein.“,sagte ich während ich einen Eimer mit Wasser und Spühli volllaufen lies. Ich guckte zur tür, wo ich rein kam und sah drei verwirrte Fußballprofis vor mir stehen. „Was steht ihr hier noch so dumm rum,an die arbeit.Ich werde nicht in so einem Chaos leben“,sagte ich und hielt meine hand unter das fließende Wasser. Die Jungs bewegten sich nicht von der Stelle und ich spritze in ihre Richtung Wasser und sagte: „Wird das heute noch was oder wollt ihr in der Tür stehen bleiben?“ Marco und Mario liefen wieder raus und holten die nächsten Kisten und Ilkay lief mit einem Müllsack ins Wohnzimmer. Ich wischte mit einem Lappen, den ich vorher noch aus dem Schranck unter der spühle rausholte, die Küchenzeile ab. Ich beugte mich, nachdem ich zum Küchentisch lief, mit meinem Oberkörper über den Tisch um ihn abzuwischen, als plötzlich sich zwei Hände auf meine Brüste legten. Ich erschrack und ging ruckartig mit dem Oberkörper nach oben. Ich versuchte meinen Kopf zu drehen, doch da mir die Person so dicht an mir stand, konnte ich mich einfach nicht drehen. Sie nahm die eine Hand von meiner Brust und legte meine Haare über meine Schulter. Jetzt spührte ich den warmen und leicht kühlen Atem in meinem Nacken und nicht viel später eine Kuss an der gleichen Stelle, wo ich den Atem spürte. Ich atmete wieder den herrlichen Duft von Marios und Marcos Parfum ein. „Verdammt, wer steht den jetzt bloß hinter mir?“,fragte ich mich in Gedanken.

Zwischen Familie und der großen Liebe (Mario Götze)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!