17. Kapitel:)

15 0 0

Als ich die Schule hinter mich gebracht hab und zuhause war ging ich erst mal in die Küche:„ hmmm, was gibts heute zu essen?" Fragte ich meine Omi. „Spinat, Kartoffelbrei und dazu Salat!" Trällerte sie mit ihrer liebevollen Stimme. Ich hob den Kochtopf Deckel und linste in den Topf. Ich schöpfte mir etwas auf meinen Teller und setzte mich dann. Ich schaufelte das leckere essen in mich hinein. Als ich fertig war sprang ich die Treppen zu meinem Zimmer hoch ich chattete noch mit Nina und wir kamen zu dem Entschluss uns in der Stadt zu treffen. Ich warf noch schnell einen Blick in den Spiegel und schloss die Haustüre auf. Ich lief gut gelaunt in Richtung Stadt und schon von weitem sah ich Nina grinsend da stehen. „heey Katie", begrüßte sie mich. „heeii alles gut?" Klar bei dir" „ja auch"

„komm wir suchen uns ein schönes Café", schlug Nina vor. Schon nach wenigen Minuten saßen wir draußen bei einem Café und schleckten unser Eis. Wir redeten über dies und das und lästerten über unsren Mathelehrer:„ Boaa der war heute mal wieder so schlecht drauf", klagte Nina. „jaaa voll der Arsch, der is so herzlos und seine Nasenhaare könnte er auch mal wider schneiden!" Wir brachen beide in Gelächter aus. Wir beobachten die Leute um uns rum und als ich mein Vater sah wurde ich nervös, so ein Zufall das ich ihn immer in der Stadt traf. „oh ähmm Nina, ich muss los ich hab meiner Oma versprochen das ich früher komm, bis morgen okay? ", stammelte ich. Ich legte ihr noch schnell ein bisschen Kleingeld hin und verschwand. Ich spürte Ninas verwirrten Blick in meinem Rücken, wollte sie jetzt aber nicht aufklären. Ich sprintete meinem Vater hinterher der aber einen gewaltigen Vorsprung hatte, als ich ihn endlich schnaufend eingeholt hatte, leuchteten seine Augen:„ Katie Hey, schön dich zu sehen!" Ich murmelte ein „hi können wir reden?" Er nickte sofort und lief mit mir zu seinem Wagen. Ich stieg ein und wir fuhren los. So langsam kannte ich den Weg zu seinem Haus schon, wir setzten uns wieder in sein Wohnzimmer und er schaute mich an. Mir war es immernkch ein bisschen unangenehm und komisch in dem Haus meines Vaters zu sitzen und mit ihm zu reden. „also ehm, es ist so.." Fanget ich an, ich wusste nicht genau wie ich mich ausdrücken sollte deswegen plapperte ich einfach drauf los. „ich hoffe du verstehst es aber ich kann dir immer noch nicht ganz vertrauen und ich weiß du bist mein Vater und das akzeptiere ich aber es ist mir immer noch unangenehm bei dir zu sein. Ich weiß nicht genau wie ich es dir erklären soll und ob du mich verstehst aber es ist im moment einfach alles ziemlich neu für mich und ich kann dir vielleicht irgendwann verzeihen aber vergessen werde Ich es nie. Ich habe Respekt von dir und auch immer noch etwas Angst da du mir früher sehr wehgetan hast, du hast mich früher geschlagen und meine Mutter ist Tod..ich habe in meinem Leben gelernt das man nicht jedem so schnell vertrauen kann. Du bist mein Vater, aber ich kenne dich nicht..nicht wirklich, verstehst du was ich meine? Und du kennst mich genau so wenig..in den Jahren wo wir einfach nicht zusammen waren haben wir uns beide geändert..du warst in einer Therapie und bist nicht mehr brutal und so ..ich bin zu einem Mädchen geworden das weiß was das Leben bedeutet und bin selbständig geworden..verstehst du das? Wir sind uns so zusagen Fremd auch wenn wir Vater und Tochter sind aber wir haben uns geändert. Und ja wir haben uns beide vorallem du zum positiven geändert und das ist gut, aber ich kann dir nicht vertrauen, ich weiß nicht wie du tickst..auch wenn das vielleicht ein bisschen komisch klingt aber so denke ich, das ist sie Wahrheit. Ich habe die Bilder von früher immernoch in meinem Kopf und sie werden nie verschwinden. " ich war fertig mit meiner Rede. Und schaute ins Leere. Aber ich war stolz auf mich, genau das war die Wahrheit und jetzt wusste er es.

My life - a complete disasterLies diese Geschichte KOSTENLOS!