Kapitel 2

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Nach zwei noch ganz erträglichen Stunden Biologie ging ich dann in der Pause nicht sofort zum Baum um das Gespräch noch etwas hinauszuzögern. Also ging ich erst noch auf die Toilette um mein Make-Up etwas aufzufrischen. Als ich dann damit fertig war und keine Lust mehr hatte grundlos auf der Toilette rum zusitzen ging ich schließlich doch zum Baum wo meine Mädels auch schon auf mich warteten. Als ich dann bei ihnen war fragte mich Linn auch sofort wo ich so lange war. Ich sagte einfach kurz und knapp das ich noch auf der Toilette gewesen war.Aber dann kam das was ich schon befürchtet hatte.''So wir müssen das noch ganz genau planen damit heute Mittag nix eskaliert.'' ''Oh mann! Ja Nina ich weiß aber das ist wirklich nicht nötig ich weiß schon was ich tue! Ok!'' ''Aber du musst doch wissen was du sagst, dir die richtigen Wörter zurecht legen und planen wann der richtige Zeitpunkt ist!'' ''Das kann man nicht planen. Nicht alles im Leben kann man planen Nina. Ok ich weiß was ich sage aber ich muss es doch nicht bis aufs letzte bisschen durchplanen, vorallem ist das auch garnicht möglich da nicht jeder Schritt den ich oder sie machen vorhersehbar ist, ok?''Ok das war jetzt glaub ich doch ein bisschen grob aber ich möchte eben nicht über das Thema sprechen.''Sorry ich wollte ja nur helfen!'' ''Ich weis es tut mir leid das ich so grob war aber ich habe überhaupt keine Lust mir jetzt schon darüber den Kopf zu zerbrechen ok? Lass mich nur machen das wird schon.'' ''Ok es tut mir auch leid aber du weißt doch wie ich bin.''Oh ja das wusste ich sie musste manchmal alles, wirklich alles bis ins kleinste Detail durchplanen, aber meistens war sie eigentlich recht spontan.

Zu Hause

Als ich zu Hause ankam hörte ich aus dem Wohnzimmer schon lautes Geschrei und dachte mir nur ''Oh mann nicht schon wieder.''Ich ging also ins Wohnzimmer und schaute mir an was da wieder los ist aber es war nur wieder das übliche: eine kaputte Vase,ein paar zerbrochene Gläser und Marcus und meine Mum inmitten dieses Chaos mit ausgeleiherten T-shirts und zerrupften Haaren. Also machte ich mich schnell auf die Suche nach Smila um mit ihr raus zugehen. Doch als ich sie nirgens fand ging ich wieder ins Wohnzimmer wo sich die beiden immer noch stritten und ging direkt auf meine Mum zu und fragte ''Wo ist Smila?'' ''...'' ''Sag nicht du hast vetgessen sie abzuholen!'' ''Ich...'' ''Nicht dein Ernst!Was bist du für eine Mutter?!Oah das ist echt das Letzte!''Also stürmte ich raus und machte mich fluchend auf den Weg zu Smilas Schule um sie anstelle meiner 'achsotollen' Mutter abzuholen. Als ich ankam stand sie schon weinend am Ausgang. Was aber kein Wunder war sie stand ja schließlich schon eine geschlagene Stunde hier, ich lief auf sie zu und nahm sie ganz fest in den Arm um sie zu beruhigen was auch ziemlich gut funktionierte. Als sie dann aufgehört hatte zu weinen ging ich mit ihr zu einem kleinem Cafe um ihr ein Brötchen zu kaufen damit wir nicht noch nach Hause mussten und gleich auf den Spielplatz gehn konnten, denn ich war mir sicher das Mum und ihr Marcus immernoch stritten und sich einen feuchten Dreck drumscherten das Smila schon über eine Stunde alleine an der Schule stand und darauf wartete das sie jemand abholte. Ich hasse sie! So langsam aber sicher fange ich wirklich an sie zu hassen.So was kann sie doch nicht machen ihr Kind einfach vergessen.

Auf dem Spielplatz

Als wir auf dem Spielplatz ankamen sah Smila auch schon gleich einen Jungen aus ihrer Klasse mit dem sie sich anscheinend gut verstand. Er hatte blondes, kurzes Haar und war sehr schmall, er hatte auch eine süße Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen. Sie bauten eine große Sandburg und Smila machte noch einen Sandkuchen. Um sechs sagte ich zu Smila sie solle sich verabschieden, da wir nach Hause mussten.

Zu Hause

Doch als wir zu Hause ankamen traf mich fast der Schlag. Überall lagen kaputte Vasen, Gläser, Bilder und jede Menge Klamotten von Marcus und meiner Mum. Sie waren jedoch nirgends aufzufinden. Ich hatte eigentlich jetzt vor mit ihr zu reden aber ich glaube sie sind wieder aus. In ihre Stammkneipe und davor waren sie bestimmt wieder Kleider kaufen. Die kommen heute nichtmehr Heim. Sie holen sich sicher wieder ein Hotelzimmer um mal wieder betrunken ihr ganzes Hotelzimmer zu verwüssten und danach dann wieder wie meine Mum es gerne nennt 'wilden hemmungslosen' Sex zu habe. Mann wie ich die Beiden hasse.
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So viel zum 2. Kapitel

And when I come backLies diese Geschichte KOSTENLOS!