Kapitel 2 - Viele Fragen, Keine Antworten

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"Wach auf du Schlafmütze", flüsterte eine tiefe Stimme. "Nein", antwortete ich und drehte mich auf die andere Seite. Die tiefe Stimme seufzte. Es war ohne Zweifel Henry.

Ich sprang aus dem Bett und grinste ihn an. "Guten Morgen Henry", sagte ich plötzlich ganz wach. Er lachte. "Morgen? Es ist Mittag Elyas. Komm zieh dich an, Julian und Michael warten auf uns. Wir wollen zusammen zur Cafeteria Mittagessen gehen",sagte er und verließ damit mein Zimmer.

Ich schnappte mir ein schwarzes Shirt und eine Jeans und zog mich um. Dann ging ich ins Bad und wusch mich. Anschließend stellte ich mich zu den anderen die im Wohnzimmer standen . "GUTEN MIITTAAAG", rief ich fröhlich. Henry verzog das Gesicht und Michael lachte. Neben Michael stand ein großer Typ mit roten Haaren. Er schaute mich etwas skeptisch und amüsiert an und ich schenkte ihm ein Lächeln. "Dann bist du Julian?", fragte ich ihn und er nickte. War wohl nicht sehr gesprächig der Typ. Ich zuckte mit den Schulter und harkte mich bei Henry ein. "Was wird das?", fragte er lachend. "Ach nichts", sagte ich und er lachte noch lauter.

Als wir alle gemeinsam die Cafeteria betraten, stieg mir ein köstlicher Duft in die Nase. "Holy fuck riechst du das auch Henry? RIECHST DU DAS? DAS IST LASAGNE! Oh man ich liebe Lasagne", plapperte ich aufgeregt und Henry ignorierte mich wieder. Gemeiner Herr Seufzer!

Wir stellten uns in die Schlange und warteten. Ich wippte aufgeregt und ungeduldig auf der Stelle bis ich endlich dran war und mir eine großer Portion auf meinen Teller tat und wir uns an einen runden Holztisch setzten. Henry und Michael neben und Julian gegenüber von mir.

"Also..erzält doch mal was von euch", brach Michael das schweigen. "Gleich. Kann nicht sprechen. Muss essen", murmelte ich und schob mir gierig noch eine Gabel in den Mund. Michael und Julian lachten und Henry seufzte. "Wie hälst du das so lange mit ihm aus Henry?", fragte Julian ihn und Henry grinste. "Ach ich weiß auch nicht. Ich schätze ich sollte ihn mal in ein Tierheim bringen damit ich etwas Ruhe habe", antwortete er und kreuzte seine Arme vor seiner Brust. Ich wollte so etwas wie HENRY DU BIST GEMEIN schreien aber ich war zu sehr mit dem Essen beschäftigt, also grummelte ich. Henry lachte wieder. "Ach komm schon Elyas du weißt, dass ich dich liebe", sagte er und boxte mich freundschaftlich am Arm. Ich lief rot an und versteckte mein Gesicht in dem ich meinen Kopf zur Lasagne senkte. Vorher aber bemerkte ich, wie Michael mir einen wissenden Blick zuwarf. OH NOOO HE KNOWS!!! Haha no und knows das klingt so witzig...hey warte nicht witzig er weiß es! Wo bleiben die pinken Einhörner wenn man sie braucht?

Als ich aufgegessen hatte schob ich den Teller zurück und grinste. "DAS WAR SO VERDAMMT LECKER!", rief ich völlig glücklig. "Du hast da was", sagte Michael grinsend und wischte mir mit seinem Tuch über den Mund. "So ist weg", sagte er. "Ehhm...ehh...So jetzt eine Schulgelände Tour bitte", sagte ich. "Ohne Mich. Ich muss noch etwas klären aber ihr könnt gerne gehen", sagte Henry und stand auf. "A-Aber Henry du kannst mich doch nicht alleine lassen!", schmollte ich. "Doch kann ich", gab er grinsend zurück und winkte lässig bevor er die Cafeteria verließ.

SO EINE GEMEINHEIT! Immernoch schmollend stellte ich meinen Teller weg. Als wir die Cafeteria verließen musterte mich Michael durchgehen und ich fühlte mich unwohl. "Sag mal hab ich doch noch was im Gesicht?", fragte ich. "Du stehst auf Henry", sagte er. "NEEEEIIIIIN Wie kommst du darauf? Pah als ob ich auf einen Typen mit wunderschönen Augen und einem sexy Körper stehen würde...Niemals ich - ach Dreck!", plapperte ich überfordert. Michael und Julian sahen sich stumm an . "Hey lacht mich nicht aus!", rief ich sarkastisch. HALLO? LACHEN! HAHA SPASS DARAUS MACHEN! Kommt schon..Michael schlung seinen Arm um Julians Körper lächelte ihn liebevoll an. Ich machte große Augen. "Ihr zwei geht miteinander!", stellte ich fest und die beiden nickten lächelnd. Doch dann verschwand das Lächeln aus ihren Gesichtern.

"Hör mal Elyas...Wir haben es auch schon Henry erzählt aber er hat etwas...anders als du darauf reagiert.", stammelte Michael. "Was hat er denn gesagt?", fragte ich nervös. Oh-Oh ich vermute schlimmes. "Es sagte ich zitiere: WAS? ICH MUSS MIR DIE WOHNUNG MIT ZWEI SCHWUCHTELN TEILEN? DA HAB ICH JA JEDE NACHT ANGST UM MEINR JUNGFRÄULIGKEIT. OH GOTT IST DAS EKELIG. Ich frag nach nem anderen Zimmer. Morgen bin ich raus hier. Und wehe ihr kommt mir mit euren Notgeilen Schwänzen zu nahe. Zitat ende", sagte Julian.

Ich wollte heulen, ich wollte schreien, ich wollte schluchzen aber ich lachte. Ich lachte laut und drehte mich um und rannte zu dem Innenhof. Ich setzte mich auf eine Bank und dachte nach. Wenn er etwas gegen Schwule hatte, hatte er dann auch etwas gegen mich ohne es zu wissen? Und warum hatte er mir nie davon erzählt? Und warum hat er beim Essen so getan als währe nie etwas gewesen? Es passte einfach nicht zu Henry! Auch wenn er auf Macho-badboy-typ machte, war er der netteste und tolleranteste Typ überhaupt..also warum? Und warum stelle ich mir Fragen auf die ich keine Antwort weiß? Alles war so verwirrend. Ich konnte ihn nicht lieben weil er nich dafür hassen würde aber ich würde mich dafür hassen ihn nicht zu lieben.

Mein Leben ist wie einer dieser dummen Logik spiele die ich nie checke und nach 5 Minuten frustriert gegen die Wand knalle. Hm..Schade dass hier keine Wand war.

°•°•°

jaja shitty Kapitel aber ich wollte heute unbedingt noch ein Kapitel hochladen ^^

rebeccapotato_

I want you to love me [boyxboy]Lies diese Geschichte KOSTENLOS!