Als ich am nächsten Morgen nach der Visite zurück in Justin's Zimmer komme sehe ich ihm sofort an das etwas überhaupt nicht stimmt. Sein Blick ich starr zum Fenster gerichtet, er dreht sich noch nicht mal um, obwohl er hört das jemand das Zimmer betritt. Als ich neben seinem Bett stehe und seine Hand nehme dreht er sich zu mir und alles was ich spüre, wenn ich in seine Augen sehe, ist Schmerz. Er schaut mich an und ich kann nichts sagen, da ich seinen Schmerz spüren kann und wie gelähmt davon bin. Er zieht meine Kopf an sich und gibt mir einen

Kuss aufs Haar.

„Ich werde die Australien Tour komplett absagen müssen, ich kann sie nicht einfach nur verschieben. Ich muss eine Pause machen von mindestens einem halben Jahr und zur Reha. Ich kann erst mal nicht mehr Tanzen und man kann mir auch nicht sagen, ob ich es nach der Reha wieder kann. Meine komplette Oberschenkelmuskulatur im rechten Oberschenkel muss wieder neu aufgebaut werden. Wie bei einem Baby das laufen lernt. Die Maschine lag auf dem Bein und hat meinen Oberschenkel förmlich zerquetscht. Das Leben wie ich es kenne, ist wenn es schief geht zu Ende.“ Sag so etwas nicht, überhaupt nichts ist zu Ende, wir schaffen das zusammen, egal wie schwer es werden wird. Und du wirst wieder Tanzen und auf der Bühne stehen. Er hat Tränen in den Augen und es bricht mir das Herz ihn so zu sehen.

„Wie soll ich das nur meinen Beliebers beibringen, sie werden schrecklich enttäuscht und traurig sein.“ Jus sie werden es verstehen, denn sie sind wie ich froh das du überhaupt noch am Leben bist. Ich weiß nicht ob es dir klar ist, aber fasst drei Tage wusste ich nicht ob ich dir überhaupt nochmal so nah sein kann. Ich schlucke die Tränen die in mir hoch steigen runter, denn ich muss jetzt für Jus stark sein. Justin bitte gib dich jetzt nicht auf, wir schaffen das. Wir haben soviel geschafft, dann schaffen wir auch das. Hast du vergessen, wir zwei gegen den Rest der Welt. Ich nehme sein Gesicht in meine Händ und schaue ihm in die Augen, der Schmerz darin ist kaum aus zu halten für mich. Und ich wiederhole es noch einmal leise „Wir zwei gegen den Rest der Welt“ ok Baby? Er nickt und als unsere Lippen sich berühren, ist es als würde er einen Teil seines Schmerzes an mich übertragen. Der Kuss ist Intensiv, aber anders als alles davor, denn all sein Schmerz liegt darin. Ich krieche zu ihm aufs Bett ohne auf zu hören ihn zu Küssen. Ich möchte ihm jetzt einfach so nah wie möglich sein. Er drückt mich an sich und ich merke wie ich am ganzen Körper Gänsehaut bekomme. Er lässt kurz von mir ab, legt seine Stirn an meine und flüstert leise gegen meine Lippen „Wir zwei gegen den Rest der Welt für immer“ Er schiebt seine Hand in meine Harre und hält sie fest. Er Küsst mich wieder und da ist es wieder das Gefühl von Verlangen. Es ist als würde sich unter uns der Boden anfangen zu drehen, als würde es nur noch uns geben. Doch ein lautes Räuspern unterbricht diesen Moment leider schlagartig. Wir drehen beide unseren Kopf zur Tür. „Es tut mir leid das ich euch unterbrechen muss, aber ich dachte bevor ihr noch schlimmere Dinge macht, gebe ich euch lieber ein Zeichen das ich den Raum betreten habe. Ryan du Spielverderber. Ich springe auf und falle ihm um den Hals und wir umarmen uns. „Na hast du ihn endlich wieder, deinen Prinzen, schön dich wieder lachen zu sehen. Er schaut mir in die Augen, streicht mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht und drückt mir einen Kuss auf die Wange, um dann an mir vorbei zu gehen und mit Justin dieses kindische Begrüßungsritual durchziehen zu können. Doch Jus scheint da gerade nicht sonderlich Lust drauf zu haben, er lässt Ryan´s Faust zum abklatschen in der Luft hängen. „He Bro was ist los, hast du vergessen wie wir uns begrüßen?“ Jus schaut Ryan böse an „Und hast du vergessen das, dass dort drüben mein Mädchen ist?“ Ryan zieht die Augenbrauen hoch „geht das jetzt schon wieder los Justin?“ Justin´s Augen verdunkeln sich schlagartig „Du kannst froh sein das ich nicht aufstehen kann, drückst du ihr noch einmal dein Lippen irgendwo auf ihren Körper, dann drück ich dir eine mit meiner Faust, ist das klar ?“ Ryan schaut zu mir aber ich weiß nicht was ich sagen soll, denn auch mir war die Situation gerade unangenehm. „Du brauchst sie auch nicht mit deinem typischen "Ryan Blick" ansehen, sie gehört mir verstanden?“ Ryan schüttelt den Kopf „Ich habe das schon früher verstanden als du, du verdammter Spinner und jetzt komm wieder runter.“ Ich mische mich kurz ein. Jungs ich werde mal raus an die frische Luft gehen die Stimmung hier drin ist mir gerade zu viel.

Als ich auf dem Balkon stehe und mir meine Zigarette angezündet habe, denke ich darüber nach was gerade passiert ist. Warum hat Ryan das gemacht, er ist mir noch nie so nah gekommen und dann ausgerechnet vor Justin, er weiß genau wie er ist wenn es um mich geht. Ich muss das unbedingt mit ihm klären. Ich höre wie jemand hinter mir die Balkontür öffnet und drehe mich um, es ist Scooter. „He Sarah ich bin gerade mit Pattie gekommen und Justin hat mir gesagt das ich dich hier draußen finde.“ Was gibt es denn Scotter?

Bad Boy For Life (Justin Bieber Fanfiction)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!