Kennst du dieses Gefühl, dass man bekommt, wenn man Achterbahn fährt und ganz tief fällt? Dieses Gefühl, dass einen so süchtig macht, dass man es immer und immer wieder erleben will? Das erlebte ich, wenn er meine Hand hielt. Ganz einfache Kleinigkeiten oder Zärtlichkeiten brachten mich dazu Gefühle für ihn zu entwickeln.

Leider hielt dieses Gefühl nie lange an, denn seine anderen Taten bewiesen mir, dass er sich nicht verändert hatte, so wie er es mir versprochen hatte. Dieser Abgrund zwischen liebevoller Wärme und einsamer Kälte war zu groß um ihn in irgendeiner Art und Weise zu überwinden.

Ich versuchte die ganze Zeit über zu ihm durchzudringen, doch jedes Mal, wenn ich mich einen Schritt weiter vor getraut hatte wies er mich erneut zurück. Niemals werde ich herausfinden, wie es für ihn damals war. Hat er mich vermisst? Hat er mich überhaupt jemals geliebt? Unverständniss breitet sich jeden Tag in meinem Kopf aus, wenn ich an ihn zurück denke.

Er war anders als alle Menschen, die ich jemals in meinem Leben getroffen habe. Abgesehen von seinem unbeschreiblichen Erscheinungsbild war er charakteristisch gesehen ein Mysterium für alle Menschen in seiner Umgebung. Niemand kannte ihn gut genug um mir dabei zu helfen ihn zu verstehen. Wahrscheinlich war ich die einzige Person in seinem Leben, zu der er eine einigermaßen normale Beziehung hatte. Je nachdem wie man normal definiert..

Aber, dass ich die einzige Person war, die ihm jemals etwas bedeutet hat, wurde mir erst klar, als ich seinen letzten Brief gelesen hatte.

Now I see you differently - h.s.Lies diese Geschichte KOSTENLOS!