Kapitel 82

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Die Taschenlampe leuchtete genau in Jonas'Gesicht als er die Augen aufschlug und sich im ersten Moment verwundert umsah.

„Was...?“, dachte er und setzte sich mühsam auf. Dann fasste er sich an seine Stirn und erschrack ,als er ein wenig Blut an seiner Hand sah. 

Jonas griff nach seiner Taschenlampe und richtete sich mühsam auf. Dabei vermied er es sich an den Resten des Treppengeländers festzuhalten. Sein Dolch und sein Schwert lagen ebenfalls auf dem Boden und er bückte sich um diese aufzuheben. Dabei überkam ihn ein schrecklicher Schwindel und er hielt sich an der Wand fest.

Auf diese Weise tastete er sich auch die Treppe hinauf und trat dankbar kurz darauf in die kühle Nachtluft hinaus. 

Der Himmel war übersät von unzähligen Sternen aber kein Mond schien. Trotzdem war es ein herrlicher Anblick oder hätte es zumindestens sein können wenn Jonas Interesse an diesen Dingen gehabt hätte.

Jedoch im Augenblick beschäftigten ihn seine Kopfschmerzen viel mehr und er beeilte sich zu seinem Auto zurück zu kehren das er glücklicherweise in der Nähe geparkt hatte. Kein Mensch war weit und breit zu sehen und nur entfernt war von Zeit zu Zeit ein Auto zu hören.

Jonas erreichte schließlich seinen Wagen und verstaute seinen Waffen im Kofferraum ehe er auf den Rücksitz kroch. 

Er musste sich unbedingt einen Augenblick ausruhen und dankte dem Himmel dafür dass er sich am nächsten Tag, einem Freitag, frei genommen hatte.

„Ich glaube Ingo hat was geahnt! Aber er hat zum Glück nicht gefragt,“ dachte Jonas obwohl er sich im Augenblick wünschte irgend jemand wäre mitgekommen und würde ihn nach Hause bringen....

„Hätte ich mich schlimmer verletzt hätte mich niemand in diesem Haus gefunden, höchstens jemand vom Maklerbüro oder ein Obdachloser wäre irgendwann über meine verwesenden Überreste gestolpert.....“

Er schloss die Augen und döste tatsächlich ein ehe er eine Stunde später, gegen zwei Uhr Nachts, durch ein lautes Klopfen an der Autoscheibe geweckt wurde.

Jonas setzte sich auf und sah in die Gesichter von zwei Männern die Polizeiuniformen trugen.

„Oh nein, das hat mir gerade noch gefehlt,“ dachte er und stieg aus dem Auto aus. „Ist alles in Ordnung mit Ihnen?“, fragte einer der beiden Polizisten, er war deutlich jünger als der andere, besorgt.

„Klaus, du siehst doch dass es ihm nicht gut geht! Aber warum das so ist das würde mich interessieren!“, wies der andere Beamte seinen Kollegen zurecht. Dieser schwieg beleidigt. Offenbar standen er und der andere Beamte sich nicht allzu freundlich gegenüber.

„Mit mir ist alles in Ordnung! Ich bin vorhin nur gestürzt und habe mir den Kopf gestoßen!“, sagte Jonas vorsichtig.

„Darf ich mal Ihren Führerschein sehen?“, fragte der ältere Beamte fast schon unfreundlich. „Und dann sagen Sie mir ob Sie etwas getrunken haben!“

Jonas reichte dem Polizisten seine Ausweis und seinen Führerschein und verneinte die Frage nach möglichem Alkoholgenuss.

„Natürlich habe ich nichts getrunken! Ich sagte doch bereits ich hatte einen kleinen Unfall!“, erklärte er und hielt sich seinen Kopf.

Der ältere Beamte reichte ihm seine Papiere. „Gut, getrunken haben Sie nichts! Aber jetzt machen Sie dass sie irgendwo unter kommen! Fahren können Sie so nicht mehr! Sollen wir einen Krankenwagen rufen?“

Jonas schüttelte den Kopf. „Nein, das ist nicht nötig. Ich fahre auch nicht mehr! Wenn ich mich nur in meinem Wagen noch ein wenig ausruhen könnte....“

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