Kapitel 69

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Jonas starrte auf den leeren Sockel. 

„Also doch ein Dämon,“ fuhr es ihm in den Sinn. Jedoch die Erleichterung darüber dass er nicht überall dort wo sie nicht waren Dämonen witterte wurde von dem Bedürfnis überlagert schnell davon zu laufen.

Er sah sich um jedoch der geflügelte Dämon war weit und breit nicht zu entdecken.

„Hoffentlich kann er nicht fliegen,“ dachte Jonas noch als er über sich auch schon ein lautes Flügelschlagen vernahm und ihn etwas hart im Rücken traf.

Er stolperte und stürzte zu Boden. Sein Schwert wäre ihm beinahe aus der Hand gefallen. Im letzten Moment gelang es ihm die Waffe fest zu halten. Jonas rollte sich auf den Rücken und sah nach oben.

Nun endlich sah er den geflügelten Dämon der über ihm schwebte und ihn aus rot leuchtenden Augen anstarrte....

Jonas richtete sich auf und schlug mit seinem Schwert nach dem Dämon jedoch dieser wich aus und stieß ein dunkles Lachen aus.

Dann flog er mit einer großen Geschwindigkeit auf Jonas zu und schlug mit seinen Schwertern nach ihm.

Jonas gelang es im letzten Augenblick sich zur Seite zu rollen und den Schlag eines Schwertes abzufangen.

„Du entkommst mir nicht! Genau so wenig wie alle anderen! Du dachtest wohl ich sei eine einfache Statue! Wie dumm von dir! Und du bist genau so einfältig wie alle Menschen! Und für deine Frechheiten mir gegenüber werde ich dich in Stücke reißen!“, lachte der Dämon und schlug erneut mit dem Schwert nach Jonas. 

Dieser aber war während der Dämon sprach zwischen zwei Gräber gekrochen. Auf einem von ihnen stand eine steinerne Statue die einen tatsächlichen Engel darstellte der einem Kind über den Kopf strich.

Der Kopf des Engels wurde durch das Schwert des Dämons abgetrennt und rollte Jonas vor die Füße. Er überlegte nicht lange sondern nahm den Kopf in die eine und sein Schwert in die andere Hand und lief davon.

„Ich muss irgendwo einen Ort finden wo er mich nicht von oben aus angreifen kann,“ dachte Jonas. 

Er rannte davon während der Dämon laut lachte. „Ja, lauf nur! Lass uns ein wenig spielen! Obwohl du ein wenig zäher zu sein scheinst als die anderen!“

Jonas hörte das Flügelschlagen des Dämons als er sich einem kleinen Häuschen näherte. Ein Vordach befand sich vor der Eingangstür und Jonas stellte sich darunter.

Der Dämon landete und ging mit seinen Schwertern auf Jonas zu. „Dann zeig mal was du kannst!“, lachte er und schlug mit seinem Schwert gegen eine Laterne die vor dem Haus stand.

Jedoch Jonas nahm den steinernen Kopf des Engels und warf ihn nach dem Dämon. Ein lautes Geräusch ertönte und ein Schrei erklang als das Geschoss den Kopf des Dämons traf und zu Boden kullerte.

Wütend näherte der dämonische Engel sich Jonas und machte mit einem Mal eine Satz auf ihn zu. Jonas konnte nicht mehr ausweichen und schlug statt dessen reflexartig mit seinem eigenen Schwert zu. 

Er traf tatsächlich den Unterarm des Dämons und eines seiner Schwerter fiel ihm aus der Hand. Jonas trat mit dem Fuß danach und es schepperte zur Seite.

Wütend starrte der geflügelte Dämon Jonas an und machte einen entscheidenden Fehler. Denn anstatt Jonas mit seinem verbliebenen Schwert anzugreifen drehte er sich nach seiner verlorenen Waffe um.

Jonas holte aus und trennte einen Flügel des Dämons zur Hälfte ab. Der abgetrennte Teil wurde zu Stein und fiel zu Boden. Dort zerbrach er in drei Stücke.

Dämonische StatuenLies diese Geschichte KOSTENLOS!