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Pen Your Pride

Kapitel 65

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Fast schon erschrocken sah Julia ihren Freund Sebastian an. „Du kannst doch nicht ernsthaft in Betracht ziehen Gerrit zu töten und dadurch den Direktor los zu werden!“

„Warum nicht? Er ist nicht einmal ein Mensch! Und eigentlich schon seit Jahrhunderten tot! Und wenn man dadurch verhindern kann dass diese Dämonen weiter wüten und Unschuldige umbringen...“, wandte Sebastian ein und Britta nickte. 

„Eigentlich hat Sebastian damit nicht einmal so Unrecht! Man könnte mit einem Schlag dem Ganzen ein Ende machen und Jonas müsste nicht einzeln gegen die Statuen und vielleicht noch gegen den Direktor kämpfen! Außerdem ist er auch ein Mensch, zwar ein unsterblicher, bösartiger, aber ein Mensch! Ihn einfach töten ist doch genau so schlimm!“

„Britta, halt dich da raus!“, warf Dennis ein und sie sah ihren künftigen Mann wütend an. „Wieso, ich darf hier genau so meine Meinung sagen wie alle anderen auch!“

„Ist ja schon gut!“, versuchte Dennis sie zu beschwichtigen.

„Nein, nichts ist gut,“ dachte Jonas. „Diese Frage muss geklärt werden! Aber nicht von ihnen...“

Er erhob sich und griff nach dem Buch. „Ihr habt nichts dagegen wenn ich mir das mitnehme? Und Sebastian hat in einem Punkt recht! Er und auch ihr solltet wieder ein normales Leben anfangen! Ohne Dämonen und ohne Statuen! Ich bin wirklich froh dass ihr mir helfen wollt aber ich denke ab jetzt ist es wirklich meine Sache!“

Dennis wollte protestieren jedoch Jonas winkte ab. „Lass es gut sein, Dennis. Kümmere dich um Britta und euer Baby!“

„Baby?“, fragte Sebastian verwundert. „Habe ich was verpasst?“

„Sieht ganz so aus,“ stellte Jessica fest und wandte sich an Jonas. „Aber was das andere angeht, dass es nur deine Sache ist...“

„Darüber reden wir später! Ich denke wir gehen jetzt besser!“, antwortete dieser und verließ den Raum. Lucas und Jessica folgten ihm.

„Was meint er damit, es ist seine Sache? Und was redet ihr da alle von einem Baby? Britta, du bist doch nicht schwanger, oder?“, fragte Julia erstaunt.

„Doch, bin ich! Und echt reizend von Jonas das hier heraus zu posaunen! Zwar waren unsere Andeutungen offensichtlich aber ich hätte es lieber selbst erzählt! Aber er war ja früher schon ein Kotzbrocken! Ich weiß schon warum ich ihn früher nie leiden konnte!“, beschwerte sich Britta wütend.

Julia griff nach ihrem Arm. „Dann herzlichen Glückwunsch! Aber was Jonas angeht...“

„War es gemein das zu sagen! Aber er hat halt Stress! Und wenn er sich künftig allein um diese Dämonen kümmern will, dann bitte schön! Ich stimme inzwischen Sebastian zu! Hier in der Stadt und der Gegend haben wir jetzt hoffentlich unsere Ruhe und brauchen uns nicht mehr darum zu kümmern!“, sagte Britta uns strich über ihren flachen Bauch. „Dennis und ich haben jetzt weiß Gott andere Dinge im Kopf!“

„Ich bin da anderer Meinung,“ protestierte Dennis jedoch Sebastian fiel ihm ins Wort. „Er möchte uns gar nicht dabei haben! Außerdem hält er nichts von der offensichtlichen Lösung des Problems!“

„Ich weiß, du willst Gerrit am liebsten auf der Stelle töten! Aber das kannst du allein aus dem Grund schon vergessen weil du nicht weißt wo er steckt!“, unterbrach ihn Julia aufgebracht. 

„Jetzt streiten wir uns schon! Engelmann würde sich vor Freude in die Hände spucken dass wir uns alle so uneinig sind! Hätte ich doch nur meinen Mund aufgemacht nachdem mich diese Statuen erwischt haben!“, dachte sie und hätte am liebsten geweint.

Schweigend saßen Jonas, Lucas und Jessica im Auto. Beide würden sie in dieser Nacht bei Jonas übernachten, der nächste Tag war ein Samstag und sie mussten weder zur Schule noch zur Arbeit.

Dämonische StatuenLies diese Geschichte KOSTENLOS!