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Kapitel 46

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Nachdem Ingo das Gespräch mit Dennis beendet hatte legte er den Hörer auf und wandte sich an Lucas, der gerade den Fernseher einschaltete.

„Du kannst sofort wieder ausmachen, ich fürchte du hattest Recht mit dem was du befürchtet hast! Das war gerade Dennis und wir sollten von hier verschwinden!“

„Ist was mit Jonas?“, fragte Lucas erschrocken, bemühte sich aber nicht zu laut zu sprechen, da Gerrit eingeschlafen war.

„Der Direktor und deine Eltern haben irgendwas mit deinem Bruder angestellt. So ganz schlau wurde ich nicht aus dem was Dennis gesagt hat! Aber er meinte dass wir uns besser für eine Weile verstecken sollten, das gilt vor allem für dich, Gerrit und Jonas! Also fahren wir jetzt zu mir!“, sagte Ingo und ging in Jonas Schlafzimmer. Dort nahm er dessen Schwert aus dem Schrank und warf ein paar Kleidungsstücke in eine Reisetasche.

Dabei fiel ihm auch die CD vom Dämon in Raichelbach in die Hände. „Die nehmen wir besser mit! Sollte nicht in die falschen Hände geraten,“ meinte er und packte auch diese in die Tasche.

Nachdem er sich von seinem ersten Schrecken erholt hatte half Lucas Ingo beim Packen.

Unterdessen wurde Gerrit im Wohnzimmer zusehends unruhiger. Schließlich schreckte er aus dem Schlaf auf und sah sich erschrocken um. Er wollte aufstehen doch dazu fehlte ihm einfach die Kraft.

„Was ist los?“, fragte er als Lucas und Ingo ins Wohnzimmer mit einer Tasche und Jonas Schwert zurück kehrten.

„Wir verschwinden von hier und fahren zu Ingo!“, antwortete Lucas und steckte das Schwert in die Tasche.

Während dessen half Ingo Gerrit beim Aufstehen. „Du musst es bis zu meinem Auto schaffen, ich habe direkt unten vor dem Haus geparkt,“ sagte er und mühsam quälten sie sich durchs Treppenhaus.

Glücklicherweise begegneten sie keinen Nachbarn, die unangenehme Fragen hätten stellen können.

Eine halbe Stunde später erreichten die drei Flüchtigen Ingos Wohnung. 

„Wir haben genügend Platz, normalerweise wohnt meine Freundin Ute noch hier, aber die ist beruflich oft unterwegs. Im Moment ist sie für zwei Tage auf einem Lehrgang. Wenigstens müssen wir ihr nichts erklären, denn Ute etwas erklären mache ich nicht allzu gerne. Sie hackt immer so genau nach und gibt keine Ruhe bis sie alles weiß,“ erklärte Ingo den anderen seine Wohnsituation.

„Und wenn ich plötzlich drei Personen bei uns einquartiere könnte sie anfangen Fragen zu stellen!“, fügte er noch hinzu.

Im Treppenhaus von Ingos Wohnhaus begegneten sie dieses Mal einer Nachbarin die Gerrit einen erstaunten Blick zuwarf.

„Oh Gott, der arme Junge sieht ja gar nicht gut aus! Er hat doch hoffentlich nicht diesen Magen-Darm-Virus der im Moment überall umgeht?“, fragte sie besorgt und ging ein wenig auf Abstand.

„Nein, er hat nichts Ansteckendes!“, antwortete Ingo unfreundlich und beeilte sich seinen Schlüssel heraus zu kramen.

„Das will ich hoffen! Ich will mich nämlich nicht anstecken!“, sagte die Frau ernst und ging kopfschüttelnd davon.

„Wer war das denn?“, erkundigte sich Lucas beunruhigt, jedoch Ingo lachte.

„Das war Frau Wagner! Die ist immer ein wenig neugierig. Aber den Direktor wird sie wohl kaum kennen und ihm etwas erzählen! Eigentlich ist sie auch ganz nett aber sie hat eine Phobie vor Krankheiten aller Art! Ich habe einmal geniest als ich das Treppenhaus betrat und da ist sie schnell in ihre Wohnung gelaufen und hat hinter sich abgeschlossen!“

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