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Alle kamen zu mir und gratulierten. Die Musik wurde lautern und lauter und wir irrten richtig geil bis in die Nacht hinein. Niko schlief bei mir, doch am nächsten Tag musste er recht schnell Weg. Ich wachte auf und dachte ich wäre alleine. Ich richtete mich auf und sah erschrocken zu meinem Vater. Hä, was wollte der denn hier. Er sah fertig aus. Wirklich fertig.
"Was los Dad?"
In diesem Moment kam Kyle in mein Zimmer, legte sich neben mich ins Bett und deckte sich zu. Bzw, er setzte sich auf. Er sah auch ziemlich traurig aus.
"Hallo, kann mich mal jemand aufklären?"
"Es tut mir leid mein Schatz, aber ich wurde..."
"Was denn Dad?"
"Ich wurde versetzt. Wegen der Arbeit. Wenn ich dort nicht hinfahre, bin ich arbeitslos und dann auch bald obdachlos. Glaub mir, ich habe alles versucht!"
"Wir müssen mit gehen Alica, wir müssen es Dad zu liebe!", sagte Kyle.
"Was, was heißt wohin?"
"Nach Beverly Hills."
"Was?"
"Ey Alica, sieh's positiv. Es ist wenigstens nicht ganz so weit. Besser als nach New York oder?", sagte Kyle leicht aggressiv.
Mir schossen die tränen in die Augen. Wieso? Es lief doch alles so perfekt! Ich wollte nicht weg! Was war mit Niko, meinem bad Boy?
"Ich komme nicht mit, nein Dad, das kannst du nicht machen! Das kannst du einfach nicht!", sagte ich.
"Mein Schatz, ich aber doch alles getan für,euch, alles probiert. Es geht nicht anders. Bitte Liebling!", sagte Dad.
"Ich werde nicht mitkommen!"
"Soll ich dir mal was sagen Alica. Ich Racker mir hier für euch den Arsch ab, damit ihr in so einerlei Luxus leben könnt. Ihr seit alles für mich und Kyle habe ich für 2 Jahre verloren. Das einzige was mich nach der Arbeit fröhlich macht, ist zu wissen, dass ich euch habe und ich mich auf euch freue. Ich verlange nicht viel für euch ihr müsst nicht alleine sauber machen, wir haben eine Länge, ich lasse euch freiräume, die nicht jeder in eurem alter hat. Vor der Tür stehen zwei Autos, die ich euch zu eurem Geburtstag geschenkt habe und ihr wohnt in einer Villa mit allem drum und dran. Ich verlange nicht von euch, aber das was ich verlange ist, ist das ihr mir jetzt in dieser Situation entgegen kommt und wir zusammen schaffen das durchzuziehen. ICh habe doch alles versucht für euch, aber es geht nicht. Ich will euch nicht hier lassen. Ich will sicher gehen, dass es euch gut geht wenn ich nicht da bin. Bitte Alica, versteh mich doch!"
"Dad hat recht!", sagte Kyle einfühlsam.
Während den Worten meines Vater war ich in tränen ausgebrochen. Vielleicht hatte er ja recht. Nicht nur vielleicht. Er hatte recht. Ich liebe ihm. Genauso wie meinen Bruder. Ich weiß noch die Zeit, als er und meine Mutter weg waren. Wir sind durch die Hölle gegangen, aber wir haben das zusammen durchgestanden. Ich will bei ihnen blieben, weil ich sie liebe. Familie ist eben das wichtigste.
Mein Bruder sah mich gequält an und nahm mich dann aber in den Arm. Unser Vater kam auch und nahm uns beide in den Arm. Wie gut das Tat. Als wir uns dann nach einer gefühlten Ewigkeit trennten sagte mein Dad:
"Wir schaffen das zusammen. Und wegen deinem Freund. Wenn er dich wirklich so liebt, dann wird er das verstehen. Dann werden euch diese Kilometer nicht trennen!"
Ich nickte, sagte dann aber trotzdem unter tränen, dass ich Jz zu ihm will. Im Schlafzimmer rannte ich aus dem Haus und lief ganz schnell zu seinem Haus, bei dem Trubel vergaß ich sogar, dass ich ZWEI Autos und einen Führerschein hatte. Ich rannte wie noch nie zu seinem Haus. Dabei heulte h am laufenden Band. Ich stand vor seiner Tür und klingelte.

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