Don't hurt me 22

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Ich wachte irgendwann Morgens auf und sah etwas verschwommen, was nach ein paar mal zwinkern wieder weg ging.

Mein Kopf tat weh und ich war ziehmlich verwirrt. Aber was gestern passiert ist, wusste ich noch ganz genau.

Plötzlich bemerkte ich die Person neben mir, die noch am schlafen war. Es war Niall. Seine Blonden Haare waren mit seinem Gesicht in das Kissen gedrückt.

Ich spürte wieder diese Angst in mir, die Niall verbreitete, durch seine Anwesenheit.

Plötzlich blinzelte er schnell seine Augenlieder auf und zu. Aus Angst rückte ich ein Stück von ihm weg.

Er sah mich erschrocken an. Er legte seine Hand auf meine Wange und kreiste mit seinem Daumen auf meiner Haut. "Wieso tust du mir immer weh?" Brachte ich unter einen leichtem Jammern raus und sah ihn unter Tränen an. Er rückte näher zu mir, worauf ich anfing zu zittern, was er natürlich merkte. "Du sollst keine angst vor mir haben " Er zog mich zu sich gegen meinen Willen und umarmte mich. "Du bist meins und niemand soll dich bekommen außer mir . Das musst du wissen" fuhr er fort und küsste mich auf meiner Stirn.

Wie kann man einem gehören? Ich gehöre ihm nicht und will es auch nicht, auch wenn er alles dafür tuen würde. Ich hoffe das er wenigstens Schuldgefühle hat, nach dieser ganzen Aktion.

Manchmal frage ich mich einfach ob Niall sein Herz manchmal raus nimmt und es ab und zu mal wieder rein steckt. Er ist manchmal Herzlos und egoistisch.

"wo ist mein Handy ?" fragte ich leise. "habe ich auf den Nachtschrank gelegt"

Ich sah zur Seite und erblickte mein Handy. Vorsichtig streckte ich meinen Arm, um das Handy zu greifen.

Ich hatte eine Nachricht von Liam.

-Liam-

Lucy ist alles oke bei dir ?

Ich antwortete ihm und wusste genau, dass Niall mir über die Schulter guckte und somit die Nachricht lesen konnte.

-Lucy-

Ja alles gut :) Niall hat mich nur gefragt was das sollte aber er war entspannt. 

-Liam-

Puuh gott sei dank schreibst du. Hörte sich aber nicht danach an, als wenn er entspannt war...

-Lucy-

War er aber. Ich sagte doch wenn ich alleine gehe macht er nichts .

Ich spürte Nialls Atem an meinem Ohr, was mich schneller atmen lies. "Gut gemacht. Du wirst niemandem davon erzählen"

Aus Angst nickte ich nur und legte mein Handy zur Seite.

"Was machst du Heute?" fragte er mich mit ruhiger Stimme. "wieso?" "Ich will wissen was du machst, mit wem und wo"

Ich starrte gegen meine Wand, weil ich von Niall eingeschüchtert war und ich Respekt vor ihm hatte. Mir war klar, dass ich ihm sagen MUSSTE was ich heute vor hatte.

"Ich gehe mit Scarlett ins Kino" "Die Blonde Freundin von dir ?"

Wieder nickte ich nur. " Ich komme mit"

Das kann nicht sein Ernst sein.

Ich drehte mich zu ihm und sah ihm in seine Augen. "Nein kommst du nicht" Er begann zu lächeln und drückte seine Lippen auf meine, worauf ich mein Gesicht schnell weg zog. "War nur ein kleiner Scherz."

Besser so.

Er streichelte mir über die Wange und sah mich mit seinen Ozean Blauen augen an. "Aber ich werde dich beobachten, dass weißt du ja oder ?" "Wieso?" "Wir wollen ja nicht, das dass von Gestern nochmal passiert ." Ich nickte und sah in Gedanken auf seine Lippen, die sich dann zu einem Lächeln bildeten.

"Doch das Verlangen mich zu küssen ?"

Ich verdrehte meine Augen und drehte mich wieder auf die anderen Seite. Er ist echt von sich überzeugt. Aber , wollte ich ihn küssen ? Ich war mir nicht ganz sicher.

Auf der einen Seite würde ich ihn nur noch küssen und seine weichen Lippen auf meinen spüren, aber auf der anderen Seite würde ich ihm dann wieder seine Bestätigung geben und er würde denken, das alles wieder gut ist. Ich wollte das Gegenteil. Er sollte merken, dass er einen Fehler gemacht hat und ich sauer auf ihn war.

"Ich könnte Stunden mit dir hier liegen" "Ich nicht" Ich drückte seinen Arm weg von mir und stand auf. Leichte Magenschmerzen hatte ich noch, aber die waren auszuhalten.

"Ich gehe mich jetzt fertig machen. Duschen und so. Wenn du noch bleibst, mach keine scheiße und wenn du gehst ist es mir egal." Sagte ich locker vor mich hin und nahm frische Unterwäsche aus meinem Schrank. "Und wenn ich mit dusche?" Ich ignorierte ihn und ging schnell ins Badezimmer und schloss dort ab.

Fertig mit duschen ging ich aus dem Badezimmer wieder in mein Zimmer. Nur in Unterwäsche, stand ich vor meinem Kleiderschrank und überlegte, was ich heute anziehen will.

Aufeinmal spürte ich Zwei große Hände um meiner Taille und einen heißen Atem an meinem Hals. Seine Lippen legten sich auf meine Haut. Ich schloss meine Augen und betete, dass er nicht weiter macht und einfach nur geht.

Als ich mich etwas zur Seite lehnte, nahm er von mir ab und sah mich nur fragend an.

"Was willst du anziehen?" Ich zuckte mit meinen Schultern und nahm mir meine schwarze Jeans und zog sie mir an, damit ich nicht mehr in Unterwäsche vor Niall stand. Ich überlegte noch für ein Oberteil und nahm dann mein Schwarzes Top und meine Jeansbluse heraus.

Fertig angezogen und gestylet, sah Niall mich von oben bis unten genau an und nickte " Siehst gut aus" Er lächelte.

"Danke" sagte ich schüchtern und sah aus den Boden, weil ich nicht wusste, was ich jetzt machen sollte.

"Na gut ich gehe dann mal. Bis dann und Mach keinen Mist. Ich habe dich im Auge, das weißt du. "

Somit ging er aus meinem Zimmer und verließ dann mein Haus, was für mich bedeutete: Ausatmen.

Es war schon 16:00 Uhr also nahm ich alle meine Sachen und fuhr los zu Scarlett. Ich freute mich schon sehr, sie wieder zu sehen und was mit ihr zu unternehmen, aber im Hinterkopf dachte ich die ganze Zeit an Niall.

Was passiert ist, meine Gefühle zu ihm und das er uns wahrscheinlich den ganzen Abend beobachten wird. Ich konnte nichts mehr machen, ohne das Niall mich beobachtet. Was ist wenn ich einen Jungen kennenlerne? Niall würde den Kerl dann umbringen oder ihn verprügeln.Niall hat mir schon klar gemacht, dass ich seins bin, aber was ist wenn ich nicht seins sein will? Ich will frei sein und nicht immer unter beobachtung stehen.

Wahrscheinlich sitzt Niall gerade zwei, drei Autos hinter mir in seinem Auto und fährt mir hinterher. Er hat mich jetzt schon im Auge und wird nicht von mir los lassen.

Und das machte mich nervös.

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