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Kapitel 13

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Nachdem die Feier beendet war endete auch Julias Arbeitstag und sich machte sich auf den Weg nach Hause. 

Sebastian war leider bei der Arbeit. „Schade, sonst wäre ich jetzt zu ihm gefahren, aber zum Glück hat er sich auch zwischen Weihnachten und Neujahr frei genommen, da können wir was unternehmen, vielleicht haben wir ja Glück und es schneit, kalt genug ist es jedenfalls.“

Julia betrat ihr Zimmer und legte sich das Wichtelgeschenk, dass sie gekauft hatte, zurecht. 

Sie hatte sich von dem Geschenk, das Britta Dennis zu Weihnachten schenken wollte inspirieren lassen und einen Gutschein für den Saturn besorgt. „CD's oder Sachen für den Computer braucht eigentlich jeder, da kann man nichts verkehrt mit machen,“ dachte sie und überlegte, was sie am Abend anziehen sollte.

Schließlich entschied sie sich für einen engen schwarzen Rock und eine passende Bluse, außerdem würde sie ihre neuen, noch nicht eingelaufenen Schuhe tragen.

„Falls die neue Statue ein Dämon ist, dann sollte ich lieber was praktisches tragen, worin ich schnell weglaufen kann,“ fuhr es ihr durch den Kopf, jedoch dann siegte die Eitelkeit. Sie hatte seit Schulzeiten mehrere Kilos abgenommen und das wollte sie gerne allen zeigen. In dem neuen Rock kam dies sehr gut zur Geltung.

„Außerdem war die Statue über der Kirche einzigartig! So was erlebt man einmal im Leben und dann nie wieder! Ich habe meine Dämonenstatue schon gehabt, der Rest meines Lebens verläuft absolut ohne übersinnliche Dinge!“

Nun suchte sie eine schwarze Strumpfhose, die sie zu ihrem Rock tragen wollte, leider hatten sie alle Löcher, daher musste sie eine neue Packung aufreißen. 

„Ich hasse diese Dinger, die gehen immer so schnell kaputt, jede Wette, ich habe heute Abend wieder eine Laufmasche?“, ärgerte sie sich.

Dann überlegte sie gespannt, wer wohl alle kommen würde. „Britta, ich, natürlich Diana. Aber wer wird sonst noch dabei sein? Vielleicht Nils oder Tobias? Ich wüsste gerne, was aus dem geworden ist. Den habe ich seit dem letzten Schultag vor vier Jahren nicht ein einziges Mal mehr gesehen! Und wird Jonas kommen? Ich denke eher nicht.“

Zur selben Zeit saßen Andy, Sabrina, Meike und Lucas im Zimmer von Andys Schwester Jessica und sahen sich deren Aktenordner, in denen es um unheimliche Statuen ging, an.

Nach einigem Zögern hatte sich die achtzehnjährige Jessica bereit erklärt, den Freunden ihres Bruders die Ausarbeitungen des Großvaters zu zeigen.

Sie freute sich tatsächlich über das Interesse, denn ihre Eltern hatten die ganzen Unterlagen, die der verstorbene Doktor Hügel über mehr als zwei Jahrzehnte zusammen getragen hatte als Spinnerei abgetan.

„Und die kaputte Statue soll wirklich ein Dämon gewesen sein, die seit dem Mittelalter Menschen getötet hat?“, erkundigte sich Sabrina zweifelnd.

Allzu gerne mochte sie solche gruseligen Geschichten nicht, schließlich war das wirkliche Leben an ihrer Schule bereits unheimlich genug.

„Ja, und sie soll auch nicht die einzige ihrer Art sein! Aber keine Panik die meisten Statuen, denen man begegnet sind einfach nur Steinfiguren, die niemandem etwas tun!“, witzelte Jessica und öffnete einen dünnen Ordner. 

„Diese hat mein Opa nur am Rande erwähnt, daher sind sie auch ganz hinten im letzten Ordner.

Er ist trotzdem sogar hin gefahren in die entsprechenden Städte und hat sie fotografiert.“

„Und wo hatte dein Großvater all die Informationen über die Statue von unserer Stadt her?“, hackte Meike nach.„Ich wüsste gar nicht, wo ich suchen sollte.

Dämonische StatuenLies diese Geschichte KOSTENLOS!