2.Teil der Lesenacht!

ANMERKUNG: Beinhaltet leicht sexuelle Stellen.

Lied: Charlie Puth - Dangerously

Nach ein paar Sekunden löst er sich wieder von mir und sieht mich an. Seine Pupillen sind sichtbar geweitet. Mein Magen schlägt Purzelbäume, während die nächsten Worte meinen Mund wie von selbst verlassen: ,,Lass uns rein gehen."

Er nimmt meine Hand und von der Garage aus gelangen wir in das Haus. Bei jedem weiteren Schritt, den ich mich Lukes' Zimmer nähere, steigt meine Aufregung an. Ein bisschen Angst habe ich ja schon, dass seine Eltern plötzlich reinplatzen könnten, was allerdings eher unwahrscheinlich ist. ,,Warte!". Luke dreht sich zu mir um, nachdem wir vor seiner Tür halten.

Besorgt mustert er mich: ,,Alles ok? Wir müssen nich-"

,,Nein! Es ist nur... Du.. du sollst nur wissen, da-dass ich noch Jungfrau bin", ich ziehe scharf die Luft ein. Das zu sagen, hat mich dann doch einiges an Überwindung gekostet. Gespannt warte ich auf seine Reaktion. Vermutlich habe ich damit die ganze Stimmung gekillt. Warum halte ich nicht einfach mal meine Klappe?

,,Hast du Angst, du könntest etwas falsch machen?".

Statt ihm zu antworten nicke ich kaum merklich und trete nervös von einem Bein auf das andere. Luke formt seine Mundwinkel zu einem Lächeln und zieht mich zu sich ran: ,,Hannah, du könntest bei mir nie etwas falsch machen." Mein Herz rutscht mir beinahe in die Hose. Mit neu gewonnenem Selbstbewusstsein, schlucke ich einmal stark und mache die Tür zu seinem Zimmer auf.

Das fahle Mondlicht scheint durch das Fenster rein und taucht alles in ein angenehm blaues Licht. Ich höre Luke die Tür hinter mir wieder schließen und drehe mich zu ihm um. Er nimmt mir meine Tasche aus der Hand und legt sie auf seinen Schreibtisch. ,,Und du willst das auch wirklich?", vergewissert er sich noch einmal.

,,Ja", hauche ich, lege meine Finger an seinen Nacken und ziehe ihn runter zu mir, um ihn zu küssen. Seine Hand wandert sanft an meine Taille und drückt mich an ihn. Nicht mal ein Blatt Papier würde nun noch zwischen uns passen. Er streift mir quälend langsam meine Strickjacke von den Schultern, was mir gleich den nächsten Stromstoß durch den Körper jagt. Lautlos fällt sie nach nur wenigen Sekunden, die sich für mich wie Minuten anfühlen auf den Boden. Ich mache einen Schritt zurück und schlüpfe aus meinen Ballerinas.

Lukes' Küsse wandern derweil an meinen Hals, wo er leicht an meiner Haut saugt und entlocken mir so ein leises Stöhnen. Damit er besser an meine Halsbeuge kommt, lehne ich den Kopf zur Seite und schließe die Augen. Wie von selbst, finden meine Finger seinen Sakko, der wenig später neben meiner Strickjacke landet gefolgt von seinem Hemd. Luke löst sich von mir und schaut mir tief in die Augen. Ich lasse meinen Blick über seinen nackten Oberkörper streifen und fahre mit meinem Zeigefinger seine definierten Bauchmuskeln entlang.

Kaum merklich spannt er sie unter meinen Berührungen an und greift hinter meinen Kopf, um den Pferdeschwanz zu öffnen. Fließend fallen meine Haare auseinander über meine Schultern. Lukes' Augen funkeln vor Verlangen, als er wieder den restlichen Abstand zwischen uns überwindet und seine Hand meinen Rücken runter wandern lässt. Ich drehe mich automatisch um und lege meine Haare beiseite, damit er besser an den Reißverschluss meines Kleides kommen kann.

Wieder kann ich seine warmen Küsse an meinem Hals spüren, während auch das nächste Kleidungsstück von mir abfällt. Komischerweise ist es mir nicht im geringsten unangenehm, dass ich nur noch in Unterwäsche vor Luke stehe. Es ist befremdlich, aber ein tolles Gefühl. Ich fühle mich akzeptiert von ihm und ganz besonders; begehrt.

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