Kapitel 21. || Conversation ||

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~ Amber ~

Ich wurde von dem Wind der gegen die Scheibe drang aufgeweckt. Langsam öffnete ich meine Augen und sah mich um. Ich war nicht mehr im Keller. Wo war ich? Das Bild auf dem Nachttisch verriet mir, das ich mich in Zayns Schlafzimmer befand. Doch wo war Zayn? So gut wie es mit meinen Schmerzen ging, stand ich auf und ging auf die Tür zu. Langsam drückte ich die Türklinge runter und öffnete die Tür. Von unten konnte man Geräusche hören, also hieß es, dass jemand zuhause war, sicherlich die Mutter von Zayn. Vorsichtig tapste ich die Treppen runter und ich lag richtig mit der Vermutung das Zayns Mutter zuhause war. Sie war gerade am putzen. Sie drehte sich um und sah mir in die Augen.

"Oh Hallo Amber, ich habe dich gar nicht runter kommen hören." sagte sie und ich lächelte nur leicht.

"Hast du hunger? Ich habe noch ein paar Pfannkuchen übrig." sagte sie und ich hatte einen Bären hunger, denn als ich gefangen war, hatte ich nicht richtiges zu Essen bekommen, nur trockenes und altes Brot, deshalb nickte ich. Wir gingen in die Küche und ich setzte mich auf einen Stuhl. Trisha legte mir einen Teller voll mit Pfannkuchen vor die Nase und ich fing sofort an, dass Essen in mein Mund zu stopfen.

"Ich mach mich dann mal wieder an die Arbeit, wenn was ist, ich bin im neben Raum." sagte sie und ich nickte.

~Zayn~

Ich bin schon früh am morgen aus dem Haus gegangen, da wir eine Besprechung unter unsere Clique hatten.

"Ok Jungs ich muss dann mal wieder gehen, ich denke mal das Amber schon auf ist. Ich meld mich." verabschiedete ich mich von den Jungs und machte mich auf den Weg nachhause. Zuhause angekommen öffnete ich die Tür und ging gleich sofort nach oben in mein Zimmer. In meinem Zimmer angekommen, lag keine Schlafende Amber mehr in meinem Bett. Also war sie schon wach.

"Mum? Weißt du wo Amber ist?" fragte ich meine Mum, als ich wieder nach unten gegangen bin.

"Amber? Die ist nachhause gegangen." ich war ein wenig wütend, weil sie ohne mir bescheid zu sagen nachhause gegangen ist. Aber ich wollte sie jetzt auch nicht anmeckern, nach dem Erreigniss. Ich ging aus dem Haus rüber zu Ambers Haus. Ich klingelte und wartete, bis mir die Tür von Ambers Mutter geöffnet wurde.

"Ach Hallo Zayn, was machst du denn hier?" fragte mich die Mutter von Amber überrascht.

"Ich wollte zu Amber, ist sie denn zuhause?" fragte ich höflich.

"Die ist oben, wenn du willst, kannst du hoch gehen, du weißt ja wo sich ihr Zimmer befindet." sagte sie und ich bedankte mich und betrat das Haus. Ich zog meine Schuhe aus und ging die Treppen hoch zu Ambers Zimmer. Als ich vor ihrer Tür stand, hörte ich, das Amber leise Musik hörte. Ich klopfte doch nichts geschah, deswegen klopfte ich nochmal, doch immer noch geschah nichts. Ich drückte die Türklinge runter, doch die Tür öffnete sich nicht. Anscheind hatte sie die Tür von innen abgeschlossen.

"Amber ich bins Zayn. Mach bitte die Tür auf." kurze Zeit geschah nichts, doch dann nahm ich Schritte wahr, die sich die Tür näherten. Dann hörte ich einen Klick und die Tür wurde geöffnet. Nachdem ich mich in Ambers Zimmer befand, schloss Abmer wieder die Tür legte setzte sich wiede aufs Bett. Ihr Blick war starr auf den Boden gerichtet. Mit langsamen Schritten nährte ich mir ihr und setzte mich neben sie. Sie fing leise an zu weinen, woraufhin ich sie in meine Arme nahm und sie in meine Arme weinte.

"Es tut mir Leid..." sagte ich nach langer Stille, in der ich ihr beruhigend über den Rücken gestrichen habe. Sie hob ihr Kipf und sah mich mit ihren rot verweinten Augen verwirrt an.

"Was tut dir Leid." krächtzte sie aus ihrer Kehle.

"Es tut mir Leid, das ich dich nicht beschützt habe und nicht bei dir war. Ich hätte dich gar nicht erst auf die Party mit nehmen sollen, ich wusste das die Party keine gute Idee war."

"Es ist nicht deine Schuld, mach dir darüber kein Kopf und ich bin auch nicht sauer auf dich." sagte sie, doch ich war einfach so sauer auf mich, ich hätte mich selber für meine Dummheit schlagen können. Wieso hatte ich sie nicht einfach beschützt und sie erst gar nicht mit genommen, dann wäre das alles nie passiert, warum musste sie auch in mein Leben treten und alles durcheinander bringen. Einerseits bin ich froh, das ich sie kennen gelernt habe, doch auf der anderen Seite, wäre ich froh sie nie begegnet zu sein, dann wäre mein Leben nicht so kompliziert.

"Was haben sie dir alles angetahn? Haben sie dich sehr verletzt?" fragte ich sie besorgt, doch sie schüttelt den Kopf.

"Ne sie haben mich nur paar mal angeschnautzt wenn ich nicht das gemacht habe was sie verlangt haben, aber mehr nicht." sagte sie und dies kaufte ich ihr nicht ab.

"Die blauen Flecken sagen, aber mehr als nur paar mal angeschnautzt?"

"Wirklich, die blauen Flecke habe ich mir selber zu gefügt, ich bin halt sehr tollpatschig."

"Amber wenn du jemanden verarschen willst, dann verarsch jemand anderes! Haben sie dich geschlagen?!" sagte ich nun etwas lauter.

"Zu oft." flüsterte sie unhörbar, doch ich hatte sie noch verstanden. Mein Körper spannte sich etwas an, wenn ich daran denke, das sie Amber auch nur einmal angefasst haben.

"Haben sie sonst noch was gemacht?" fragte ich doch sie schüttelte nur den Kopf. "Haben sie noch etwas gemacht?!" fragte ich nun wieder etwas lauter und diesmal nickte sie und fing wieder an zu weinen.

"Haben sie dich verge..." fing ich an und sie brach zusammen. Ich nahm sie wieder fest in meine Arme und streichte auf und ab.

"Diese Drecksschweine! Wer hat dir das angetahn?!" fragte ich angespannt.

"James. C-collin hat es i-ihm erlaubt. Es hat so weh getahn Zayn. So hatte ich mir mein erstes Mal nicht vorgestellt." flüsterte sie.

"Ich bring ihn um. Ich bring ihn um." murmelte ich vor mir hin. Ich schwöre, denn knöpfe ich mir vor und der kann sich schonmal ein Grab schauffeln, genau wie Collin, das er zu lässt, das seine eigne Schwester vergewaltigt wird. Das er sich traut mein Mädchen anzufassen. Er wird es bitter bereuen.

Ich bin noch ein wenig bei Amber geblieben und habe sie getröstet. Irgentwann ist sie dann in meinen Armen eingeschlafen. Ich befreite mich vorichtig aus Ambers Griff und legte sie vorsichtig hin, ohne das ich sie dabei weckte. Ich deckte sie noch zu und gab ihr ein Kuss auf die Stirn. Ich ging auf Zehnspitzen aus ihrem Zimmer und schloss die Tür leise hinter mir zu. Jetzt knöpfe ich mir erstmal den Bastard James vor und dann den Collin. Ich bin so stinksauer auf diese zwei Ars**löcher, ich kann nichts garantieren.

"Schon wieder los Zayn? Geht es Amber gut?" fragte mich die Mutter von Amber.

"Ja ich muss noch was erledigen. Ja ihr geht es gut, sie schläft gerade und ruht sich aus."

"Ok, wir sehen uns ja dann irgendwann. Auf Wiedersehen Zayn." sagte sie und ich nickte ihr zur Verabschiedung zu.

'Mach dich auf was gefasst James, du wirst es noch bereuen, das du mein Mädchen angefasst hast.'

Mystery (Zayn Malik)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!