Kapitel 4 - Akzeptanz

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Ich wachte einige Stunden später wieder einmal in Romans Bett auf. Dieser saß auf einem Stuhl neben Diesem und schlief. Langsam richtete ich meinen Körper auf und wollte mich von hinten an ihn anschleichen, um Roman zu erschrecken, doch da hatte er schon seine Augen geöffnet und mich zu sich gezogen.

"Hast du nur so getan als ob du schläfst?!", fragte ich ihn lachend und schaute in seine Augen, in die ich mich schnell verlor. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf die Lippen meines Gegenübers, während er mit seiner linken Hand leicht über meine Hüfte strich.

"Ich habe wirklich geschlafen, aber mein Gehör war schon immer sehr gut ausgeprägt, weshalb ich aufgewacht bin", entgegnete er mir und setzte sich wieder auf den Stuhl, mich auf seinen Schoss ziehend. Gespielt beleidigt verschränkte ich meine Arme vor meine Brust, was Roman ein Lachen entlockte.

"Weißt du eigentlich, dass ich bis jetzt keine meiner Freundinnen gebissen habe?", ertönte seine Stimme ein paar Minuten später, sodass ich ein wenig aufschreckte.

"Nein.. Wieso dann mich?", lautete meine Gegenfrage und lehnte mich ein wenig gegen seine Brust. Der Herzschlag, der nun für mich spürbar war, klopfte etwas schneller gegen mein Ohr, worauf ich lächelte.

"Du warst das einzige Mädchen, was normal mit mir interargiert hatte. Deine Art und Weise wie du auf mich gewirkt hast und zudem deine wunderschönen Augen, die mich sofort in seinen Bann zogen waren der Grund, wieso ich das gemacht habe..", erklärte er mir, bevor er mich ein wenig mehr an sich heran zog.

Er legte seine Lippen sanft auf Meine und küsste mich daraufhin so liebevoll wie noch nie zuvor. Meine rechte Hand legte sich in seinen Nacken, zog ihn noch ein wenig mehr zu mir runter und legte meine andere Hand auf seinen Rücken. Plötzlich stieg mir ein wohliger Geruch in die Nase, was mich aufschrecken ließ.

"Wo kommt dieser wundervolle Geruch her?", hauchte ich leise, weshalb Roman wieder einmal grinsen musste. Er meinte Heiko hätte wahrscheinlich neues Blut geholt hatte. In diesem Moment merkte ich erst, wie ausgetrocknet mein Mund war.

"Dann sag doch, wenn du Durst hast!", hörte ich plötzlich eine leise Stimme in meinem Kopf. ,,Wer bist du?", fragte ich vollkommen irritiert, worauf die Antwort:"Schau doch nach oben!", kam. Roman lächelte breit, nachdem ich kurz meinen Blick hob. "Dann zeig mir bitte wo ich Blut bekomme..", antwortete ich ihm und zog einen Schmollmund. "Dann komm mit..", sagte Roman, bis er noch hinten dran hängte:"..oder ich trage dich einfach in die Küche" 

Er hob mich hob und lief mit mir in die Küche. Dort stand Heiko und füllte drei Gläser mit Blut. Roman ließ mich kurz nachdem alle Drei voll waren runter und Heiko gab mir Einer der Gläser. Als ich ausgetrunken habe schaute ich auf die Uhr. Es war 21:55Uhr. "Geh doch nach Hause, wenn du musst..", gab mir Heiko zu verstehen und grinste mich breit an. "Aber sag deinen Eltern nichts davon!", ergänzte Roman die Worte seines Zwillingsbruders nach wenigen Sekunden. "Ja, schon gut", gab ich beiden zurück und machte mich auf den Weg zur Haustür.

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