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Wir gingen in den Tunnel. Niko war ganz hinten. Ich war nur ein par Schritte vor ihm. Wir gingen ins Flugzeug und ich schaute auf meinen Sitzplatz. Reihe 17 platz 2. ich ging dort hin und setzte mich. Rechts neben mir saß Joice und ein platz neben mir war dann das Fenster. Niko kam rein, sah auf sein Ticket und setzte sich auf den Platz neben mir. Ich verdrehte die Augen und stöhnte leicht auf. Er hörte aber nichts, weil er Kopfhörer aufhatte. Er sah schon wieder auf dein Handy. Wenn ich jetzt wirklich den ganzen Flug neben ihm sitzen würde, würde ich ausrasten. Er sah hoch und ich merkte dass ich ihn die ganze Zeit angeschaut hatte. Er zog die Augenbrauen zusammen und schüttelte seinen Kopf. Ich sah schnell weg.

Niko's Sicht:

Ich spürte ihre Blicke auf mir also sah ich sie genervt an. Ja klar, die ist Mega hübsch und so und vielleicht liebe ich sie auch noch... Aber ich musste kalt bleiben. Nach der Aktion am Telefon hatte ich sie sowieso für immer verloren...für immer... Ich dachte nicht weiter darüber nach und widmete mich wieder meinem Handy. Alica machte sich auch Kopfhörer rein und nach zwei Stunden schlief sie ein. Zuerst hatte sie ihren Kopf auf Joice' Schulter aber gerade als ich aufs Klo gehen wollte drehte sie sich im Schlaf um und legte ihren Kopf auf meine Schulter. Ich bewegte mich kein bisschen um sie nicht aufzuwecken. Ich sah sie die ganze Zeit an, bis ich Joice' Blick auf mir spürte. Ich sah schnell aus dem Fenster und nach einer weiteren halben Stunde schlief auch ich ein.

Meine Sicht:

Ich wachte auf. Ich lag eng an Niko gekuschelt. Es war genauso so wie als wir zusammen waren und es gab meinem Herz einen Stich. Da er Seiten Kopf auf meinem Kopf hatte, wollte ich jetzt nicht weggehen, also genoss ich es, womöglich das letzte mal mit ihm zu kuscheln, auch wenn ernenn riesiges Arschloch war. Plötzlich wachte er auf. Er schreckte hoch und sah mich an. Sein Sein Blick wanderte von meinen Augen zu meinen Lippen. Ich wusste nicht, was ich jetzt tun sollte. Doch dann sah er weg. Er sah aus dem Fenster und ich windete mich wieder Meinem Handy. Ich hatte eine Nachricht über bluetooth von Kyle bekommen:

"Wo sitzt du?"

Ich hatte irgendwie lust ihm nicht zu schreiben, also ließ ich es bleiben. Ich musste lachen, als ich darüber nachdachte. Niko schaute mich nur komisch von der seite an. Okay? Hahaha, ich musste davon noch mehr lachen. Dann beschloss ich auf die Toilette zu gehen. Ich stand auf und ging die reihe entlang zum gang. Dann ging ich mal Wasser lasen.

Als ich aus der Toilette kam, stand ich vor Niko. Er musste also auch auf die Toilette. Er hatte seinen einen Arm am Türrahmen und stand mir im Weg rum, sodass ich nicht vorbei konnte. Er machte irgendwie keine Anstalten sich zu bewegen. Ich zog meine Augenbrauen zusammen und fragte:

"Alter, willst du mich irgendwie verarschen?"

Er sah von meinen Lippen hoch.... Warum starrte er die ganze Zeit auf meine Lippen. War das sein ernst. Ich hatte ihm doch schon gehört und dann serviert er mich so ab ?!? Und jetzt??? Spielt der jetzt wieder mit mir?
Ich sah ihn ziemlich genervt an und wollte an ihm vorbei. Ich versuchte ihn mit meiner Hand zu Seite zu schieben, aber das war ziemlich sinnlos. Er ist wie ein Schrank.., hart und kann man nicht bewegen. Erst zog eine Augenbraue hoch, schaute dann aber auf den Boden und lachte...

"was machst du da?", fragte er und musste lachen. Ich wollte zwar genervt bleiben, musste dann aber lachen. Das sah bestimmt geil aus. Aber dann fing ich mich wieder... Hatte ich vergessen, was er mir angetan hatte?

Niko's Sicht:

Plötzlich hörte sie auf zu lachen und ihre Miene verfinsterte sich. Ich sah in ihre Augen und dann wieder auf ihre Lippen. Diese Lippen. Ich wollte, nein, ich musste sie küssen. Ich kam ihr näher und sie ging rückwärts bis sie an der Wand der Toilette ankam und nicht weiterkonnte. Sie war sichtlich angespannt und sah mich verwirrt an. Ich starrte auf ihre Lippen und kam ihr näher. Ich schloss meine Augen. Ich war nur noch ein paar Zentimeter von ihren Lippen entfernt, als sie mich hart zurückstieß. "Was soll das?!", schrie sich mich an. "Du glaubt wohl, du kannst mit mir spielen wies dir gefällt ?! Vergiss es Junge ich bin nicht eins deiner betthäschen?!". Die tränen schossen ihr in die Augen. Ich sah zu Boden. Sie hatte recht. Ich war echt ein Arsch, aber bei der Sache mit den betthäschen, da lag sie falsch. Sie war nicht eine von ihnen- sie war viel mehr. Sie ging an mir vorbei und ließ mich zurück.

Badboy...Right?Lies diese Geschichte KOSTENLOS!