Omg meine Lieben!! Ich habe es gerade erfahren, aber kann es noch nicht so wirklich glauben!! ZEUGENSCHUTZPROGRAMM BESETZT AKTUELL PLATZ 1 IN DER KATEGORIE ACTION👀😍😍😍🎉🎉
Eigentlich war dieses Kapitel erst für die Lesenacht gedacht, aber da ich jetzt was zu feiern habe, kommt es schon eher. Dann muss ich jetzt fleißig weiterschreiben, denn hier nach wird es so langsam etwas spannender 😉

Viel Spaß beim lesen!♥️

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Ich löse schnell meine Hand aus Tyrens' und richte mich auf. Keine so gute Idee, wie ich im Nachhinein feststellen muss. Mein Kopf dankt es mir mit einem kurzen, aber sehr intensiven stechenden Schmerz.

Meine Finger wandern augenblicklich an meine Schläfe. Als die Person mich sieht, legt sich ein besorgter Gesichtsausdruck auf seine Miene. Die Enttäuschung kann ich deutlich in seinen Augen ablesen. Mit schnellen Schritten kommt er auf mich zu, während Tyren neben mir bereits nervös aufspringt.

,,Scott!", stelle ich überrascht fest und fahre mir über die leicht erhitzten Wangen. Mir ist es sichtlich unangenehm, das er mich und Tyren so gesehen hat, auch wenn eigentlich nicht viel dabei ist. Wir sind schließlich nur Freunde.

,,Hannah."

Er begutachtet mein Gesicht und greift dann nach meiner Hand, mit der ich das Taschentuch auf die Platzwunde drücke, um sie weg zu machen. ,,Ich wusste doch, dass du nicht nur wegen Ella hier bist. Die Besuchszeit ist nämlich schon um."

Mein Magen zieht sich zusammen. Daran hätte ich früher denken müssen. Aber ich war noch nie wirklich gut im Lügen und Scott durchschaut mich sowieso sofort. Ich überlege angeregt, wie ich mich da noch rausreden könnte, als Scott fortfährt:

,,Der Vorfall mit dem Geisterfahrer war wohl doch nicht so ohne", er richtet seine Aufmerksamkeit auf Tyren. Auf seiner Stirn bildet sich eine tiefe Falte, die ich nur all zu gut kenne. Scott ist sauer und muss sich gerade tierisch zusammenreißen, um nicht Tyren dafür blöd anzumachen.

,,Es tut mir wirklich leid." Tyren senkt kurz beschämt den Blick.

,,Sie können jetzt zum Arzt rein." Eine kleine dunkelhaarige Schwester stellt sich mit einem Räuspern zwischen die beiden Jungs und schafft so ein wenig Platz. Es scheint sie nicht großartig zu interessieren, was sich gerade hier abspielt, wofür ich ehrlich gesagt dankbar bin.

,,Ok." Ich packe Scott am Arm und ziehe ihn zu mir: ,,Mach Tyren nicht für das verantwortlich, was ein anderer verursacht hat", flüstre ich ihm gerade mal so laut ins Ohr, dass nur er es hören kann und gehe mit der Schwester mit. Mir ist nicht gerade wohl dabei Tyren mit Scott alleine zu lassen. Ich kann nur hoffen, dass er ihn nicht zusammenscheißt.

,,Männer können sich manchmal wie Kleinkinder benehmen", äußert die Schwester beiläufig und öffnet eine Tür hinter der sich ein steriler Raum befindet. Bei ihren Worten muss ich grinsen. ,,Wem sagen sie das." Auch über ihr erst so ernstes Gesicht huscht ein Lächeln. Sie bittet mich, mich auf die Liege zu legen und auf den Doktor zu warten.

,,Dr. Hayes ist in ein paar Minuten da." Ich bedanke mich bei ihr und verfrachte mich auf die nicht gerade gemütliche Krankenhaus Liege. Wenn ich daran denke, dass ich gleich vermutlich genäht werden muss, steigt in mir bittere Galle auf. Ich mochte Krankenhäuser und Ärzte noch nie besonders gerne. Entweder überbringen sie Gute Nachrichten oder Schlechte. Wobei die Schlechten aus meiner Sicht eindeutig überwiegen.

,,Guten Abend." Ein um die Mitte dreißig jähriger Mann betritt den Raum und schließt die Tür hinter sich. Er streift sich eine seiner dunkelblonden Haarsträhnen aus dem Auge und setzt sich vor mir auf einen Stuhl. ,,Ich brauche wohl nicht zu fragen, was Sie zu mir geführt hat." Er zieht zwei Gummihandschuhe über und begutachtet die Wunde an meiner rechten Schläfe.

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