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Ich versuchte diese Zweifel zu verdrängen, es ging aber nicht,,also kam es einfach so über mich:

"Niko, ich kann das nicht!", ich löste mich aus dem Kuss.

Er schaute mich fragend und irgendwie traurig an. Dann sagte er:

"Was kannst du nicht?"

"Es tut mir leid, aber über dich wird nur erzählt, dass du jede kriegst und flach legst. Wieso sollte es bei mir anders sein? Wahrscheinlich bin ich nur eins deiner betthäschen, aber das kannst du mit mir nicht machen. Ich bin keine bitch!"

Diese Worte taten so weh. Aber sie waren genau das, was ich die ganze Zeit über dachte. Der erste Kuss mit ihm war toll, aber danach diese Zweifel ließen mich nicht mehr in ruhe. Während ich das zu ihm sagte bewegte ich mich langsam zu meiner Leder Jacke zu und als ich fertig mit reden war nahm ich sie mir und ging zügig aus meinem Zimmer und ließ ihn hier stehen. Ich ging aus dem Haus, zog mir die Jacke über und ging in Richtung Pizzeria, wo ich auch schon mal war.
Dort angekommen setzte ich mich hin und bestellte. Ich war sau traurig, aber auch fast genauso hungrig. Nachdem ich die Pizza gegessen hatte ging ich raus und ging einfach die Straßen entlang. Ich wollte keinesfalls jetzt nach Hause zu dieser ganzen Sippschaft. Ich ging weiter und weiter, bis ich an den Sportplatz kam, der nicht abgeschlossen war. In der Hand hatte ich noch eine Bierflasche, dich ich noch aus der Pizzeria mitgenommen hatte. Dann setzte ich mich auf die Trebühne, auf einen Platz. Zufälligerweise lag vor mir ein Fußball. Ich war total niedergeschlagen, fing dann aber an den Ball im Sitzen hochzuhalten. Hatte ich schon erwähnt, dass ich einer der besten Fußballspielerinnen des Landes war? Es machte mir Spaß den Ball wieder einmal tanzen zu lassen. Da ich aber sehr sauer war, schoss ich den Ball mit voller Wucht weg.

Nach Minuten des Schweigens bekam ich einen Anruf von einer unbekannten Nummer. Die Nummer des EINEN Unbekannten von vorher war es nicht, da ich mir gemerkt hatte, das sie mit 42 endet, und diese endete mit 26. ich nahm ab und eine tiefe Stimme meldete sich:

"Wo bist du?"

Als ich diese Stimme hörte, wusste ich sofort das es Niko war und legte direkt auf. Mir liefen die tränen über die Wange. Ja, ich liebte ihn.... Und das mehr als jemanden je zuvor. aber wieso sollte ich nicht mehr als eine von vielen sein? Mit der Zeit weinte ich aus ganzem Herzen und trank immer wieder einen Schluck meines Bieres.
Dann erinnerte ich mich an das Bild.... Ich bin sein Hintergrundbild....

Wieso muss er unbedingt dieser meist gefürchtetste Typ sein? Wieso muss so über ihn geredet werden? Wieso muss er jedes Girl bangen? Wieso muss er alles und jeden verprügeln? Wieso muss er am laufenden nübamd drögen nehmen? Er ist zu mir so anders, aber nur zu mir. Sein Image beunruhigt mich bei jedem Atemzug. Ich weiß nicht, ob ich das kann.

Vielleicht ist er doch gar nicht so das richtige für mich? Ich will einen gut aussehenden, muskulösen und selbstbewussten Typen. Das entspricht ihm ja, aber er kifft, ist gewalttätig und ein banger.. Hab ich davon jemals schon mal gesprochen? Ich will einen mit dem ich über alle Reden kann, der genauso verrückt ist wie ich, der mein bester Freund ist und mit mir über alles und jeden redet. Niko ist ein oberflächlicher und vielleicht auch arroganter Typ, der nie auf mein Niveau, dass manchmal sinkt wenn ich meine dollen 5 Minuten habe, runterkommen würde. Er würde jeden direkt verprügeln oder sonst was, wenn ich über Leute reden würde, die ich nicht mag...

Ich weiß nicht ob er der richtige ist...

Ich weiß es einfach nicht :(
Die tränen kullerten mir nur so die Wangen

Ich bekam diesen Abend keinen Anruf mehr von ihm, auch keine Nachricht. Das finde ich aber auch gut, ich will keinen klammerer. Er lässt mich wenigstens in ruhe, wenn ich nicht mit ihm reden will und ruhe brauche.

Nach gefühlten Stunde sah ich auf die Uhr. Es war schon 00:36 Uhr. Ich beschloss nach Hause zu gehen. Ich ging die beleuchteten Straßen entlang und kam zu meinem Haus. Ich klingelte und Kyle öffnete die Tür. Auf der fauch saß immer noch die ganze Sippschaft. Ich sah an Kyle vorbei. Dann ging ich einfach an ihm vorbei und an den anderen und ging hoch in mein Zimmer. Ich war noch völlig verheult. Die sahen mich nur komisch an, aber das war mir egal.

Ich ging also in mein Zimmer und war ziemlich froh, das ich hier keinen Niko auffand. Ich ging ins Bad, schminkte mich ab, putzte mir die zähne, zog mir einen Schlafanzug an, machte das,licht aus und schlief dann sofort ein.


Hoffe es gefällt ❤️

Badboy...Right?Lies diese Geschichte KOSTENLOS!