Don't hurt me 13

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Es vergingen 3 Tage an denen Ich nur ein bisschen von Niall hörte, wenn er mir eine Sms schickte. Die Mathearbeit habe ich gerade so hin bekommen, ich denke es könnte eine Drei werden. Damit würde ich mich zufrieden stellen.

Heute war der Tag an dem ich mich von Jaxon verabschieden müsste und er auszieht.

Er schleppte schon ein paar Kartons in den Umzugswagen, in dem das Größte, wie sein Bett und sein Schrank bereits drin waren. Ich fühlte jetzt schon diese Einsahmkeit in mir. Was sollte ich jetzt den ganzen Tag machen? Ich werde bestimmt die meiste Zeit bei Liam sein oder er bei mir, oder ich langweile mich ohne Ende.

Das Problem war, das jetzt Herbstferien sind und ich keine Ahnung hatte, wie ich die Zeit rum kriegen sollte.

Ich hatte also nur noch zwei Stunden mit meinem Bruder, dann würde er weg sein. Aber hey Kopf hoch, er kommt mich ja besuchen.

Ich half Jaxon noch etwas beim Einpacken und trug die Sachen in den Wagen.

"Dankeschön Lucy. das du mir hilfst" Ich zwang mich zu lächeln, "kein Problem, mache ich gerne!". Ich gab ihn noch die letzten, frisch gewaschenden Shirts, die er dann in seinen Koffer packte. Das wars. Alles was er brauchte, hatte er jetzt eingepackt. Jetzt war er Start bereit, zum Umziehen. Ich frage mich, ob er mich wirklich vermissen wird.Ich stand mit ihm in seinem leeren Zimmer und schaute leicht bedrückt zu ihm. Als er meinen Gesichtsausdruck sah, kam er näher und legte seine Hände um mich. "du bist doch traurig das ich fahre oder?" Ich schaute ihm in seine Augen und sah sein mitleit in ihnen. "Ja schon. Ist doch Klar, ich werde dich total vermissen, aber ich kann ja nichts dran ändern und es ist ja nicht so, dass ich es dir nicht gönne. Wirklich ich freue mich für dich ." Ich schloss ihn in meine Arme, so, dass er seinen Kopf auf meinen ablegen konnte.

Ich konnte gerade so meine Tränen halten.

Er hielt mich vor sich und schenkte mir sein Lächeln. Ich habe ihn so verdammt lieb.

Wir beschlossen, noch was zu essen, bevor Jaxon los fährt. Also machten wir uns Nudelauflauf und aßen das letzte mal zusammen an unserem Esszimmertisch.

Nachdem wir dann gegessen haben, stellten wir unsere Teller weg.

Ich Stellte mich mitten in den Raum und schaute zu Jaxon."Wirst du jetzt fahren?" fragte ich ihn mit einer traurigen Stimme. "Ja ich hole jetzt noch den Koffer und fahre dann" Er ging an mir vorbei und holte seinen Koffer aus seinem Zimmer. Den Anblick, das Jaxon mit seinem Koffer nun aus dem Haus ging hätte ich mir eigendlich sparen können, denn es machte mich noch trauriger als ich schon war. Ich ging mit schweren Schritten zur Tür und beobachtete ihn, wie er den Koffer auf die Rückbank seines Wagens warf. Er schloss die Autotür und kam wieder zu mir rüber. "so dann werde ich wohl jetzt fahren. Ich melde mich Morgen dann bei dir oke?" Er lächelte mich aufmunternd an. "Ja fahr bitte vorsichtig. Und vergiss nicht dich zu melden!" Ich lächelte zurück, bevor er mich in eine lange Umarmung zog und mich fest drückte. Danach Wuschelte er mir noch durch die Haare, weil er genau wusste, das ich es hasste. "Stell keine Dummheiten an, Schwesterchen. " Er zwinkerte mir noch frech zu und ging dann  zum Auto und stieg ein.

Der Motor ging an. Jaxon fuhr los und winkte noch einmal, bis er ganz verschwunden war. In dem Moment konnte ich dann meine Tränen freien lauf lassen. Ein paar Tränen fielen auf den Boden. Traurig ging ich wieder in das Haus und schloss hinter mir die Tür zu.

Und was soll ich jetzt machen? Fragte ich mich selber und lies mich auf das Sofa fallen.

Mein Handy vibrierte und ich öffnete die Nachricht.

-Niall-

Endlich ist er weg! Mach mir mal die Tür auf Maus :*

Das war doch nicht sein Ernst, dass er schon wieder hier war? Mein Herz fing an sich schneller zu bewegen. Ich wurde etwas zittrig am ganzen Körper. Diese Angst war wieder in mir, die ich schonmal hatte, bevor Niall einmal nett zu mir war, aber jetzt ist sie wieder da. Ich saß vor Angst, wie angewurzelt auf dem Sofa und bewegte mich nicht.

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