Kapitel 25

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"Guten Morgen Natalie wach auf"
Meryl lief an ihrem Bett vorbei und zog die Vorhänge vom Fenster auf.

Natalie hielt sich die Hand vor die Augen.

"Meryl was tust du?"

Meryl drehte sich lächelnd zu ihr:
"Ich wecke dich auf. Du musst unbedingt aufstehen und zum Herrn gehen er hat nach dir geschickt."

Natalie war sofort wach; "Nein ich werde nicht gehen. Es sind drei Tage vergangen und ich weiß immer noch nicht was mit meinem Bruder passiert ist. Er erzählt mir nichts über John. Ich hasse ihn und werde mich keinen Zentimeter rühren."

"Natalie beruhige dich und steh bitte auf. Du weißt doch das der Herr sehr schnell wütend wird und dann eine ganze Weile schlecht gelaunt ist, ganz besonders wenn es um dich geht."

"Ich werde nicht gehen, es ist mir egal wie wütend er ist" sagte Natalie und stieg aus dem Bett.

"Dann lass mich dir bitte wenigstens beim Ankleiden helfen" sagte Meryl und nahm das bequemste Kleid aus dem Kleiderschrank und kam auf sie zu.

Natalie machte sich frisch, Meryl flechtete ihr daraufhin die Haare und steckte sie hoch zu einem schönen Zopf.

"Aua was machst du? Warum kneifst du mich in die Backen?" sagte Natalie während sie sich an den Backen rieb.

"Es tut mir Leid, aber du brauchtest ein bisschen Farbe im Gesicht, so siehst du schon viel hübscher aus."

"Du siehst prachtvoll aus" sagte Meryl und betrachtete Natalie im Spiegel.

Natalie sah sich noch ein letztes mal im Spiegel an, stand auf und lief zum Fenster.

~~⭐~~

"Sir Miss Natalie weigert sich zu Ihnen zu kommen."

"Was heißt sie weigert sich?"

"Ich bedaure Sir, aber sie sagte das sie nicht kommen würde"

Drake schlug mit seiner Faust auf den Frühstückstisch und stand mit einer Bewegung auf.
Rick hielt den Atem an als Drake an ihm vorbei lief und die Tür aufriss.

*Was zum Teufel denkt sie eigentlich wer sie ist und wie kommt sie darauf sich so viele Freiheiten herausnehmen zu können?*

~~⭐~~

Natalie hörte die Schritte des Herrn und ihr Herz schlug ihr bis zum Hals.
Sie drehte sich um und wollte sich ihm stellen.
Jede Sekunde die sie auf die Tür ihres Gemaches starrte wurde zu einer Qual.
Sie erstarrte mit einem Schreckensschrei blieb wie erstarrt stehen und sah in die wüsteren grauen Augen des Mannes der ihre Tür eingetreten hatte.

Natalie bemerkte das ihre Entscheidung ein Fehler war, denn Drake war rot vor Wut.

"Miss Natalie was denken Sie tuen Sie hier.
Ich bin der Herr des Hauses und Sie haben zu befolgen was ich Ihnen sage." sagte der Schwarze Wolf.

Natalie wusste nicht was sie darauf antworten sollte, denn Drake schaute sie nicht gerade sehr freundlich an, sein Blick war eiskalt und mit einem sehr starken hauch von Wut verzerrt.

Natalie sammelte den ganzen Mut der noch übrig geblieben war und holte tief Luft.
"Es sind drei Tage vergangen Sir und Sie haben mir noch nicht gesagt was mit meinem Bruder passiert ist."

"Lady Natalie ich hatte Ihnen gesagt das ich Ihren Bruder aus dem New Gates rausholen werde, wenn Sie im Gegenzug das machen was ich von Ihnen verlange."

"Ich hab verstanden Sir, Sie brauchen mir die Abmachung nicht jedesmal unter die Nase reiben.

"Wo ist mein Bruder ?"

"Wie versprochen habe ich Ihren Bruder dort rausgeholt, aber wenn Sie sich nicht an das Versprechen halten dann ist ihr Bruder schneller wieder drinnen als Sie denken können und jetzt kommen Sie."

Drake verließ das Gemach der Wilden Lady und ging zurück an den Frühstückstisch dicht gefolgt von Natalie.

Drake schob den Stuhl von Lady Natalie ein bisschen zurück und deutete ihr sich zu setzten. Natalie bedankte sich.
Er nahm gegen über Platz.

~~⭐~~

Nach dem Essen fing der Schwarze Wolf an zu reden:"Lady Natalie wir werden gleich ein bisschen ausreiten. Sie sollten auch mal wieder an die frische Luft. Ich denke das würde Ihnen gut tun."

Natalie freute sich innerlich endlich mal wieder zu reiten und an die frische Luft zu können. Sie lief mit großen Schritten in ihr Gemach und machte sich frisch. Eines jedoch fragte sie sich.... Warum ist er auf einmal so...so... NETT....zu mir?

Diese frage konnte sich Natalie jedoch nicht beantworten, denn im nächsten Moment klopfte es an der Tür.

"Herein" sagte Sie die Tür ging auf und Meryl kam rein.

"Der Herr erwartet dich unten im Salon ."

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"Wir werden ausreiten der Stallbursche soll die Pferde satteln"

Rick verbeugte sich und ging um den Befehl seines Herrn auszuführen. Drake machte sich auch frisch und wartete im Salon auf Lady Natalie.

Natalie lief runter in den Salon und sah den schwarz gekleideten Mann mit der Maske auf sie warten.

Beide liefen zu den Stallungen, der schwarze Wolf half Natalie auf ihre Stute zu steigen.

"Danke" sagte Natalie und beobachtete ihn während er zu seinem Hengst lief und elegant aufstieg.

~~⭐~~

Als sie etwas geritten waren, hielten sie an einem kleinen See an und brachten ihre Pferde an den See damit sie ein bisschen Wasser trinken konnten.
Natalie hatte sich auf das Gras gesetzt und Drake hatte sich neben ihr hingelegt.

Beide sagten sie nichts und genossen die Stille und die Natur. Nach einer Weile fing Natalie an zu reden:

"Es ist schön hier." sagte Natalie

"Ja ich sehe diesen Ort auch das erste mal."

Natalie fragte sich wieder warum er auf einmal so nett geworden war und konnte es kaum glauben.

*Er kann eigentlich sehr freundlich sein. Warum ist er bloß so launisch?

Sie hoffte er würde so bleiben und nicht mehr der böse schwarze Wolf werden der sie ständig beleidigt und arrogant behandelt.

Während Natalie so in ihren Gedanken versunken war hatte sie nicht bemerkt das Drake aufgestanden war und sich zu ihr gebeugt hatte.

Als Natalie dies bemerkte, war es schon zu spät, denn Drake küsste sie bereits. Natalie wusste nicht was mit ihr geschah aber sie erwiederte leicht. Ihr Körper wollte mehr genau so wie Drake, aber ihr Verstand sagte das sie das so schnell wie möglich abbrechen musste.

Natalie wusste nicht was sie machen sollte, einerseits gefiel es ihr, andererseits hatte sie große Angst.

Ihre Gedanken wurden unterbrochen als sie anfing zu stöhnen, Drake hatte eine empfindliche Stelle an ihrem Hals gefunden und saugte gerade an ihr.

Sie versuchte ihn weg zu drücken schaffte es aber nicht, weil sie keine Kraft mehr in den Händen hatte. Auf einmal drückte Drake ihre Hände nach oben und hielt sie dort fest.

"Sir h.. hör..hören si....sie a..auf bit....bitte" versuchte sie gerade noch so heraus zu bringen.

Drake wusste nicht was auf einmal mit ihm los war. Sie hatte ihn schon wieder überrumpelt. Er löste sich schnell von ihr, stand auf und entfernte sich von ihr.

"Verzeihung! Ich wollte Ihnen nicht aufzwingen."

"Sir... Es...tut...m...."

"Richten Sie bitte Ihre Kleidung. Wir reiten zurück."

Drake half Lady Natalie wieder auf ihre Stute, dann stieg er auf seinen Hengst und zusammen ritten sie wieder zurück.

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Liebe Leser tut mir leid das ich jetzt eine Zeit lang nicht mehr weiter schreiben konnte. Ich hatte viel zu tun , hoffe ihr seid mir nich allzu böse. Ich werde versuchen jetzt mehr zu schreiben ⭐️⭐️
Liebe Grüße eure xbinsx ⭐️

Die wilde LadyLies diese Geschichte KOSTENLOS!