Don't hurt me 8

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Als ich meine Augen öffnete blendete mir die Morgensonne ins Gesicht. Ich habe so richtig gut geschlafen. Schon lange habe ich nicht mehr so gut geschlafen.

Erst jetzt merkte ich eine Brust unter mir die sich langsam auf und ab bewegte. Sie fühlte sich so warm an und ich fühlte mich so geborgen, wieso konnte es nicht immer so sein? Niall war so lieb zu mir aber wieso aufeinmal?

Erst jetzt fiel mir auf, dass wir unter meiner Bettdecke lagen. Er hatte wohl noch die Decke über uns gelegt und ist dann auch eingeschlafen.

Ich überlegte ob ich ihn wecken sollte aber dieser Moment war so schön, ich wollte ihn einfach nicht kaputt machen.

Als er sich leicht bewegte berührte sein Bein meins und es kribbelte kurz, als ich seine nackte Haut an meinem Bein spürte. Hatte er keine hose mehr an? Und meine? Nein oder?

Ich hob meine Decke hoch und sah ihn nur in Boxershirts da liegen und ich hatte nur meinen Slip an.

Wie konnte er mir meine Hose ausziehen ohne das ich es gemerkt habe?

Und wie kommt er drauf meine Hose einfach auszuziehen?

Ich wurde echt ungeduldig und konnte mich jetzt, in dem Moment nicht mehr enspannen.

Sollte ich ihn aufwecken oder versuchen mich einfach aus meinem Zimmer zu schleichen?

Ich sah ihn mir nochmal genau an, wie friedlich er da lag und seinen Mund leicht geöffnet hatte.

Er hatte solche schönen Wimpern, die ich zuerst einmal ansehen musste.

Ich lächelte vor mich hin, da öffneten sich seine Augen und er schaute mich mit einem, noch verschlafenden Blick an.

"Guten Morgen" sagte er mit seiner Morgenstimme die ich leicht sexy fand. Ich lächelte ihn an und antwortete ihm mit einem kurzen "Morgen". Fast hätte ich vergessen, dass wir beide nur unsere Unterhosen an hatten also rutschte ich etwas weiter weg von ihm, worauf er mich nur anlächelte.

"kannst du mir mal verraten wieso ich nur noch meinen slip an habe?" Ich musste wissen was er darauf antworten würde, also guckte ich ihn mit einem fragenden Blick an und wartete auf eine Antwort.

"ich dachte mit Hose wär es unbequem geworden, also habe ich sie dir ausgezogen. Du schläfst echt wie ein Stein"

Er lachte, was ich aber eigentlich nicht so witzig fand.

Ich verdrehte meine Augen und wollte aufstehen um mir meine Hose anzuziehen aber ich wollte nicht das Niall mir dabei zusieht, wie ich nur mit Slip hier rumrenne, obwohl er mich ja eigentlich schon gesehen hat mit Slip, als er mir die Hose ausgezogen hat. Egal mir war es trotzdem unangenehm, also nahm ich die Decke und verdeckte damit meine Beine.

Ich sah wie er sich amüsierte bei dem Anblick und nur so drauf wartete, dass die Decke runterrutscht, doch ich hatte die Sache gut im Griff.

Wackelig ging ich zu meinem Kleiderschrank und holte mir meine Graue Jogginghose raus, um sie anzuziehen.

Als ich sie an hatte sah ich zu Niall der seine Lippen zu einem Schmollmund geformt hatte.

"ich hätte dich gerne nochmal so in Unterhose gesehen" Ich verdrehte die Augen und setzte mich an das Fußende vom Bett.

Mein Handy zeigte keine neuen Nachrichten . Liam hatte also nicht geschrieben. Ich bekam wieder dieses schlechte Gewissen.

Auf meine Schultern legten sich zwei warme Hände und zogen mich nach hinten auf mein Bett .

"Lass das Handy weg, er wird sich schon irgendwann melden und wenn nicht musst du drüber stehen" ich schüttelte den Kopf "Niall du verstehst das nicht. Er ist mir wichtig" er beugt sich sich über mich und guckte mir in die Augen " Aber ich weiß auch das du ihm wichtig bist also glaub mir er meldet sich früher oder später" Ich hätte Niall gerne geglaubt, seine Worte waren so vertrauend. Er konnte echt nett sein, also wieso nicht immer so ? Er gab mir echt Hoffnung und ich glaube so Unrecht hatte er nicht.

Ich schenkte ihm ein Lächeln was ich ernst meinte, zum ersten Mal. Ich sah ihn an, dass es ihn glücklich machte, mich lächeln zu sehen.

"lässt du mich jetzt aufstehen?"

Er ließ mein Schultern los und rückte ein Stück nach hinten, so das ich aufstehen konnte.

Ich stellte mich vor meinen Spiegel und kämmte meine Haare.

Im Spiegelbild beobachtete ich wie Niall aufstand und ich konnte nich widerstehen seine Boxershorts zu betrachten.

Als er sich seine Hose anzog, löste ich meinen Blick von ihm und kämmte meine Haare zuende.

"weißt du wann Jaxon wieder kommt?" Seine Stimme war dirckt hinter mir. Ich konnte die Nähe spüren.

"Ehm ich denke mal gleich irgendwann wieso?" Ich drehte mich um und musste leicht nach oben schauen da er echt nah vor mir stand. Seine Schultern zogen sich nach oben und fielen genauso schnell wieder nach unten. " Ich glaube es wär besser wenn er nicht mitbekommt dass ich hier bei dir geschlafen habe" er zwinkerte mir zu und schaute dann in den Spiegel um seine Haare zu richten.

Als er seine Haare perfekt gemacht hatte, als sie es sowieso schon waren, ging er zu meiner Zimmertür und machte sie auf.

Wollte er schon gehen? Ich schaute ihm hinterher. Ich wollte irgendwie noch nicht das er schon geht. Ich weiß das hört sich verrückt an aber er war so nett zu mir und ich fing echt an ihn zu mögen.

Er schaute noch einmal zu mir "Ich gehe dann mal, also schreib mir bitte sonst muss ich dich wohl wieder anschreiben " lächelte er und ging aus meinem Zimmer.

Ich konnte ihn jetzt doch nicht ohne mich zu bedanken, gehen lassen.

Ich war noch nicht einmal nett zu ihm . Aber er ja auch nicht zu mir, mit Ausnahme von dieser Nacht.

Ich riss mich zusammen und rennte aus meinem Zimmer zur Treppe und sah ihn gerade an der Haustür.

"Niall!" Er drehte sich ruckartig zu mir und schaute mich fragend an.

".... Danke , für ... alles "

Er sagte nichts. Wieso sagte er nichts? Ich wartete auf eine Antwort, doch er nickte nur und ging aus dem Haus.

Meine Anspannung verschwand und ich drehte mich um. Wenigstens hatte ich mich jetzt bedankt, aber ich habe keine Antwort bekommen. Ach egal . Wieso war ich darauf so scharf eine Antwort zu bekommen?

Ich ging wieder in mein Zimmer und lies mich aufs Bett fallen.

Auf der Stelle, wo Niall lag konnte ich noch genau seinen Geruch riechen. Ich wusste nicht welches Deo er benutzte aber es roch verdammt gut.

Ich bin wahrscheinlich irgendwo gegen gerannt das ich solche Gedanken hatte. Schnell entfernte ich mich von meinem Bett und ging runter, um was zu Frühstücken.

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