Don't hurt me 5

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Als sich die Tür öffnete war ich erleichtert, dass dort vor mir Jaxon stand, und nicht Niall.

Doch als ich rein ging, sah ich Niall dreckig grinstend im Hintergrund stehen. Ich begrüßte Jaxon schnell mit einer Umarmung und rannte schnell hoch in mein Zimmer und knallte die Tür hinter mir zu.

Ein Blick durch mein Zimmer und ich bemerkte keinen Unterschied.

Gut für Niall . Ich hätte ihn in Stücke zerissen, wenn er irgendwas angefasst hätte.

Ich schaute mich noch einmal in meinem Zimmer um, um sicher zu sein das sich wirklich nichts verändert hatte, als dann hinter mir die Tür langsam auf ging.

Ich wusste genau wer dort stehen würde , wenn ich mich umdrehe aber tiefst im Inneren hoffte ich auf Jaxon.

Vielleicht sollte ich mich auch einfach nicht umdrehen, aber er würde trotzdem rein kommen.

Die leichten Schritte auf meinem boden konnte ich hören neben der Stille.

Ich war wie festgefroren und konnte mich nicht bewegen.

Plötzlich legte sich eine Hand auf meine linke Schulter und ich zuckte kurz zusammen.

Er kam mir ganz nah an mein Gesicht und flüsterte mir in mein rechtes Ohr. "Endlich. Ich habe schon auf dich gewartet" Ich bekam eine Gänsehaut, bei seiner Stimme.

Endlich konnte ich mich wieder bewegen und dreht mich einmal um 180 Grad, so das ich ihm direckt in seine ozeanblaue Augen schauen und für kurze Zeit drin versinken konnte.

Als sich seine Mundwinkel leicht nach oben zogen, kam ich wieder zur Vernunft und drückte ihn von mir weg.

"Was machst du hier oben?" Er trat wieder ein Schritt näher, den ich ihn weggeschubst hatte.

"Ich wollte dich sehen..." er legte eine meiner Haarstränen hinter mein Ohr."...und ich habe dir versprochen das ich auf dich warte"

Mein Herz verschnellerte sich. Ich hörte es gegen meine Brust schlagen. Er machte mich nervös.

"D-Du hättest nicht warten müssen" Ich schaute gegen die Wand, die gegenüber von mir war, damit ich ihm nicht in die Augen sehen musste.

Er kam noch einen Schritt näher und zog mich näher an sich. "aber ich wollte"

Ich fing an zu zittern was er wohl bemerkte. Er schaute mich fast schon besorgt an. "hey . ruhig du brauchst keine angst zu haben" Dieses Flüster, diese ruhe , ich hasste sie.

"Niall bitte geh jetzt" wimmerte ich.

Seine Mimik wechselte zu einem leicht wütenden Blick als er mich aufs Bett schubste.

Niall legte sich halb auf mich drauf und stützte sich mit einem ellenbogen neben mir ab. Für einen kurzen Moment schloss ich meine Augen und überlegte ob ich vielleicht schreien sollte, aber das würde ihn noch wütender machen und ich wusste nicht, wie er gegenüber Jaxon wäre, wenn Jaxon das hier mitbekommen würde.

Ich schluckte meinen Kloß im Hals runter und schaute ihm diesmal direkt in die Augen.

Man sah in seinen Augen eine Gier. Man konnte es genau sehen wie verrückt er war. Man konnte es genau sehen ... in seinen Augen.

"weißt du was Lucy ?" er strich mir mit einem Finger über meine Wange und fuhr langsam runter an meinem Hals endlang wo er dann stopte.

Sein Gesicht kam näher an meins. "wir werden noch viel Spaß zusammen haben" hauchte er und legte seine Lippen sanft auf meinen Hals.

Ich hätte es fast schon genossen, aber so weit lies ich es nicht kommen. Ich war angewidert und hatte Angst. Angst vor Niall . Aber andererseits war er auch so sexy und seine Augen waren einfach wunderschön. Ich könnte stundenlang in sie hineinsehen.

Wieso dachte ich mir das alles ? Er macht sich auf einer ekligen Art und Weise an mich ran und wieso wehrte ich mich nicht? Vielleicht gefiel es mir ja? NEIN! Lucy hör auf sowas zu denken, du bist nur verängstlicht und du weißt einfach nicht mehr weiter.

Nach einer kurzen Zeit entfernte sich Niall von mir, stand auf und ging zur Tür.

Ich stützte mich mit meinen Ellenbogen ab um zu ihm zu sehen.

Er drehte sich noch einmal um und setzte ein Lächeln auf. Ein echtes Lächeln!

Und dann ging er aus dem Zimmer.

Ich atmete tief ein und wieder aus um mich wieder zu beruhigen.

Niall lag halb auf mir und hat mich am Hals geküsst. Ich spürte seine weichen Lippen immernoch auf meinem Hals und wenn ich daran dachte brannte es .

Ganz plötzlich kam mir alles hoch ich hatte solche angst und das wandelte sich jetzt in Kummer um.

Ich legte meine Hände in mein Gesicht und fing an zu weinen.

Ich konnte es niemandem erzählen. Selbst davor hatte ich Angst. Ich war ein feiges Stück.

Was war los mit mir? Und was war los mit Niall?

Ich stand auf und ging ins Badezimmer. In meinem Spiegelbild erkannte ich mein verweintes Ich mit roten Augen und verschmierter Wimperntusche.

Ich beugte mich übers Waschbecken und wusch mir mein Gesicht  ab mit kaltem Wasser. Es tat gut.

Ich schniefte einmal und lies mich dann wieder ins Bett fallen, wo ich direkt einschlief.

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