26. Umsetzung

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Nach der Schule kam dann wie abgesprochen Tobi zu ihm. "Und jetzt?" "Fängst du an zu heulen und rufst dann bei Tim an. Ich werde dann gespielt genervt an ihm vorbei rauschen und er wird dich trösten." Stegi seufzte. Er hatte noch nie so ein schlechtes Gewissen. Vielleicht hatte Tim ja keine Gefühle für ihn, aber dann würden diese eifersüchtigen Blicke keinen Sinn ergeben. Vielleicht hatte Stegi sich auch getäuscht und es waren keine eifersüchtigen Blicke. "Stegi!", rief Tobi. "Was?", gab Stegi seufzend zurück. "Heul jetzt." "Ich kann das nicht auf Kommando.", fauchte Stegi und Tobi seufzte. "Du weißt dass du adoptiert bist und deine andere Familie dich wahrscheinlich nicht wollte?" Tobi tat es schon leid, dass er so gemein zu ihm sein musste damit er weinte. Stegi presste die Lippen aufeinander und seine Augen wurden glasig. "Ja... das weiß ich!", hauch er. "Vielleicht warst du ja ein Unfall oder so!", redete Tobi locker weiter und hätte am liebsten aufgehört. Er wusste, wie sehr er Stegi verletzte, aber was sein muss, muss sein. Stegis Wange lief eine Träne runter und seine Unterlippe bebte. "Na also. Jetzt ruf Tim an." Stegi schluchzte und griff sich sein Handy. Er wusste, dass Tobi es ja nur gut meint, aber diese Worte hatten ihn ehrlich verletzt. Er wählte Tims Nummer und schluchzte erneut. "Ja?", kam die Stimme von seinem besten Freund durch den Hörer. "K-kannst... kannst du h-herkommen?", weinte er. "Hey... sei doch mal still!", fuhr er eine Person im Hintergrund an. "Natürlich kleiner. Ich bin gleich da.", sagte er sanft. "D-Danke....", flüsterte Stegi und legte dann auf. Er sah zu Tobi und lächelte traurig. "Tut mir leid..." Tobi nahm Stegi in den Arm und drückte ihn fest an sich. "Nicht aufhören zu weinen.", witzelte Tobi und Stegi schniefte lächelnd. "Nein... ich denke einfach an was trauriges." "Ich wollte nicht so gemein sein.", gab Tobi schuldbewusst zu. "Schon gut. Ich weiß ja, dass du mir helfen willst." Dann klingelte es und Tobi wuschelte ihm nochmal durch die Haare. Stegi fing wie auf Kommando an, wieder zu weinen und lief nach Tobi die Treppe runter. Tobi nahm seine Jacke und riss die Tür auf. "Du bist so naiv!", warf er Stegi noch genervt entgegen und rauschte dann an Tim vorbei, der etwas verwirrt in der Tür stand. Als er aber Stegi da stehen sah, kam er ins Haus und nahm ihn liebevoll in den Arm. "Hey... was ist los?", fragte er sanft und strich über Stegis Rücken. Mit dem Fuß hatte er die Haustür zugekickt und drückte den kleinen nun sanft an seine Brust. "T-Tobi...", schluchzte Stegi und krallte sich an Tim. "Sch... komm wir gehen mal nach oben." Er hob Stegi sanft hoch und lief mit ihm die Treppen nach oben. Oben setzte er sich mit ihm auf dem Schoß aufs Sofa. "Also... was ist los?", fragte Tim ihn liebevoll und strich seine Tränen weg. Stegi schluchzte und beruhigte sich etwas. Er kuschelte sich an Tim und haderte mit sich selbst, ob er ihm etwas vorlügen sollte oder ihm einfach die Wahrheit sagen sollte. Tim hatte seine Arme um ihn gelegt und drückte ihn sanft an sich. "Ist okay... lass dir Zeit...", flüsterte er leise und strich durch Stegis Haar. Oh Gott, wenn Tim wüsste wie verrückt er Stegi machte und was für ein schönes kribbeln dieser jetzt im Bauch hatte. Stegi schniefte und vergrub seinen Kopf in Tims Schulter. "Magst du mir erzählen, was passiert ist?", fragte Tim sanft nach und fuhr weiter durch Stegis blonde Locken. "A-also..." Stegi atmete tief durch und biss sich auf die Unterlippe. Er konnte Tim doch jetzt nicht einen vorlügen. Nein das ging nicht, aber andererseits wusste er nicht was er sonst hätte sagen sollen. Und die Wahrheit konnte er ihm nicht sagen. "I-ich... ich und Tobi haben gerade wegen der Party geredet...", schniefte er leise und hasste sich jetzt schon dafür, dass er seinen besten Freund anlog. Stegi drückte sich näher an ihn. "I-ich hab ihm gesagt was ich empfinde..." Tim hatte ein schlechtes Gewissen, weil er Stegi ja immerhin davon überzeugt hatte mit ihm auf die Party zu gehen. "E-er... er meinte ich soll mir das aus dem Kopf schlagen... u-und, dass das nur eine einmalige Sache war...", sagte Stegi leise. "Oh nein..." Tim drückte ihn fest an sich. "Tobi ist ein Arsch, wenn er nichts von dir will.", sagte er leise und strich Stegi über den Rücken. Stegi nickte nur und fühlte sich unglaublich schlecht seinen besten Freund so etwas erzählt zu haben. Das war der größte Mist, den er hätte machen können. Tim würde furchtbar böse auf ihn sein, wenn er es herausfinden würde.  Stegi hatte sich mittlerweile wieder beruhigt, aber er konnte und wollte Tim nicht in die Augen schauen. Er hasste es zu lügen! "Wollen wir zur Ablenkung etwas zocken?", murmelte Tim während er eine von Stegis Locke um seinen Finger wickelte. "Ja... was denn?", nuschelte Stegi in Tims Schulter und lächelte leicht. Er fand es süß wie Tim immer mit seinen Haaren rumspielte. "Lass uns einfach so ganz chillig Minecraft spielen." Stegi nickte und schniefte noch mal bevor er seinen Kopf hob und bewusst nicht in Tims Augen schaute. Er stand von seinem Schoß auf und machte den Fernseher sowie die Konsole an. Er startete Minecraft und beide spielten ein bisschen. Tim brachte Stegi hin und wieder zum Schmunzeln, aber Stegi war einfach zu sehr durch den Wind um vernünftig zu kommunizieren. "Stegi... darf ich mal deine Meinung hören?", murmelte Tim dann irgendwann plötzlich. "Wozu?", fragte Stegi und pausierte das Spiel.

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Hallo meine Früchtchen^^

Habt Ihr Vorschläge was noch passieren soll? Ich habe nämlich nicht mehr wirklich Ideen :c
Zum Beispiel wozu Tim jetzt Stegis Meinung wissen will^^
Ich bin offen für alles! :3
(Höhö, wie zweideutig xD)

Tut mir übrigens leid, dass das Kap nur so kurz ist, aber ich muss momentan wieder mal für meine nächste Mathearbeit lernen-.-
Und Schule geht leider vor._.'

Bis denn meine Früchtchen<3
~Maddi

»Vertauschte Leben« Stexpert Lies diese Geschichte KOSTENLOS!