24. Morgen danach

1.3K 195 80

Am nächsten Morgen erwachte Stegi mit ziemlichen Kopfschmerzen und halb nackt in einem himmlisch weichen Bett. Er grummelte und machte sich gar nicht erst die Mühe die Augen zu öffnen. Er konnte sich nur noch wage an den Abend erinnern, denn nachdem er mit Tobi rumgemacht hatte und sie beide somit Tims Reaktion gesehen hatten, genehmigten sie sich ebenfalls ein paar der alkoholischen Getränke. Ja ein paar wäre schön gewesen. Sie hatten sich zulaufen lassen, bis zum geht nicht mehr. Tja und jetzt musste er mit den Konsequenzen leben, welche aus einem tierischen Kater bestanden. Er konnte sich nur wage erinnern, dass er erneut mit Tobi rumgemacht hatte und dessen Hände auf seinen Hintern gerutscht waren, dann konnte er sich wieder kurzzeitig an nichts erinnern und dann nur noch wie er von Tobi weggezogen wurde. Er seufzte und drehte sich auf den Bauch. "Bist du wach?", murmelte plötzlich jemand neben ihm. Erschrocken saß Stegi senkrecht im Bett und hielt sich kurz darauf den Kopf. Seine Augen waren zugekniffen, aber er wusste genau wessen Stimme das war und in wessen himmlischen Bett er halb nackt aufgewacht war. Es war Tims. "Sorry, wollte dich nicht so erschrecken.", murmelte er müde und mit einer so unglaublichen rauen und tiefen Stimme, dass Stegi direkt eine Gänsehaut bekam. "Schon gut...", murmelte Stegi schnell und legte sich vorsichtig wieder zurück. Sein Kater war unerträglich und Tim schien es nicht anderes zu gehen. "Und du und Tobi, ihr seit jetzt...?", murmelte er und ließ beabsichtigt das Ende offen. "Kann schon sein... weiß nicht genau.", nuschelte Stegi und wurde etwas rot. "Mhm.", brummte Tim. "Und du und Melissa...? Läuft?", fragte Stegi, obwohl es ihn einen feuchten Dreck interessierte, ob es zwischen denen lief oder nicht. Er hoffte sogar insgeheim Melissa hätte Schluss gemacht. Ja er war schon gemein. "Joa... muss ja nh.", brummte Tim und wieder überzog es Stegi mit einer angenehmen Gänsehaut. Diese Stimme machte ihn noch wahnsinnig. "Kannst du dich sonst noch an was erinnern von gestern?" Stegi schüttelte den Kopf. "Du?" "Mhm... du und Tobi ihr wart... ähm..." Tim kratzte sich am Kopf. "Unvergesslich.", lachte er leise. Stegi lief auf der Stelle knallrot an und drehte sich auf die Seite um Tim direkt in die Augen zu schauen. Ach ja dieses Braun war schon schön! "Was weißt du davon noch?" "Naja... ihr saßt auf der Couch und habt halt rumgemacht..." Das war nicht alles. Das merkte Stegi. "Was war da noch?" "Naja... Tobi halt angefangen dich anzufassen..." Tims Augen schimmerten so komisch, als wäre er wieder eifersüchtig. Stegi grinste in sich hinein. "Okay? Und warum liege ich jetzt halb nackt in deinem Bett?" Tim wurde etwas verlegen und suchte verzweifelt nach einer plausiblen Lösung. Zum seinem Glück klingelte gerade in diesem Moment sein Handy. Fast schon fluchtartig kämpfte er sich aus dem Bett und nahm ab. Stegi drehte sich auf die Seite und musterte ihn von hinten. Ja er war definitiv heiß. Tim seufzte. "Natürlich komme ich vorbei Schatz." Stegi verdrehte die Augen und stand auf um seine Klamotten anzuziehen, die Tim fein säuberlich über seinen Stuhl gelegt hatte. "Ja in einer Stunde. Ja... Tschüss... hm..." Tim legte auf und sah dann entschuldigend zu Stegi. "Sorry..." "Wollte eh noch zu Tobi.", grinste Stegi dann und beobachtete nur zu gerne, wie wieder dieses eifersüchtige funkeln in Tims Augen trat. "Ja dann ähm... viel Spaß nh." "Danke werde ich haben. Dir auch.", grinste Stegi und ging dann an ihm vorbei aus dem Zimmer. Er lief zur Haustür und von dort aus nach draußen zu sich nach Hause.
Sein Weg führte ihn direkt in die Küche, wo er sich eine Schmerztablette griff und diese mit einem Glas Wasser schluckte. Jetzt hieß es hoffen, dass dieses unerträgliche pochen aufhören würde und dass genau jetzt sein Handy klingelte half ihm da kein bisschen. "Was denn?!", fauchte er in den Hörer. "Wow... ganz ruhig Stegi.", lachte Tobi. "Ach du bist's... was kann ich denn für dich tun?", lachte Stegi leicht. "Mir erzählen was du noch so nachts mit Tim getrieben hast." Stegi konnte sein unglaublich dreckig Grinsen ja quasi schon durch das Handy sehen. "Nichts? Weshalb?" "Naja... als wir rumgemacht haben hat er dich halt plötzlich von mir runter gezogen und mit nach draußen geschleppt. Dann bist du halt nicht mehr wiedergekommen.", lachte er. "Wie? Tim hat mich von dir weggezogen?" Daran konnte sich Stegi ja noch erinnern, aber nicht an denjenigen der ihn weggezogen hatte. "Jap. Er sah etwas... hust sehr hust... eifersüchtig aus." Stegi wurde rot und grinste verlegen. "Oh... das erklärt warum ich nur in Boxer heute morgen neben ihm aufgewacht bin.", grinste er. "Oh mein Gott! Habt ihr-" "Tobias! Nein! Natürlich nicht. Ich denke er hat mich ausgezogen, weil ich es im Suff nicht mehr selbst geschafft habe." "Jaja natürlich.", lachte Tobi. "Ach komm sei halt still!" "Okay ich komme vorbei. Bis in einer halben Stunde.", grinste Tobi und dann hörte man schon das gleichmäßige Tuten, was verriet, dass Tobi aufgelegt hatte. Stegi seufzte und schleppte sich dann ins Wohnzimmer. Dort schmiss er sich lustlos auf die Couch und döste so vor sich hin, bis Tobi klingelte und er die Tür öffnete. "Ich hab einen Plan!", war das erste was er sagte, bevor er sich grinsend an Stegi vorbei quetschte und seine Schuhe so wie Jacke auszog. Er zog Stegi begeistert mit nach oben und dieser war im Moment heilfroh, dass die Schmerztabletten so schnell halfen und er keine Kopfschmerzen mehr hatte. "Was ist denn jetzt dein super genialer Plan?", seufzte Stegi.

****
Hallo meine Früchtchen^^

Ich hoffe ihr seit alle gut ins neue Jahr gekommen :3
Ich bin es definitiv.
Hier ein kleines Kapi zum Jahresanfang^-^

Was hat Tobi wohl schon wieder für einen Plan? Vorschläge?

Bis denn meine Früchtchen<3
~Maddi

»Vertauschte Leben« Stexpert Lies diese Geschichte KOSTENLOS!