Irgendwie ein Epilog

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„Things we lose have a way of coming back to us in the end, if not always in the way we expect

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„Things we lose have a way of coming back to us in the end, if not always in the way we expect."

Serena's P.o.V

Ein Grelles Licht drang durch Serena's Augenlieder und vertrieb langsam das Gefühl der Taubheit. Sie wünschte sich nichts sehnlicher als wieder in die wohlige Dunkelheit hinabzusinken. Ihre Glieder fühlten sich an, wie mit Blei gefüllt und ihre Augenlieder waren viel zu schwer um sie zu öffnen.

Es war als triebe sie im dunklen Wasser, bis ein scharfer Schmerz sie nach oben riss, fast bis an die Oberfläche, doch nicht weit genug um ihre Augen zu öffnen. Das Gefühl war, als ob tausende kleine Nadeln in ihren Rücken gedrückt werden würden.

Das Mädchen keuchte erschrocken auf und bemerkte, wie etwas den Druck um ihre linke Hand verstärkte. Sie schaffte es schließlich ihre Augen zu öffnen und wurde erst unbarmherzig von dem grellen Licht überwältigt, bevor sie die Umrisse von Remus Lupin zu ihrer linken wahrnahm.

Er sah sie gequält an und sein Gesicht zierten zahlreiche neue Kratzer, er sah sehr erschöpft aus. Erst jetzt begann sie auch den Rest ihrer Umgebung wahrzunehmen und bemerkte, dass sie in einem der zahlreichen Betten im Krankenflügel lag.

Mit einem Mal dämmerten Serena die Ereignisse jener Nacht zurück in ihr Bewusstsein. Ruckartig versuchte sie sich prompt aufzusetzen um ihre Jackentasche zu begutachten, sie wurde jedoch sanft zurückgedrückt. Was gut war, denn bei der kleinsten Bewegung schoss eine neue Welle Schmerz durch ihren Körper.

Es drang eine tiefe Stimme an ihr rechtes Ohr und jetzt erst spürte sie auch den Druck auf ihrer rechten Hand, „Ganz ruhig, du musst liegen bleiben."

Serena drehte sich der Quelle der Stimme entgegen und sah in die besorgten sturmgrauen Augen ihres Vaters. Er sah um viele Jahre jünger aus und schien ein paar vernünftige Mahlzeiten bekommen zu haben. Sie fragte sich stumm, wie lange sie denn bewusstlos gewesen war.

"Du hast ein paar Prellungen am Rücken und ein paar Wirbel sind angeknackst, aber Madam Pomfrey kriegt das wieder hin, du warst ein paar Tage bewusstlos." Er lächelte sie aufmunternd an.

Doch die Gryffindor hatte erstmal andere Sorgen, sie löste langsam ihre Hand aus dem Griff ihres Vaters und tastete nach ihrer Jackentasche. Sie war leer. Panik übermannte sie, als sie bemerkte, dass auch ihre andere Tasche leer war, „Pettigrew" keuchte sie.

Ein Schatten huschte über das Gesicht ihres Vaters und er wagte es nicht sie anzusehen, sondern starrte aus dem Fenster, „Er ist entkommen."

„Nein." Hauchte sie mit einem Anflug von Panik in der Stimme und sah zu ihrem Paten, der den Blick gesenkt hatte, „Serena, es tut mir so leid. Es ist alles meine Schuld." Er verbarg erschöpft das Gesicht in seinen Händen.

Serena versuchte sich wieder aufzurichten,
„Wir müssen zu Fudge!"

Vergebens versuchte sie sich gegen die starken Arme zu wehren, die sie von beiden Seiten zurück ins Bett drückten, „Serena beruhige dich! Wir werden dir alles erklären." Professor Lupin räusperte sich kurz ehe er fortfuhr. „Du hast sicher gemerkt, dass Hermine viele Kurse aufeinmal belegt hat, obwohl sie unmöglich in allen gleichzeitig gewesen sein konnte?"

Serena wusste zwar nicht, wo die Geschichte hinführen sollte, trotzdem nickte sie und ihr Pate fuhr daraufhin fort, „Nun, sie konnte in allen Kursen gleichzeitig sein, mithilfe eines Zeitumkehrers."

„Aber woher...?"

„Professor McGonagall hat ihn ihr gegeben, aufjedenfall wurden Hermine, Harry und Sirius nachdem du bewusstlos wurdest von Dementoren angegriffen, sie wurden jedoch verjagt."

„Von we..."

Er winkte ab und fuhr fort, "Dazu komme ich später, Snape hat dich gefunden, eine Trage heraufbeschworen und zum Schloss gebracht."

Serena verzog das Gesicht, sagte jedoch nichts.

"Das gleiche tat er bei Harry, Ron und Hermine. Sirius hat er gefesselt und in den höchsten Turm gesperrt. Harry und Hermine haben als sie aufgewacht sind den Zeitumkehrer benutzt um Peter zu fassen, dabei haben sie es geschafft Seidenschnabel zu retten."

Plötzlich kam Madam Pomfrey um den Vorhang herum und unterbrach ihn, „Mister Black, Mister Lupin! Sie sollten mich doch rufen, sobald sie aufwacht! Ich hole ein Beruhigungsmittel und dann seid ihr draußen! Das arme Mädchen..."

Mit diesen Worten wuselte sie davon und Lupin fuhr schnell mit der Geschichte fort,
„Als sie an der peitschenden Weide angekommen sind, haben sie gesehen, dass du Peter erwischt hast, sie verjagten die Dementoren und liefen schnell zurück zum Krankenflügel um Peter aus deiner Tasche zu holen, der angefangen hat panisch rumzuzappeln, doch dank deines Verschließungszaubers hatte er es nicht geschafft rauszukommen. Sie brachten ihn schließlich zu Fudge und bekamen ihn dazu sich zu zeigen. Fudge hat Ihnen erst nicht geglaubt, doch Harry konnte ihn überzeugen Veritaserum an ihm anzuwenden.
In einem Moment der Unaufmerksamkeit, hatte Peter es unglücklicherweise geschafft sich in eine Ratte zu verwandeln und zu verschwinden, jedoch nicht bevor er ein Geständnis abgelegt hatte."

„Diese Leute vom Ministerium sind einfach zu nichts zu gebrauchen." meinte ihr Vater augenverdrehend, während Serena versuchte die Worte zu verarbeiten. Ihr Kopf fühlte sich komplett benebelt an. „Du bist frei." Flüsterte sie schließlich.

Ein Lächeln stahl sich jetzt auf das Gesicht ihres Vaters, „Ja, ich bin frei, dank dir."

Trotz einer neuen Welle des stechenden Schmerzes, hatte Serena sich schon lange nicht mehr so erleichtert gefühlt.

"Du hättest Snape's Gesicht sehen sollen, als Fudge ihm den Orden des Merlin zweiter Klasse wieder wegnahm." Lachte ihr Vater und selbst Serena brachte jetzt ein Lachen zustande.

In diesem Moment kam Madam Pomfrey mit einer großen Flasche in der Hand wieder.
Sie schenkte einen Becher mit der dampfenden Flüssigkeit aus der Flasche ein und reichte ihn Serena. Sie betrachtete die durchsichtige Flüssigkeit kritisch, nahm jedoch einen Schluck, da ihre Schmerzen mit jeder Sekunde bedrohlich zunahmen.

Sofort wurden ihre Schmerzen wieder betäubt und sie sank langsam wieder in die beruhigende Dunkelheit. Das letzte was sie wahrnahm war, wie jemand ihre Hand nahm und die Stimme ihres Vaters, die flüsterte, "Ich verspreche, wir werden eine richtige Familie."
Die Worte hallten in ihrem Kopf während sie sich der Dunkelheit hingab.
Auch wenn Pettigrew es geschafft hatte zu entkommen, am Ende des Tages zählte nur eines; Sirius Black war ein freier Mann.

Auch wenn Pettigrew es geschafft hatte zu entkommen, am Ende des Tages zählte nur eines; Sirius Black war ein freier Mann

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               ***Ende des ersten Teils***

Soo, Als erstes möchte ich mich dafür bedanken, dass ihr mein Buch gelesen habt!
Ja ich musste Pettigrew entkommen lassen, damit die Geschichte ihren normalen Verlauf nimmt.
Jedoch hab ich es nicht übers Herz gebracht, Sirius vorher nicht in allen Anklagepunkten freisprechen zu lassen.
Zum einen, da die ganze Geschichte auf Serena und Sirius aufbaut, da wär ich ja schön blöd ihn wieder auf die Flucht zu schicken. Zum anderen hat mich das in der richtigen Geschichte immer am meisten gestört und hat mein Herz zerrissen.
Es wird aufjedenfall einen zweiten Teil geben!
Ich werde dazu nochmal eine genauere Info geben.
Ich hoffe, dass euch die Geschichte und vorallem auch das Ende gefallen hat und ihr euch schon auf die Fortsetzung freut.
Bis dahin lässt sich sagen "Unheil angerichtet!"

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