Vater und Tochter

4.3K 280 94

„Don't trust the person who has broken faith once

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

„Don't trust the person who has broken faith once."

Serena's P.o.V

Serena saß auf einem schäbigen Stuhl in Professor Lupin's Büro. Konzentriert beugte sie sich über ihren Aufsatz. Die Sonne, die bloß noch schwach durch das Fenster schien, war gerade dabei unterzugehen. Sie war beinahe fertig mit dem Schreiben, doch sie war sich sicher, dass es nicht mehr lang genug hell sein würde, um ohne eine weitere Lichtquelle ihre Aufgabe beenden zu können.

Außerdem hatte sie sich fest vorgenommen fertig zu sein, bevor Seidenschnabel hingerichtet werden würde, um ihren Freunden beizustehen. Sie hoffte inständig, dass sie es rechtzeitig schaffen würde.

Serena warf einen kurzen Blick zu Lupin, der konzentriert auf seinen Schreibtisch starrte.
Die einzigen Geräusche im Büro waren das schreiben von Serena's Feder, das prasselnde Feuer im Kamin und das leise Summen des Knuddelmuffs.

Doch mit einem Mal wurde diese angenehme Stille durchbrochen, denn Professor Lupin war in einem Satz auf den Beinen und griff nach seinem Zauberstab, „Serena, warte bitte hier bis ich wiederkomme." Sagte er bestimmend und stürmte eilig aus der Tür.

Völlig perplex starrte Serena ihm nach, als hinter ihm die Tür ins Schloss fiel und die Stille sie wieder einhüllte. Dieses Mal war die Stille jedoch nicht beruhigend, sondern fast schon bedrückend.

Zögernd stand sie auf und ging zum Schreibtisch, wo noch die Karte des Rumtreibers ausgebreitet lag. Natürlich hatte sie mitbekommen, wie er die Karte aus seiner Schublade geholt und die Worte um sie zu öffnen geflüstert hatte.

Serena verfolgte den Punkt Remus Lupin, der sich schnell in Richtung Ausgang bewegte und dann seinen Weg zu Hagrid's Hütte, wo bereits einige andere Leute versammelt waren, fortsetzte. Wollte er etwa Hagrid Gesellschaft leisten, wenn sie Seidenschnabel hinrichten würden?

Plötzlich bemerkte sie eine Gruppe von Tintenfiguren, die sich genau zwischen Professor Lupin und der Hütte von Hagrid befanden. Sie waren beschriftet mit Harry Potter, Ron Weasley, Hermine Granger und Peter Pettigrew.

Sie stutzte. Peter Pettigrew? Schon wieder? Warum tauchte er immer plötzlich auf der Karte auf? Serena's Herz sank, als noch ein weiterer Punkt zu der Gruppe stieß; Sirius Black.

„Ahh Miss Black, statten wir Lupin wieder einen Besuch ab?"

Erschrocken drehte die Gryffindor sich um. An der Tür stand Snape mit gekräuselter Lippe und einem dampfendem Kessel in der Hand, während er sie spöttisch musterte.

Doch Serena durfte keine Zeit vergeuden. Nachdem sie sich von dem kurzen Schock erholt hatte, schnappte sie sich ihren Zauberstab und drängelte sich an Snape vorbei, „Aus dem Weg Schniefelus." Bevor sie sich stoppen konnte, waren die Worte auch schon aus ihrem Mund geflutscht. Sie war sich ziemlich sicher, dass das ne Strafarbeit geben würde, doch das war ihr jetzt erstmal egal.

Harry Potter and The Murderer's DaughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt