Das finale Spiel

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"Alone we can do so little, together we can do so much

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"Alone we can do so little, together we can do so much."

Serena's P.o.V.

Serena hatte in den letzten Wochen viel Zeit bei Remus Lupin verbracht, das Thema Sirius Black hatten sie jedoch nicht nochmal aufgegriffen. Sie erzählte über die Abenteuer, die sie mit Harry, Ron und Hermine in den letzten zwei Jahren erlebt hatte und er erzählte über seine Zeit mit den Rumtreibern.
Es tat gut für eine Weile den Blicken ihrer Mitschülern entkommen zu können, die sie überallhin zu verfolgen schienen.

Ron hatte noch immer nicht aufgehört jedem von dem Ereignis zu erzählen, Hermine war beschäftigt mit all ihren Fächern und Nate und Hailey's besorgte Mienen konnte sie auch nicht mehr aushalten.

Professor Lupin war für sie so etwas wie eine Vater Figur geworden. Allerdings hatte sie in letzter Zeit wenig Möglichkeiten gehabt, ihn zu besuchen. Noch nie hatten die Drittklässler so viele Hausaufgaben zu erledigen gehabt, was sich mit den zusätzlichen Quidditch-Trainingsstunden als ziemlich Freizeitfressend erwies. Sie trainierten härter denn je, das Finale Gryffindor gegen Slytherin stand kurz bevor und würde entscheiden ob sie den Hauspokal gewinnen würden oder nicht.
Sämtliche Gryffindors hatten also nichts anderes mehr im Kopf als das kommende Spiel.

Die Sonne fing gerade an aufzugehen, als Serena am Morgen des finalen Spieles die Große Halle betrat. Der Rest der Mannschaft war schon anwesend. Die Stimmung war angespannt, das konnte sie in den Gesichtern ihrer Mitschüler ablesen. Die Slytherins hatten schon vor Tagen angefangen, dem gegnerischen Team in den Gängen aufzulauern und dann zu verhexen. Die jeweiligen Schüler wurden daraufhin mit einer Traube von Mitschülern begleitet, um Unfälle kurz vor den Spielen zu vermeiden. Dass dies bitter nötig war, merkte man spätestens nach dem Versuch von Bole, Harry einen üblen Fluch auf den Hals zu hetzen oder ihm ein Bein zu stellen.
Bei Serena hatten sie es mit dem Beinstellen aufgegeben, da sie jedesmal, wenn es einer versucht hatte, ihnen einen Stolperfluch auf den Hals gehetzt hatte, sodass sie im Endeffekt selbst hingefallen sind.

Sogar die Hufflepuffs und Ravenclaws schienen unruhig, als würden sie befürchten, dass ihnen jeder Zeit ein Fluch um die Ohren fliegen könnte, was sicherlich eine berechtigte Sorge war.

Serena war vergleichsweise ruhig, als sie zusammen mit Harry in der Eingangshalle auf Ron und Hermine wartete, um mit ihnen zusammen zum Quidditch-Feld zu gehen.
Während sie warteten schlenderte eine Scharr Slytherins an ihnen vorbei, der letzte von ihnen trug einen grünen Umhang und hatte seinen Besen geschultert. Beim Vorbeigehen starrte er ihr direkt ins Gesicht und lächelte.

Serena konnte ihren Augen kaum trauen,
hatte ein Slytherin sie gerade angelächelt?

Unmöglich, Slytherins lächelten nicht, vor allem lächelten sie keine Gryffindors an. Außer um sich über sie lustig zu machen. Bevor Serena reagieren konnte, war er schon an ihr vorbeigegangen. Sie starrte ihm hinterher, doch er drehte sich nicht nochmal um.

Harry Potter and The Murderer's DaughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt