Der Pate

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„Blood makes you related, loyalty makes you family

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„Blood makes you related, loyalty makes you family."

Remus P.o.V

Remus Lupin saß wie jeden Abend in seinem braunen Ledersessel an seinem Schreibtisch und las Zeitung. Die Karte des Rumtreibers lag ausgebreitet vor ihm mit allerlei Beleidigungen von seinen ehemaligen Freunden.

Es war nicht so, dass Remus etwa vergessen hatte wie man sie öffnet, immerhin war er ein echter Rumtreiber. Nein, er hatte sie absichtlich falsch geöffnet, um die Begrüßungen von Wurmschwanz, Tatze und Krone zu bekommen, die sich über sein kleines pelziges Problem oder darüber, dass er Lehrer geworden war lustig machten.
Dies gab Remus das Gefühl, dass seine Freunde am Leben oder keine Verräter waren.

Er war erstaunt darüber gewesen, die Karte wiederzusehen, denn Filch hatte sie in seinem siebten Schuljahr eingezogen.
Noch erstaunter war er darüber, dass kein anderer als Harry Potter und Serena Black sie hatten. Er wusste nicht, was er davon halten sollte, dass sie angeblich Peter Pettigrew auf der Karte gesehen hatten. Es konnte nicht möglich sein.

Sein Freund war tot.

Vermutlich hatten Harry und Serena irgendwas verwechselt oder sich verlesen.
Wo um Himmels Willen hatten sie überhaupt von dem Namen gehört und wie viel wussten sie noch?

Remus sah aus dem Fenster, sein Büro war im Nordflügel, sodass er freie Sicht auf das Quidditch-Feld hatte.
Es dämmerte gerade und das Training der Gryffindors hatte soeben geendet, er beobachtete wie eine Traube von Schülern in roten Umhängen in Richtung der Umkleiden verschwand, bis auf drei.

Remus lehnte sich weiter über das Fenster, sodass seine Nasenspitze fast das kalte Glas berührte. Zwei der Schüler trugen ebenfalls rote Quidditch-Umhänge, auf deren Rücken konnte er Potter und Black lesen, die dritte Person hatte rote Haare und stieß sich gerade mit einem Besen vom Boden ab, Ron Weasley.

Remus suchte nach einer Aufsichtsperson, immerhin durften sie nicht alleine raus, erst recht nicht im dunkeln!
Er erkannte Professor Hooch, die auf ihrem Sitz eingeschlafen war.
Ehe er kurz davor war selbst runter zu gehen, schreckte Professor Hooch hoch und schickte die Schüler ziemlich wütend zurück ins Schloss.

Erleichtert lehnte sich Remus wieder in seinen Sessel zurück, er erinnerte sich noch an die ganze Prozedur die zwei Feuerblitze, die Harry und Serena zu Weihnachten bekommen hatten auf etliche Flüche mit Professor McGonagall und Professor Flitwick zu überprüfen.
Er selbst war sich sicher, dass mit den Besen alles in Ordnung war, selbst wenn Sirius sie geschickt hätte.

Remus wandte sich wieder dem Tagespropheten zu, sein Blick fiel auf einen Artikel, der besagte, dass das Ministerium den Dementoren Erlaubnis gegeben hat den Kuss an Sirius auszuüben, sobald sie ihn gefunden hatten. Er hatte den Artikel schon beim Frühstück gelesen, als Snape ihm mit fiesem Grinsen die Zeitung überreicht hatte.
Das Grinsen allein, hatte Remus das Gefühl gegeben, dass es sich um etwas schlimmes handeln musste. Es war mehr als offensichtlich, dass Snape völlig einverstanden damit war, dass Sirius den Kuss des Dementoren erhalten würde und Remus war ebenfalls einverstanden... Jedenfalls ein Teil von ihm... Ein anderer Teil zweifelte noch, konnte es immer noch nicht glauben...

Harry Potter and The Murderer's DaughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt