Kapitel 23

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Drake wollte mehr, der Kuss wurde immer wilder und fordernder.
Natalie war überwältigt von den neuen unbekannten Gefühlen die auf sie einschossen, sie stand einfach nur da und versuchte zu verstehen was mit ihr los war.
Ihr Herz raste wie wild und es fühlte sich so an als wurde ihr das Herz aus dem Brustkorb springen; "Es ist so ein angenehmes Gefühl also kann es ja nichts schlimmes sein".

Drake fuhr mit zwei Fingern an ihren Armen herunter und zog ihre Hände zu seinen Schultern.

Er war kurz davor die Kontrolle zu verlieren, sie schmeckte so herrlich und ihr Geruch trieb ihn in den Wahnsinn.
Er ließ von ihren Lippen und wanderte küssend an ihrem Hals herunter.
Seine geschickten Finger öffneten während er sie am Hals liebkoste, die Knöpfe ihres Gewandes und kitzelten sie am Rücken.

Natalie hatte ein ziehendes kribbeln im Bauch, es machte ihr zwar Angst dennoch verlangte ihr Körper nach mehr.

Sie hatte sich mehrmals ihre Hochzeitsnacht vorgestellt und diese hatte mit dem was gerade geschah nichts zu tun. Sie hatte es sich vorgenommen ihre Unschuld an den Mann zu verlieren den sie liebte.
Eine Stimme in ihr schrie nach Vernunft.

"Was macht er mit mir? NEIN... Nein" rief sie und kam wieder zu sich.
Der Traum platzte, sie sah ängstlich um sich und bemerkte, das sie halbnackt auf ihrem Bett saß und Drake sie am Hals liebkosend auf das Bett drückte.
Trotz der Angst die sie ergriffen hatte, sah sie in dem Moment einen ganz anderen Drake vor sich.
Er war so zärtlich und sah so harmlos aus, so hatte sie ihn noch nicht gesehen.
Jede Stelle wo er sie berührt hatte glühte und es fühlte sich so an als gehörten diese Stellen ihres Körper ihr selbst nicht mehr. Bei jeder Berührung nahm er sich etwas mehr von ihrem Körper.

"Nein...Nein...Bitte tun Sie das nicht..."
Brachte sie unsicher heraus und versuchte ihre nackten Stellen mit der Hand zu bedecken.

Drake hielt sofort inne, hob den Kopf und sah sie verwirrt an. Natalie konnte schon wieder die kälte spüren.
Der zärtliche Mann war verschwunden und das Monster war erschienen.

"Nein?"

"Sir... Es tut mir Leid, aber ich kann nicht... Ich möchte...."wollte sie sagen.

Doch der kochende Drake sprang aus dem Bett.
"Verdammt... Halt ja den Mund ich möchte nichts hören"sagte er und stürmte aus dem Raum.

Natalie saß zusammen gekauert mitten im Bett und versuchte ihren Körper zu bedecken.
Sie fühlte sich elend, denn ihr Körper verlangte nach Drake, jedoch ihr Verstand riet zur Vernunft.
Die Tränen schossen ihr aus den Augen sie konnte sie nicht mehr aufhalten.

"Was ist nur los mit mir? Wie konnte er so nah an mich heran? Wie bin ich auf das Bett gekommen? Wie konnte ich ihm dies alles erlauben?
Wo er doch so ein Dreckskerl ist.
Wie hat er mich dazu gebracht?"

~~⭐~~

Drake lief in seinem Gemach wie ein ein wild gewordener im Kreis.
Er konnte es nicht fassen, wie konnte er sich so verlieren.
Er sah nach dem Beistelltisch und lief zum Whisky, schenkte sich ein Glas ein und hob es mit einem Mal an.
Er setzte sich und schenkte sich ein weiteres Glas ein, durch das Glas konnte er den Kamin sehen.

Es spielte sich alles vor seinem Auge ab.
Seine Lenden pochten als er sich an alles erinnerte und sie stöhnen hörte.. Ihr Rücken fühlte sich an wie Seide, ihr süßer Geruch... Und ihre Lippen sie waren so weich und zart....
"Verdammt" brüllte er und schleuderte das leere Glas zu Boden.
Er stand auf, griff nach der Flasche und nahm ein großen Schluck.

"Ich muss mich abreagieren. Rick..!
Rick.....!"

Es klopfte an der Tür und Rick erschien.
"Sie haben nach mir gerufen?"

Die wilde LadyLies diese Geschichte KOSTENLOS!