Man braucht für einen Anfang auch ein Ende

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Miks Sicht:
Ich musste mit Tobi reden. Er hatte es nicht verdient so von mir verletzt zu werden. Ich hatte ihn nie so geliebt, wie er mich, aber jetzt war die Flamme endgültig erloschen. Ich betrat unsere Wohnung. „Bin wieder da!", rief ich zittrig durch den Raum. Sofort stand Tobi von der Couch auf um mich zu umarmen, aber ich blockte ab. „Was ist los?", fragte er mich leicht beleidig. „Können wir kurz reden?", fragte ich und ließ mich auf dem Sofa nieder. Mit einer Handbewegung forderte ich Tobi auf sich neben mich zu setzten, was er auch tat. Mit einem Abstand von einem halben Meter, fing ich an zu erzählen:„Tobi, sechs Jahre sind eine lange Zeit, und diese sechs Jahre waren wunderschön. Sie waren die Freude meines Lebens. Aber nun ja... Meine Liebe war nie so stark wie deine. Das Feuer ist endgültig erloschen, die Kerze ist endgültig abgebrannt. Du bist, und warst leider, nie die Liebe meines Lebens." Ich wollte nicht mehr sagen... Ich wollte nichts von Kostas sagen! Ich liebte Kostas, und dass schon seit langem, es wurde mir nur vor einer Woche erst klar. Tobi stand auf und blickte aus dem Fenster. „Das tut weh", sagte er. Ich sah wie eine Träne über seine Augen kullerte. „Geh bitte einfach!", sagte er und ließ ich sich auf der Couch nieder. Gott sei dank hatte ich nicht viel hier (das meiste bei meinen Eltern) also packte ich eben und verließ die Wohnung. Wo sollte ich hin? Zu meinen Eltern? Nein, da wollte ich nicht hin! Ich wollte zu Kostas! Also nahm ich meine Sporttasche und machte mich auf den Weg zu ihm...

Love me, Hate me, KostoryRead this story for FREE!