Drunk

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Pov Dylan 

Endlich hat Aiden sich von seiner Freundin getrennt. Ich mochte sie von Anfang an nicht, sie mit ihren gefärbten Haaren und dem großem Vorbau. Was finden Jungs denn so toll daran? Genau genommen ist es nur eine Ansammlung von Fett. Aber die beiden sind jetzt endlich nach 8 Monaten Beziehung getrennt. 

Die ganze Zeit war für mich ein Qual. Jeden Tag musste ich sehen wie sie ihre, meist mit Lippenstift beschmierten, Lippen auf seine presste.

Ich war so froh über die Phasen in denen sie wenigstens nichts in der Schule miteinander gemacht haben und Aiden wieder etwas nur mit seinen Freunden gemacht hat, etwas mit mir gemacht hat.

Zwar war es schön mit ihm Zeit zu verbringen aber auch scheiße, da er mich nur als seinen besten Freund sieht. Nicht mehr und nicht weniger, doch immerhin hab ich ihn in meiner Nähe. Da er jetzt seine Zeit nicht mehr mit ihr verschwendet, verbringen wir wieder mehr Zeit miteinander so wie heute. In wenigen Minuten sollte er auch hier sein und da es heute wie aus Eimern regnet werden wir auch drinnen bleiben. Wir werden uns wahrscheinlich einfach in mein Zimmer verziehen und den ganzen Nachmittag mit zocken verbringen.

Und da klingelte es auch schon. Schnell lief ich runter um ihn rein zulassen, damit er nicht noch länger im Regen stehen muss. Doch als ich die Tür öffnete und Aiden sah, kam mir direkt eine strenge Alkoholfahne entgegen. Mann merkte sehr deutlich, dass er betrunken war, denn als ich zur Seite ging um ihn rein zulassen, stolperte er auch eher als zu gehen. Auch hielt er den Kopf die ganze Zeit über, in der ich ihn ohne das er hinfiel in mein Zimmer zu bringen versuchte, gesenkt.

In meinem Zimmer zog ich ihn erst mal zum Bett um ihn dort hinzusetzen, aber auch jetzt schwankte er noch bedenklich und hielt den Kopf gesenkt. Ich setzte mich gegenüber vom Bett auf mein Schreibtischstuhl und fragte mich wie er es unverletzt hier her geschafft hat.

Es blieb eine Zeit lang still und ich traute mich nicht richtig zu fragen was passiert ist, dass er so betrunken hier auftaucht. Wie er da saß den Kopf gesenkt und schwankend als ob er jede Sekunde zusammen klappen könnte. Ich wünschte ich könnte ihn vor dem was passiert ist beschützen.

Nach einiger Zeit,  Aiden konnte wieder gerade sitzen, hatte ich genug Mut gesammelt um ihn zu fragen was passiert sei. Ich wollte grade ansetzen, als er was flüsterte, "Sie wissen es... sie wissen es... sie wissen etwas was sie nicht wissen dürfen." Er klang so gebrochen und eingeschüchtert, dass es mir schon im innerem weh tat. "Wer weiß etwas was sie nicht wissen dürfen und vor allem was wissen sie denn sie schlimmes?" fragte ich möglichst ruhig und sanft. Seine Antwort war auch nur ein Hauch, den man nur mit Mühe verstand. "Meine Eltern. Sie haben heraus gefunden, dass ich... einen Jungen liebe. D-das ich..." 

Ich konnte es nicht glauben das er sich wirklich in einen Jungen verliebt haben soll, aber ich sagte auch nichts damit er weiter redet. Er atmete noch einmal tief durch, hob endlich seinen Kopf und sah mir direkt in die Augen. Seine Augen waren gerötet und den Menschen die ihn zum weinen gebracht haben möchte ich es am liebsten heimzahlen. Wer will denn das Aidens wunderschönen blauen Augen von seinen vielen Tränen getrübt werden. Ich könnte ihm Stundenlang nur in seine Augen sehen, das Blau was durch den Grau-stich nur noch schöner wirkten, hypnotisierten mich. 

Doch seinen nächsten Worte retteten mich vor seinen Augen. "Dass ich mich in dich verliebt habe, Dylan. Ich liebe dich einfach so sehr und ich kann es nicht mehr ertragen, dass du nur mein bester Freund bist. Um mich abzulenken war ich auch mit Nicky zusammen. Damit ich nicht mehr ständig an dich denken muss, aber es hat nicht funktioniert. Jedes mal als ich sie geküsst habe, musste ich mir vorstellen es wären deine so weich aussehenden Lippen, die ich berührte. Jedes mal wenn ich mit ihr gekuschelt habe musste ich mir vorstellen wie es wohl wäre mit dir zu kuscheln und wie es sich anfühlen würde dich in meinen Armen halten zu dürfen oder du deine Arme um mich legen würdest. Jedes mal wenn ich mit ihr händchenhaltend rum lief wünschte ich mir, dass deine Hand meine umschließen würde. Ich konnte das nicht länger für mich behalten. Ich wollte das du endlich über meine Gefühle bescheid weißt. Wenn du mich jetzt für meine Gefühle hasst ist es ok, aber ich wollte einfach das du weißt das ich dich liebe!"

Drunk (BoyxBoy)Lies diese Geschichte KOSTENLOS!