Eine ungewöhnliche Freundschaft

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„There is often less danger in the things we fear than the things we desire

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„There is often less danger in the things we fear than the things we desire."

Serena's POV

Ende Oktober wurde es eisig kalt. Die Berge im Umkreis des Schlosses wurden eisgrau und der See kalt wie Stahl. Der Sommer war nun endgültig vorbei.

Im Handumdrehen waren Arithmantik und Verteidigung gegen die dunklen Künste die Lieblingsfächer von Serena geworden.
Professor Lupin schien sehr gut bei den Schülern anzukommen, auch wenn Serena noch nicht direkt wusste, was sie von ihm halten sollte.

Nur Draco Malfoy und seine Clique ließen sich gehässig über den neuen Lehrer aus, „Schaut euch doch mal seine Umhänge an." sagte Malfoy unüberhörbar flüsternd, wenn Professor Lupin vorbeiging. „Der zieht sich ja an wie unser alter Hauself."

Doch niemand sonst kümmerte es, dass er ausgefranste Umhänge trug. Denn die weiteren Unterrichtsstunden bei ihm waren nicht weniger spannend als die erste.

Zum Glück hatte er Serena nicht mehr so wie in der ersten Stunde angesehen. Er hatte ganz entsetzt gewirkt, als er erkannt hatte, dass sie mit Sirius Black verwandt sein musste. Zu allem Überfluss musste sich ihr Irrwicht auch noch in genau diesen Verwandeln. Sie hatte nicht gemerkt, was für ein Ausmaß das alles angenommen hatte und wie groß doch ihre Angst vor einer Gegenüberstellung war.

Snape war ein weiterer Grund für sorgenvolle Gedanken, denn dieser schien die nächsten Tage ausgesprochen rachsüchtig gelaunt zu sein. Den Grund dafür konnten sie sich alle denken, denn die Geschichte von dem Irrwicht, der Snapes Gestalt angenommen hatte und von Neville in die Sachen seiner Großmutter gesteckt worden war, hatte sich wie ein Lauffeuer im Schloss verbreitet.

Der Einzige, der das nicht komisch fand, war Snape. Seine Augen blitzten drohend bei jeder Erwähnung von Professor Lupin, und Neville drangsalierte er schlimmer denn je.

Leider wurde auch Serena nicht von ihm verschont.

Ihr Wiederherstellungs-Trank hatte anscheinend nicht den richtigen Blauton gehabt. Daraufhin hatte er mit fiesem Grinsen ihre Arithmantik Hausaufgabe zerrissen, an der sie stundenlang gesessen hatte. Als 'Ansporn' wie er es nannte. Zum Glück hatte der Trank, trotz des leichten Farbunterschieds, seine Wirkung gezeigt, sodass Serena ihre Hausaufgabe retten konnte und Snape mit säuerlichen Ausdruck verschwunden war.

Auch Pflege magischer Geschöpfe mochte keiner mehr. Nach der dramatischen ersten Stunde war der Unterricht todlangweilig geworden. Stunde um Stunde verbrachten sie jetzt damit, Flubberwürmer zu pflegen, die zu den fadesten Geschöpfen überhaupt zählten.

Doch schon bald fand Serena etwas, das sie ablenkte und ihr so viel Spaß machte, dass sie all ihre Sorgen erst einmal vergaß. Die Quidditch-Saison sollte bald beginnen und Oliver Wood, der Kapitän des Gryffindor-Teams, rief sie eines Donnerstags zusammen, um die Taktik für die kommende Spielzeit zu erörtern.

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