Prolog

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„The saddest thing about betrayal is that it never comes from your enemies."

Ein Mann, kaum älter als 21, saß in einem schwarzen Ledersessel an seinem Fenster und starrte hinaus in die stürmische Nacht.
Der dichte Regen machte es kaum möglich etwas in der Dunkelheit zu erkennen, doch den Mann schien das nicht zu stören, denn er schien die Außenwelt gar nicht Wahrzunehmen.

Die einzige Lichtquelle war ein Feuer, welches schon seit einiger Zeit ausgebrannt sein musste. Die verbliebene Glut hüllte den Raum in einen roten Schein. Der Besitzer des Hauses machte keine Anstalten, dies zu ändern, als ob es ihn nicht kümmerte, dass ihn bald komplette Dunkelheit umhüllen würde.

Seine vollen dunklen Haare reichten ihm fast bis zu den Schultern und umrandeten sein hübsches Gesicht. Die sturmgrauen Augen waren noch immer gedankenverloren aus dem Fenster gerichtet. Sirius Black's Gedanken galten jenen Dingen, die er durch den Krieg verloren hatte.

Vieler seiner alten Schulfreunde hatten mit ihrem Leben bezahlen müssen. Allein in den letzten fünf Monaten waren fünfzehn Ordensmitglieder, die Sirius näher gekannt hatte, im Kampf getötet oder bei Überfällen durch Todesser entführt worden. Diese Ereignisse ließen ihn um sein Leben und das seiner Freunde fürchten, doch er musste Ruhe bewahren. Angst ließ einen erstarren und wer erstarrte war ein leichtes Opfer.

Das Leid, welches über die Welt der Zauberer hereingebrochen war, fühlte sich nach wie vor surreal an. Er durfte sich nicht erlauben einen Außenstehenden in dieses Elend mit hineinzuziehen. Immer wieder versuchte Sirius sich einzureden, dass es richtig war Katherine zu verlassen.

Er konnte sie nicht in seinen Krieg mit reinziehen, denn sie war ein Muggel und die Todesser würden alles stehen und liegen lassen um sie zu foltern. Besonders, wenn sie erfahren würden wie wichtig sie für ihn war. Sie würde ihr Schlüssel zu Lily und James sein, denn natürlich gingen sie davon aus, dass Sirius ihr Geheimniswahrer war, was bis vor ein paar Tagen auch noch stimmen mochte.

Schließlich hatte Sirius es geschafft seinen besten Freund kurzfristig umzustimmen und statt ihm Peter zu nehmen. Niemand würde vermuten, dass ein unauffälliger Junge wie er eine solch wichtige Rolle spielen würde.

Ein leichtes Lächeln stahl sich auf sein junges Gesicht, als er an Katherine dachte. Anfangs war er nur mit dem Mädchen ausgegangen um seine Eltern zu nerven. In ihren Augen war es bereits ein Vergehen einen Muggel bloß anzulächeln. Niemals hätte Sirius damit gerechnet, sich in das Mädchen mit den wärmsten braunen Augen, die er je gesehen hatte, zu verlieben.

Zwar wusste Katherine von seiner Welt, trotzdem war sie dadurch nicht sicher, nicht in seiner Gegenwart. Er vermisste die Zeit, in der sie zusammen mit seinen Freunden James, Lily, Remus und Peter in ihrem Wohnzimmer versammelt saßen und sich gegenseitig Geschichten erzählten.

Harry Potter and The Murderer's DaughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt