Der Grimm und seine Wirkung

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„There may be times when we are powerless to prevent injustice, but there must never be a time when we fail to protest

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„There may be times when we are powerless to prevent injustice, but there must never be a time when we fail to protest."

Serena's POV

Mit dem Kopf abgestützt auf ihrer Hand, lehnte sich Serena an das kühle Glas des Fensters und schloss die Augen, während die letzten Schüler eintrudelten. Verwandlung bei Professor McGonagall war schon seit der aller ersten Stunde ihr Lieblingsfach gewesen, weshalb sie sich einen Platz ganz vorn in der Reihe gesucht hatte.

Die ersten beiden Doppelstunden des Schuljahres hatten sie schon beinahe komplett
ausgelaugt und das einzige, was die Vorstellung an ein gutes Buch in ihrem Schlafsaal noch übertreffen würde, wäre sich mit einem guten Buch und Schokolade im Bett zu verkriechen.

Das Thema der heutigen Stunde war anspruchsvoll und auch wirklich interessant. Konzentriert versuchte Serena sich Notizen zu  Animagi machen, dennoch bekam sie den Grimm einfach nicht aus ihrem Kopf. Eigentlich war sie sich ziemlich sicher, dass es sich bei ihr tatsächlich bloß um einen stinknormalen Hund gehandelt hatte, doch sie machte sich ein wenig Sorgen um Harry.

Serena war froh, dass niemand außer Hailey wusste, dass sie ein ähnliches Zeichen gehabt hatte. Denn während der gesamten Stunde, wurde Harry von seinen Mitschülern angeschaut, als würde er jeden Moment tot umfallen.

Gedankenverloren blätterte Serena in ihrem Schulbuch, ihre Konzentration war letztendlich doch abgerissen. Sie war plötzlich so schläfrig und ihre Augenlider drohten ihr einfach zuzuklappen. Auf einer der Seiten entdeckte sie ein Bild, welches aussah wie ein Nilpferd. Serena starrte es an und sie fand, dass es Ähnlichkeit mit Vincent Crabbe hatte.

Ein spöttisches Grinsen schlich sich auf ihre Lippen. Dabei tippte sie mit ihren Fingerkuppen auf die Tischfläche und versuchte sich dadurch wachzuhalten.

„Miss Black?"

Serena schreckte prompt aus ihren Gedanken, ließ ihre Hand schnell auf den Tisch plumpsen und sah entschuldigend zu ihrer Hauslehrerin nach oben, „Sagen Sie, hören sie mir überhaupt zu?"

„J-ja... Professor." stammelte sie und biss sich auf die Lippe. Ihre Lehrerin wandte sich nun an die gesamte Klasse, „Was ist denn heute in euch gefahren? Nicht dass es mir was ausmachen würde, aber das ist die erste meiner Verwandlungen, bei der ich keinen Beifall von der Klasse bekomme."

Serena konnte nicht anders, als aus Reflex zu Harry zu schauen, wie es auch der Rest der Klasse getan hatte. Doch niemand sagte ein Wort, bis sich Hermine mal wieder dazu entschied die Hand zu heben, „Bitte, Professor, wir haben eben unsere erste Stunde Wahrsagen gehabt und wir haben Teeblätter gedeutet und..."

„Aah, natürlich." Professor McGonagall sah sie nun wissend an, „Sie brauchen mir gar nichts weiter zu erklären, Miss Granger. Und, wer von Ihnen wird dieses Jahr sterben?"

Harry Potter and The Murderer's DaughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt