Der Dementor

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„The dementors affect you worse than the others because there are horrors in your past that others don't have

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„The dementors affect you worse than the others because there are horrors in your past that others don't have."

Serena's POV

Um zwölf drang vom Gang ein lautes Geklirre und Geplapper herein, und eine Frau mit Grübchen an den Mundwinkeln schob die Tür auf und fragte lächelnd, „Eine Kleinigkeit vom Wagen gefällig?"

Serena, die zuhause kaum etwas gefrühstückt hatte, sprang auf und zusammen mit Harry, der fast genauso begeistert schien, beugte sie sich erfreut über den vollbepackten Wagen der Hexe. Ron und Hermine machten große Augen, als sie sich mit all den Sachen wieder auf ihren Sitz fallen ließ, obwohl Harry fast genauso viel hatte.

„Bist wohl ziemlich hungrig." verkündete Ron das Offensichtliche, während er sich einen Schokofrosch von Harry schnappte.

Die Bohnen jeder Geschmacksrichtung zu essen machte den Vieren Spaß. Serena bekam nach Brokkoli noch Erdbeere, Zahnpasta und Thunfisch. Während Hermine sich vorsichtshalber aus dem Probieren raushielt, bekam Harry Toast, Gras und Kesselkuchen und Ron wurde schon bei der ersten Bohne mit schimmeligen Käse bestraft, die er angeekelt seiner Ratte gab und beendete danach seinerseits das Spiel.

Am späten Nachmittag, gerade als es zu regnen begonnen hatte und die sanften Hügel vor dem Fenster verschwammen, hörten sie Schritte auf dem Gang und zu Serena's Abscheu erschien niemand anderes als Draco Malfoy, Vincent Crabbe und Gregory Goyle.

„Schaut, schaut, wen haben wir denn da." sagte Malfoy in seinem üblichen trägen, schnarrenden Tonfall und riss die Abteiltür auf. „Potty und das Wiesel."

Crabbe und Goyle kicherten wie betrunkene Kobolde und standen hinter Malfoy wie einer dieser Teenie-Fanclubs, die gar nicht genug von ihrem Idol bekommen konnten.

„Hab gehört, dein Vater ist diesen Sommer endlich zu etwas Gold gekommen, Weasley." höhnte Malfoy. „Ist deine Mutter an dem Schock gestorben?"

Ron stand von der Wut gepackt so schnell auf, dass er Krummbeins Korb zu Boden stieß. Der Slytherin schien allerdings wenig beeindruckt und redete unbekümmert weiter, „Apropos Eltern, Black, ich habe gehört bei dir gab es diesen Sommer eine Familienzusammenführung!"

„Jetzt wo doch ein Platz in Askaban frei geworden ist, solltest du dich vielleicht eher um deinen eigenen Vater sorgen." erwiderte Serena trotzig, sie hatte fast schon damit gerechnet, dass der stolze Reinblüter nicht die Chance verpassen würde, ihr das unter die Nase zu reiben.

„Hört ihr wie die Blutsverräterin mir droht?" fragte Malfoy belustigt und drehte sich zu seinen Lakeien um. Erneut wollte er seine nervige Stimme erheben, als vom Fenster ein lautes Schnarchen ertönte, „Wer ist das denn?"

Harry Potter and The Murderer's DaughterWo Geschichten leben. Entdecke jetzt