Kapitel 21

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...in meinem Haus leben und mir in jeder Hinsicht dienen."

Natalie machte große Augen;

"Ich habe nicht recht verstanden? Wie genau meinen Sie das?"

"Ich bin der Meinung das ich mich deutlich genug ausgedrückt habe.
Ich verlange SIE..."

"Sind Sie eigentlich noch bei Verstand?
Sie sollten sich schämen sich einen Vorteil aus meiner misslichen Lage ziehen zu wollen, denn das geht wirklich zu weit.
Meine Antwort lautet....NEIN!!!!" sagte sie und verließ außer sich den Raum.

Er sah ihr eine Weile verärgert
nach; "Du kleines Biest wirst schon noch gehorsam lernen..."

~~⭐~~

Natalie legte ihr Buch zur Seite und sah auf als es an der Tür klopfte.

Rick kam mit dem Stallburschen herein und sie trugen ein kleinen Tisch.
Nachdem sie den Tisch abgestellt hatten, gab Rick dem Stallburschen wieder die Anweisung seiner Arbeit nachzugehen und daraufhin trug er zwei Stühle herein.

"Was machen Sie Rick? Das ist wirklich nicht nötig. Sobald ich auf den Füßen bin, werde ich mein Essen doch mit euch zu mir nehmen."

"Das ist die Anweisung unseres Herrn Miss." sagte er und wollte ihr Gemach wieder verlassen.
Gerade als er die Tür öffnete, stand Meryl an der Tür und kam mit einem Tablet herein, sie stellte es auf dem Tisch ab und begann den Tisch zu decken.
Natalie knurrte der Magen und die in Speck gerollten Bohnen rochen köstlich, aber dennoch versuchte sie zu verstehen was hier vor sich ging.

"Meryl warum sind hier zwei Teller? So viel kann ich gar nicht essen oder wirst du heute bei mir bleiben und hier essen?"

Meryl sah sie freundlich an und schüttelte den Kopf.
"Nein Natalie, der Herr möchte sein Mahl mit dir zu sich nehmen. Er kommt gleich"

Natalie sah sie verwirrt an; "Mich hat hier keiner gefragt... Ich möchte nichts mit dem Herrn zu tun haben."

Erschrocken sah sie auf als sie Drake's Stimme hörte: "Ich habe und werde Sie nicht nach Ihrer Erlaubnis fragen."

Er lief zu ihr an das Bett, warf die Decke beiseite und hob sie trotz ihres Protestes und Strampelns aus dem Bett und trug sie an den Tisch.
Als er sie unsanft auf den Stuhl setzte entlockte er ihr ein kleines seuftzen.
Er setzte sich auf den Stuhl gegenüber, bedankte sich bei Meryl und machte eine Handbewegung woraufhin Meryl den Raum verließ.

"Es reicht jetzt!!! Hören Sie auf sich so aufzuführen.
Sie kamen heute morgen zu mir und verlangten nach Hilfe.
Wenn Sie hier bleiben werde ich alles in meiner Macht stehende tun damit Ihr Bruder seine Freiheit zurück bekommt.
Ich habe Ihnen meine Bedingungen genannt und erwarte eine Antwort von Ihnen, denn die Freiheit Ihres Bruders liegt zwischen Ihren Lippen.
Wie es sich für den Herrn des Hauses gehört, werde ich es Ihnen so bequem wie möglich machen, aber Sie stellen sich immer quer und provozieren mich bei jeder Gelegeheit.
Wie lautet Ihre Antwort?"

Natalie saß einfach nur steif da und bewegte sich kein bisschen.
Daraufhin faltete er seine Hände zusammen und fuhr ruhig und gelassen fort:

"Also gut Natalie. Ich bin kein Unmensch und weiß auch das es eine schwierige Entscheidung ist daher gebe ich Ihnen zwei Tage Zeit.

"Ach ja so lange Sie sich ausruhen müssen, werden Sie Ihre Mahle mit mir nehmen.
Ich werde bei jedem Mahl hier herkommen und Ihnen Gesellschaft leisten.
Und nun würde ich gerne mit Ihnen essen bevor das Essen kalt wird.
Wissen Sie ich habe einen Riesenhunger" sagte er und nahm seine Gabel und Messer in die Hand.
Einen Augenblick später bemerkte er das sie nicht aß sondern nur leer in Ihr Teller starrte.

Die wilde LadyLies diese Geschichte KOSTENLOS!