Als keine Antwort kam wurde er wütend und lauter.

"Obwohl ich Ihnen gesagt habe, dass Sie vor erstmal mein Eigentum sind und die Schulden Ihres Bruders ableisten müssen, haben Sie es gewagt zu flüchten.
Ich weiß das Sie mich nicht austehen können genauso wenig wie ich Sie, doch der Doctor hat für Sie absolute Ruhe angeordnet, daher werde ich Sie die nächsten Tage pflegen und Sie werden meine Anwesenheit wohl oder übel als Strafe für Ihren Fluchtversuch ertragen müssen." sagte er mies grinsend.

Natalie sah ihn entgeistert an.

"Ich bedanke mich sehr für Ihre Sorge um meine Gesundheit, aber ich wünsche keine Gesellschaft.
Ich möchte nur das Sie mein Gemach verlassen und mich in Ruhe lassen.
Ich kann mich um mich selber kümmern."

Drake hob eine Hand um ihr klar zu machen das er keine Aussreden duldet.

"Ich habe es so entschieden und so wird es sein und jetzt setzen Sie sich auf."

"Nein..."

"Wie bitte?"

"Sie haben ganz genau gehört. Ich sagte Nein. Es mag sein das mein Bruder Ihnen Geld schuldet und Sie mich als Pfand hier her gebracht haben, aber dies bedeutet nicht das ich Ihre Sklavin bin."

"Natalie haben Sie Probleme mit dem Verständnis oder reichen Ihre Hirnzellen nicht aus.
Sie sind in meinem Haus kein Gast, sondern eine Angestellte die meinen Befehlen und Anweisungen gehorchen muss.
Ich befehle Ihnen eine gute Bedienstete zu sein und mir keine weiteren Probleme zu bereiten.
Apropo ich habe Ihnen Suppe kochen lassen und möchte nicht das sie kalt wird."

Er setzte sich zu ihr ans Bett, nahm den Suppenteller in die Hand, tunkte den Löffel in die Suppe und hob den Löffel an ihre Lippen.
Sie zögerte einen Moment wusste aber das sie sich umsonst stur stellen würde und öffnete den Mund.

Als der Teller fast leer war wollte er seinen heutigen vernichtenden Zug spielen und sagte:

"Sie vermissen Ihren Bruder bestimmt höllisch? fragte er.

Natalie nickte und Drake fuhr fort.

"Ich habe mühsam heraus gefunden wo Ihr Bruder sich befindet.
Lord Christpher Kingston hat ihn verhaften lassen.
Ihr Bruder hat ihn nach einem Spiel angegriffen und wurde fest genommen.
Ihr Bruder schafft es wohl überall sich in Schwierigkeiten zu bringen, genau so wie Sie.
Ihre ganze Familie ist geisteskrank und ziemlich kriminell, aber trotzdem habe ich als ein anständiger Mensch Mitleid mit Ihrem Bruder, denn Sie haben sicherlich gehört wie es den Kriminellen in dem New Gates ergeht.
Es kommt dort keiner mehr raus entweder sie verhungern oder erkranken und sterben durch die Krankheiten."

"Nein das kann nicht sein... Nein..."

Er sah befriedigt Natalie's Tränen an.

"Sie sind ein elender Lügner... Verschwinden Sie aus meinem Gemach."

*Jetzt sind dir Hände und Füße gefesselt.
Auf Knien wirst du vor mir hin und herrutschen.
Du wirst nicht noch ein weiteres mal versuchen mein Haus zu verlassen.
Erst wenn ich mit dir fertig bin, werde ich dich heraus werfen* dachte er innerlich.

Drake stellte den Suppenteller auf dem Tablet ab.

"Wie die Dame wünscht. Ich werde um zwölf Uhr mit dem Mittagessen kommen. Ruhen Sie sich aus. Bis später" sagte er stand auf und verließ den Raum.

~~*~~

Es klopfte an der Tür der Bibliothek und Drake sah Natalie hereinkommen.

"Warum sind Sie nicht im Bett?" sagte er und kam auf sie zu.

Natalie's Augen waren vom vielen Weinen angeschwollen

"Bitte helfen Sie mir"

"Wie kann ich Ihnen behilflich sein Natalie?" fragte er unschuldig.

"Ich bitte Sie Sir!!! Sie brauchen nicht den Unschuldigen zu spielen.
Ich weiß das Sie meinen Bruder aus dem New Gates rausholen können und ich bin hier um Sie zu bitten meinen Bruder zu retten."

"Gut wenn wir mit offenen Karten spielen sollen, dann möchte ich wissen was ich als Gegenleistung bekomme?"

"Ich verspreche Ihnen kein Ärger mehr zu machen"

Drake lachte laut:
"Es tut mir Leid aber das wird leider nicht reichen"

"Na gut, dann sagen Sie mir doch was Sie verlangen?" wollte Natalie wissen.

"Nun denn Miss Natalie McFury.
Sie werden als Vergeltung der Schulden und der Freiheit Ihres Bruders Ihre eigene Freiheit aufgeben müssen...."

~~*~~












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