Der Schock

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Fröhlich gehe Ich in die Küche um schonmal das Abendessen vorzubereiten. Gleich kommen meine Eltern von einer langen Reise wieder nach Hause. Es geht um mein Geburtstagsgeschenk was sie aus Berlin abholen. Morgen werde Ich 16 Jahre alt. In 10 Minuten sind sie da. Schnell mache Ich Rührei und brate es mit Speck an. Dann serviere Ich es liebevoll auf 3 kleine Teller und gehe ins Wohnzimmer um meine beste Freundin Lana anzurufen. Seit ein paar Monaten ist es völlig normal das wir jeden Abend eine Stunde telefonieren. Sie ist vor einem halben Jahr nach München gezogen. Seitdem haben wir uns nur über Skype gesehen. Nach dem 2 Klingeln geht sie ran. Wir quatschen sehr lange und Ich achte gar nicht auf die Uhr. Dann aufeinmal meint Lana ,,Alles Gute zum 16. Geburtstag" Ich schaue erschrocken auf die Uhr. Tatsächlich 00:01 Uhr zeigt das Ziffernblatt an. ,,Äh danke. Ich mach mir aber langsam sorgen um meine Eltern. Sie sind immer noch nicht da. Meine Mutter hat mir vor 3 Stunden geschrieben das sie in 10 Minuten da ist" sage Ich ängstlich zu Lana. Aifeinmal klingelt es. Ich springe schnell auf und beende das Gespräch mit ihr. Aber als Ich die Tür aufmache stehen nicht meine Eltern sondern die Polizei davor. Erschrocken starre Ich die Polizisten an. ,,Hallo, ist was passiert?" frage Ich die Beamten unsicher. Die schauen sich traurig an. ,,Es geht um ihre Eltern. Wir müssen ihnen was schreckliches sagen" fängt der eine zögerlich an. Verwirrt starre Ich die beiden an. ,,Sie wurden vor 2 Stunden von einem Wanderer im Wald in ihrem Auto tot aufgefunden. Wir haben aber noch keine Ahnung woran sie gestorben sein könnten. Sie sahen unverletzt aus. Aber diesen Brief habe Ich in der Tasche ihrer Mutter gefunden. Er ist an sie adressiert. Wir sollen sie in 1 Stunde wieder abholen, sie werden in ein Internat gebracht. Ist laut der Internatsleiterin so abgesprochen und die Unterschrift ihrer Eltern haben wir auf diesem Dokument auch. Laut diesem werden sie nach dem Tod ihrer Eltern auf diese Akademie geschickt. Packen sie bitte alles ein was ihnen wichtig ist" bittet mich der Polizist freundlich und mitfühlend. ,,Ich kann jetzt noch nicht fahren, geht das auch morgen?" frage Ich leise da Ich Angst habe das Ich dann sofort losheulen würde. Langsam schließe Ich die Tür und lehne mich dran. Ich rutsche langsam zu Boden und kann diesmal nicht die Tränen aufhalten. Meine Klamotten sind durch meine Tränen ganz nass geworden. Schnell gehe Ich nach oben um zu duschen. Es kann doch nicht wahr sein das meine Eltern Tod sind und das dann an meinem Geburtstag. Ich werde ihn garantiert nie wieder glücklich feiern können da es ja auch der Todestag meine Eltern dann ist. Nachdem Ich geduscht habe fange Ich an meine Tasche zu packen. Schnell gehe Ich nochmal in das Zimmer meiner Eltern und schaue was Ich da evtl als Erinnerung mitnehmen kann. Ich entscheide mich für das heißgeliebte Armband meiner Eltern. Es ist mit verschiedenen Mustern verziert. In den Farben Rot, Blau, Weiß und Braun. Danach gehe Ich in mein Zimmer um schon mal meinen Koffer für die lange Reise zu packen. Mein einzigsten Problem ist das Ich nicht alle meine Klamotten in die Koffer rein bekomme. Mit tränenverschmierten Gesicht mache Ich meinen Koffer zu und stelle ihn an die Haustür. Danach gehe Ich nach oben und Versuche einzuschlafen, aber es klappt nicht. Ich liege die ganze Nacht wach in meinem Bett.

Am nächsten Morgen (nachdem Ich eine Stunde geschlafen habe) sehe Ich echt schlimm aus. Meine Haare sind voll verfilzt und Ich habe sehr starke und dunkle Augenringe. Schnell Dusche und Schminke Ich mich.
Um 9 Uhr kommt die Polizei um mich zum Internat zu fahren. Was das wohl für eins ist?
Pünktlich um 9:00 Uhr schellt es an der Haustür. Die Polizei.
Traurig drehe Ich mich nochmal um und schaue mir nochmal mein Zuhause an. Es ist altmodisch aber groß. Fast das komplette Haus besteht aus Holzmöbeln. Schnell gehe Ich aus dem Haus und schließe hinter mir ab.
Dann steige Ich ins Polizeiauto und warte darauf das wir losfahren.
Als wir die Einfahrt verlassen schaue Ich traurig meinem alten Haus hinterher. Ich kann es nicht fassen das es jetzt aufeinmal vorbei ist mit meinem alten Leben.
Irgendwann muss Ich wohl eingeschlafen sein denn Ich werde von einem ungemütlichen Ruck geweckt. Ich sehe wie wir eine dunkle unheimliche Auffahrt passieren. Sie scheint Kilometer lang zu sein. An den Waldrändern sehe Ich kleine Holzhütten. Höchstwahrscheinlich die Unterkunft für die Internatbewohner. Dann sehe Ich schemenhaft die Umrisse einer schlanken großen Frau.
Wie sich hinterher für mich herausstellt ist sie die Direktorin und die beste Freundin meiner Mutter. Wenn Ich sie mir genauer anschaue sehe Ich auch das sie getrauert haben muss, denn ihre Augen sind trüb, strahlen nicht und sie hat dicke Augenringe die der beste Concealer der Welt nicht hätte vernünftig kaschieren können.
Die Direktorin bringt mich direkt zu meiner Hütte und verabschiedet sich von mir. Sie meint das meine andere Mitbewohnerin  Amanda Moon mir morgen vieles erklären und Zeigen wird. Dann falle Ich in einen unruhigen Schlaf.

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